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Ehrungen und Wahlen bei der Blaskapelle Einklang Schermbeck 2026

Bei der Mitgliederversammlung Blaskapelle Einklang Schermbeck 2026 blickten die Mitglieder auf ein aktives Vereinsjahr zurück. Im Dorfgemeinschaftshaus Altschermbeck standen Vorstandswahlen, Ehrungen und eine besondere Auszeichnung auf dem Programm. Die Versammlung setzte zugleich klare Zeichen für die Zukunft des Vereins.

Zur Mitgliederversammlung Blaskapelle Einklang Schermbeck 2026 kamen zahlreiche Mitglieder ins Dorfgemeinschaftshaus Altschermbeck. Der Vorstand berichtete über die Aktivitäten des vergangenen Jahres und stellte die Weichen für die weitere Vereinsarbeit.

Verabschiedungen und Dank für langjährige Vorstandsarbeit

Die wiedergewählte 1. Vorsitzende Esther Schlamann und die ebenfalls bestätigte 2. Vorsitzende Ingrid Brinkmann verabschiedeten mehrere Vorstandsmitglieder. Sie dankten Bastian Striewe und Ulrich Schmeing für ihre langjährige engagierte Arbeit im Vorstand.

Die scheidenden Vorstandsmitglieder (v.l.) Bastian
Striewe, Ulrich Schmeing und Jürgen Hater.
Die scheidenden Vorstandsmitglieder (v.l.) Bastian, Striewe, Ulrich Schmeing und Jürgen Hater. Foto:Verein

Auch Jürgen Hater schied als Beisitzer aus dem Gremium aus. Die Mitglieder würdigten seinen Einsatz mit großem Applaus und einem Präsent. Das Engagement der Geehrten habe die Vereinsarbeit über viele Jahre maßgeblich geprägt, betonte der Vorstand.

Dirigenten bei der Blaskapelle Einklang Schermbeck 2026

Im Rahmen der turnusmäßigen Wahlen besetzte die Versammlung zwei Positionen neu. Maximilian Bienbeck übernimmt künftig das Amt des 1. Dirigenten. Christoph Tempelmann wurde zum 2. Dirigenten gewählt.

Beide nahmen die Wahl an. Sie tragen nun die musikalische Verantwortung im Verein und gestalten die zukünftige Ausrichtung der Kapelle aktiv mit.

Pastor Honermann Preis 2026 für Ruth Knappernatus

Ein Höhepunkt der Mitgliederversammlung Blaskapelle Einklang Schermbeck 2026 war die Verleihung des Pastor Honermann Preises 2026. Die Auszeichnung ging an Ruth Knappernatus.

In ihrer Laudatio würdigte Ingrid Brinkmann insbesondere ihr langjähriges Engagement im Vergnügungsausschuss. Mit Organisationstalent, Durchsetzungskraft und viel Einsatz sorge sie seit Jahren für ein lebendiges Gemeinschaftsleben innerhalb der Kapelle. Als Anerkennung erhielt sie den Pastor Honermann Pokal.

Zahlreiche Ehrungen für langjährige Mitgliedschaft

Darüber hinaus ehrte der Verein zahlreiche Mitglieder für ihre Treue. Für zehn Jahre Mitgliedschaft wurden Jan Paul Hagedorn, Anja Prinz, Volker Oeing, Irmgard Droste, Susanne Spyrou und Christine Schmidt Breuer ausgezeichnet.

Seit 15 Jahren gehört Nele Mast der Kapelle an. Auf 20 Jahre blicken Lioba Kock, Sarah Kruse, Michael Tenk und Tim Thiemann zurück. Für 25 Jahre Mitgliedschaft ehrte der Verein Benedikt Bartelt, Katharina Eckold, Marie Theres Leßmann, Esther Schlamann und Jonas Schlamann. Bereits seit 30 Jahren sind Sarah Föcker und Bastian Striewe Teil der Blaskapelle. Die Ehrungen zeigen die enge Verbundenheit vieler Mitglieder mit dem Verein und das stabile Fundament des gemeinschaftlichen Engagements.

Zum Abschluss dankte die Vorsitzende allen Aktiven und blickte auf das kommende Vereinsjahr. Dabei betonte sie erneut, dass die Freude an der Musik und das Miteinander im Mittelpunkt des Vereinslebens stehen.

Rotary-Club sammelt 4.000 Euro mit süßer Berliner-Aktion

Kurz vor Karneval duftete es in Schermbeck wieder nach frischen Berlinern. Der Rotary Club Lippe-Issel startete bereits zum siebten Mal seine traditionelle Berliner-Aktion und sammelte dabei 4.000 Euro für soziale Projekte.

