Im Kreis Wesel fand am Sonntag die Stichwahl um das Amt des Landrats statt. Amtsinhaber Ingo Brohl (CDU/Grüne) liegt nach Auszählung fast aller Stimmbezirke vorn.
Laut Schnellmeldungen des Kreises entfielen 57,38 Prozent der Stimmen auf Brohl, während sein Herausforderer Dr. Peter Paic (SPD) auf 42,62 Prozent kam. Die Wahlbeteiligung lag bei 36,6 Prozent. Die Amtszeit von Brohl beginnt am 1. November 2025 und dauert fünf Jahre.
Klarer Sieg in Schermbeck
In der Gemeinde Schermbeck fiel das Ergebnis noch eindeutiger aus: Brohl erhielt dort 71,13 Prozent der Stimmen (2.577 Stimmen), Paic kam auf 28,87 Prozent (1.046 Stimmen). Von den 11.507 Wahlberechtigten gaben 3.667 ihre Stimme ab. Damit lag die Wahlbeteiligung in Schermbeck bei 31,87 Prozent.
Auszählungsstand im Kreis Wesel
Bis 19.53 Uhr waren 461 von 465 Stimmbezirken ausgezählt. Brohl liegt mit deutlichem Vorsprung vor Paic und steuert damit auf eine Bestätigung im Amt des Landrats zu. Das endgültige amtliche Endergebnis wird nach Auszählung aller Stimmbezirke bekanntgegeben.
Zahlen im Überblick – Schermbeck
- Wahlberechtigte insgesamt: 11.507
- Wähler insgesamt: 3.667
- Davon Briefwähler: 2.432
- Ungültige Stimmen: 44
- Gültige Stimmen: 3.623
Ergebnisse in den Städten und Gemeinden
In Moers setzte sich Julia Zupancic (CDU) mit 63,09 Prozent der Stimmen gegen Mark Rosendahl (SPD), der auf 36,91 Prozent kam, durch.
In Neukirchen-Vluyn wurde Dirk Schauenberg (CDU) mit 56,97 Prozent zum Bürgermeister gewählt. Sein Mitbewerber Richard Stanczyk (SPD/Grüne) erhielt 43,03 Prozent.
In Wesel gewann Rainer Benien (SPD) die Stichwahl mit 58,04 Prozent. Auf André Nitsche (CDU) entfielen 41,96 Prozent.
In Hamminkeln setzte sich der parteilose Kandidat Robert Graaf mit 50,17 Prozent knapp gegen Sascha Lippe (CDU) durch, der 49,83 Prozent erreichte.
In Xanten wurde Rafael Zur (FoX) mit 63,61 Prozent der Stimmen Bürgermeister. Thomas Görtz (CDU) kam auf 36,39 Prozent.
In Dinslaken gewann Simon Panke (SPD) mit 73,29 Prozent. Sein Herausforderer Dominik Bulinski (CDU) erhielt 26,71 Prozent.
In Rheinberg setzte sich Philipp Richter (SPD) mit 55,85 Prozent gegen Dr. Stephan Wedding (CDU) durch, der 44,15 Prozent der Stimmen erreichte.
Dank an Wahlhelfer
Kreiswahlleiter Dr. Lars Rentmeister erklärte, dass die Stichwahl reibungslos verlaufen sei. „Der Einsatz der engagierten Helferinnen und Helfer hat dafür gesorgt, dass die Stichwahl reibungslos verlaufen ist. Ich danke allen ganz herzlich für ihr Engagement“, sagte er.