Rund 4.400 Berliner verteilt

Insgesamt rund 4.400 Berliner verteilten die Mitglieder in etwa 200 Kartons an Mitarbeiter, Nachbarn, Kolleginnen und Kollegen, Freundinnen und Freunde sowie an Familien in der Region. Privatpersonen und Unternehmen konnten im Vorfeld einen oder mehrere Kartons bestellen.

Die Bäckerei Bors backte die Berliner frisch, anschließend übernahmen Mitglieder des Rotary Clubs die Auslieferung. Pro Karton flossen 20 Euro in den Spendentopf.

Große Beteiligung regionaler Unternehmen

Besonders groß war die Resonanz aus der regionalen Wirtschaft. Ein Betrieb verteilte 400 Berliner an seine Mitarbeitern, ein weiteres Unternehmen sogar mehr als 2.000 Stück. Die Aktion entwickelte sich damit erneut zu einer breit getragenen Gemeinschaftsinitiative.

Unterstützung für internationale und regionale Projekte

Die Spendensumme von 4.000 Euro kommt der vom Rotary Club Lippe-Issel unterstützten Krankenstation in Sierra Leone sowie dem Friedensdorf International in Oberhausen zugute. Zusätzlich lieferten die Organisatoren 380 Berliner an die regionalen Tafeln.

SV Schermbeck verleiht unglaubliche 142 Sportabzeichen

Im Saal des Ramirez herrschte am 20. Februar eine ebenso gespannte wie familiäre Stimmung, als die Leichtathletik-Abteilung des SV Schermbeck e.V. 1912 die traditionelle Sportabzeichen-Verleihung ausrichtete.

Zahlreiche Kinder waren gemeinsam mit ihren Eltern erschienen, dazu viele engagierte Mitglieder des Vereins, die diesen besonderen Moment miterleben wollten. Bei so viel Engagement wird so mancher Großstadtverein neidvoll in Richtung Schermbeck blicken.

Begrüßung durch Ulrich Stiemer bei frt Sportabzeichen-Verleihung des SV Schermbeck, daneben Kirsten Klein-Bösing
Kirsten Klein-Bösing und Ulrich Stiemer bei der Sportabzeichen-Verleihung des SV Schermbeck. Foto: Ralf Meier

Kontinuierliche Förderung

Punkt 18:00 Uhr begrüßte Kirsten Klein-Bösing die Gäste. Schnell wurde deutlich, dass an diesem Abend auch der Nachwuchs eine große Bühne bekam. Viele junge Sportlerinnen und Sportler warteten aufgeregt darauf, für ihre erbrachten Leistungen ausgezeichnet zu werden. Im Anschluss an die Begrüßung ergriff der stellvertretende Bürgermeister Ulrich Stiemer das Wort. Als langjähriger Leichtathlet und Übungsleiter betonte er die Bedeutung des ehrenamtlichen Engagements und würdigte den Einsatz aller Beteiligten.

SV Schermbeck verleiht 142 Sportabzeichen im Ramirez
Der Vorstand mit Beisitzern vl.: Udo Hribar Geschäftsführer, Gerrit Schönwald Beisitzer, Marie-Theres Rehagel Beisitzerin, Alexa Pattscheck Kassiererin, Kirsten Klein-Bösing Abteilungsleiterin, Carsten Klein-Bösing Pressewart, Klaus Likuski stellvertretender Abteilungsleiter.Foto:Ralf Meier

93 Auszeichnungen für Kinder und Jugendliche

Zu Recht, denn die Bilanz des Abends unterstrich eindrucksvoll die Stärke des Vereins. Insgesamt wurden 142 Sportabzeichen verliehen, davon 93 an Kinder und Jugendliche. Im Jugendbereich wurden jeweils 36 Gold- und Silberabzeichen sowie 21 Bronzeabzeichen erreicht. Dieses Ergebnis spricht für eine aktive und erfolgreiche Nachwuchsarbeit beim SV Schermbeck e.V. 1912.

Starke Bilanz im Erwachsenenbereich

Auch die Erwachsenen zeigten bemerkenswerte Konstanz. 49 Sportlerinnen und Sportler nahmen eine Auszeichnung entgegen, darunter 44 in Gold. Besonders herausragend sind langjährige Wiederholungsleistungen wie die 58 Goldabzeichen von Heinz Wulf oder die 44 von Horst Bijmholt, die für jahrzehntelange sportliche Beständigkeit stehen. Echte Vorbilder.

Erwachsene Sportlerinnen und Sportler des SV Schermbeck bei der Sportabzeichen-Verleihung im Ramirez
49 Erwachsene nahmen beim SV Schermbeck ihre Sportabzeichen im Saal Ramirez entgegen, darunter zahlreiche Gold-Auszeichnungen für langjährige Leistungen. ©SV-Schermbeck

Ein Blick auf die jüngsten Jahrgänge von 2019 bis 2016 verdeutlichte zudem die Breite der sportlichen Entwicklung. Bereits in diesem Alter konnten zahlreiche Kinder Gold-, Silber- und Bronzeleistungen erzielen. Ein starkes Zeichen für die kontinuierliche Förderung und die Anziehungskraft des Vereins schon auf die Jüngsten.

PKW-Brand in Schermbeck: Traktor steht in Vollbrand

PKW-Brand in Schermbeck lautete das Einsatzstichwort am 21. Februar um 19:00 Uhr. Vor Ort brannte jedoch ein Traktor auf einer landwirtschaftlichen Fläche an der Straße Zum Brand. Der Einsatz für die Feuerwehr endete um 20:58 Uhr.

Wie die Feuerwehr mitteilt, wurde der Löschzug Schermbeck am 21. Februar um 19:00 Uhr mit dem Einsatzstichwort „PKW-Brand“ zur Straße Zum Brand alarmiert.

PKW-Brand in Schermbeck entpuppt sich als Traktorbrand

An der Einsatzstelle stellte sich heraus, dass kein Pkw, sondern ein Traktor in Vollbrand stand. Das Fahrzeug befand sich auf einer landwirtschaftlichen Fläche.

Ein Trupp unter Atemschutz ging mit einem C-Rohr zur Brandbekämpfung vor. Die Feuerwehr konnte das Feuer löschen und eine weitere Ausbreitung verhindern.

Einsatzende nach knapp zwei Stunden

Nach Abschluss der Löscharbeiten war der Einsatz für die Feuerwehr um 20:58 Uhr beendet.

Goldmeister im Schermbecker Rathaus: Heimspiel für Phil Ohleyer

Schermbecker Landhelden Konzert „Goldmeister“ am Samstag, 14.03.: Goldmeister im Schermbecker Rathaus verspricht um 20 Uhr einen besonderen Konzertabend. Das Duo verbindet Swing der Goldenen Zwanziger mit deutschsprachigem Hip Hop. Für Sänger Phil Ohleyer wird der Auftritt in Schermbeck zum Heimspiel.

Wenn Goldmeister im Schermbecker Rathaus die Bühne betreten, trifft Nostalgie auf modernen Sound. Seit der Gründung im Jahr 2016 verbinden die Multi Instrumentalisten Chris Dunker und Phil Ohleyer jazzigen Swing im Stil der Zwanzigerjahre mit deutschen Rap Texten.

Goldmeister im Schermbecker Rathaus mit besonderer Note

Für Phil Ohleyer ist das Konzert mehr als ein regulärer Tourtermin. Der Sänger wuchs in Wesel auf, nur wenige Kilometer von Schermbeck entfernt. Heute lebt er in Hamburg. Die Verbundenheit zur alten Heimat sei jedoch geblieben. Der Auftritt im Schermbecker Rathaus bekommt dadurch eine persönliche Note.

Goldmeister zwischen Charts und TV Bühnen

Mit ihrem Debütalbum „Alles Gold“ erreichten Goldmeister die Top 30 der deutschen Albumcharts. Zudem waren sie in mehreren Fernsehformaten zu sehen, darunter Willkommen bei Carmen Nebel, der ZDF Fernsehgarten, Fernsehgarten on Tour sowie das ZDF Morgenmagazin. Auch bei ProSieben in der Show My Hit, Your Song präsentierten sie ihren Stil. Weitere Auftritte führten sie unter anderem zur ZDF Silvestergala am Brandenburger Tor.

Mit ihrer Mischung aus Swing, Pop und humorvoller Eleganz haben sich Goldmeister bundesweit ein Publikum erspielt. Sie überzeugen mit markanten Stimmen, Charme und Bühnenpräsenz.

Tickets für Goldmeister im Schermbecker Rathaus

Das Konzert beginnt um 20 Uhr. Tickets kosten 25 Euro im Vorverkauf. Erhältlich sind sie bei den Schermbecker Banken, im Rathaus sowie online unter www.Schermbecker-Landhelden.de.

Wer Goldmeister im Schermbecker Rathaus erleben möchte, sollte sich frühzeitig Karten sichern. Für Phil Ohleyer wird es ein musikalisches Wiedersehen mit der Heimat.

REWE Beeker: Mitarbeiter/in für die Bedientheke gesucht – Fleisch, Wurst & Käse

Der Markt REWE Beeker in Schermbeck sucht ab sofort zuverlässige Verstärkung für die Bedientheke. Gesucht werden motivierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Teilzeit oder Vollzeit für den Bereich Fleisch, Wurst und Käse.

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Ihre Aufgaben

An der Bedientheke sind Sie erste Ansprechperson für unsere Kundinnen und Kunden. Sie präsentieren die Waren ansprechend, beraten freundlich und unterstützen das Team bei allen anfallenden Tätigkeiten im Tagesgeschäft.

Das sollten Sie mitbringen

  • Freude am Umgang mit Menschen
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  • Erfahrung im Verkauf ist von Vorteil, jedoch keine Voraussetzung – auch Quereinsteigerinnen und Quereinsteiger sind willkommen

Das bietet Ihnen REWE Beeker

  • Faire Bezahlung
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  • Flexible Arbeitszeitmodelle
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Kontakt & Adresse

REWE Beeker
Weseler Straße 5
46514 Schermbeck

Telefon: 02853 95882

Beim Laden der Karte werden Daten an Google übermittelt.

Neue Shirts, warme Ohren: Förderverein überrascht Feuerwehr Schermbeck

Im Rahmen eines Dienstabends besuchten Sebastian Kiekenbeck, Stefan Steinkühler und Rudi Draeger vom Förderverein der Feuerwehr Schermbeck den Löschzug Schermbeck.

Sie überreichten den Einsatzkräften neue Funktionsshirts und Wintermützen als Spende.

Ein Dank gilt dem Förderverein sowie allen Bürgern, die dessen Arbeit durch ihre Unterstützung ermöglichen.

Moderne Fahndungsfotos: So könnte Kaiser Augustus mit 50 und 70 ausgesehen haben

Moderne Fahndungsfotos zeigen: 2000 Jahre später. So könnte Kaiser Augustus mit 50 und 70 ausgesehen haben.

Kleopatra oder Caesar kennt man meist nur aus Gemälden, Büsten oder historischen Überlieferungen. Moderne Fahndungstechnik geht heute deutlich weiter. Selbst ein römischer Kaiser erhält mit Hilfe kriminalistischer Methoden ein neues Gesicht.

Wenn Historie auf Kriminaltechnik trifft

Visuelle Fahndungsbilder gehören längst zum Alltag der Polizeiarbeit. In Zeitungen und Onlineportalen erscheinen regelmäßig Phantombilder, wenn nach flüchtigen Tatverdächtigen gesucht wird. Grundlage sind Aussagen von Opfern oder Zeugen, die eine Person im Zusammenhang mit einer Straftat gesehen haben.

Augustus als junger Mann - Foto: LKA NRW
Zeitreise. Augustus als junger Mann – Fotos: LKA NRW

In Nordrhein-Westfalen erstellen die Expertinnen und Experten des Landeskriminalamtes NRW solche Bilder landesweit. Für die Spezialisten der sogenannten „visuellen Fahndungshilfe“ ist das Routinearbeit.

Umso ungewöhnlicher war ein Termin Mitte Juli 2014: Statt eines aktuellen Falls ging es um einen Besucher aus der Geschichtswissenschaft.

„Von Augustus gibt es zwar genügend Bildnisse und Büsten, jedoch zeigen diese immer einen jungen, stark idealisierten Augustus. Abbildungen des 50-jährigen oder 70-jährigen Kaisers gibt es nicht. Diese Lücke wird mit diesen Phantombildern geschlossen. Als Korrektur der überlieferten Bildnisse dienen dabei die literarischen Beschreibungen des Augustus“, erklärte Prof. Dr. Scherberich in Düsseldorf.
Augustus wurde als Gaius Octavius am 23. September 63 v. Chr. in Rom geboren und gilt als erster römischer Kaiser. Er starb am 19. August 14 n. Chr. in der Nähe von Neapel.

...und Augustus mit 70 Jahren
…und Augustus mit 70 Jahren

Auftrag aus der Antike

Prof. Dr. Klaus Scherberich vom Lehrstuhl für Alte Geschichte der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule Aachen wandte sich mit einer besonderen Bitte an das LKA NRW. Auf Grundlage einer großen Büste des ersten römischen Kaisers Augustus sollten die Fachleute ein Phantombild anfertigen.

Die Herausforderung: Die bekannten Büsten zeigen Augustus stets jung und idealisiert. Gesucht wurde jedoch eine realistische Darstellung, wie er als etwa 50-jähriger und als 70-jähriger Mann ausgesehen haben könnte.

„Von Augustus gibt es zwar genügend Bildnisse und Büsten, jedoch zeigen diese immer einen jungen, stark idealisierten Augustus. Abbildungen des 50-jährigen oder 70-jährigen Kaisers gibt es nicht. Diese Lücke wird mit diesen Phantombildern geschlossen. Als Korrektur der überlieferten Bildnisse dienen dabei die literarischen Beschreibungen des Augustus“, erklärte Prof. Dr. Scherberich in Düsseldorf.

Vom Phantombild zum historischen Porträt

Mithilfe moderner Technik veränderten die LKA-Experten das jugendliche Erscheinungsbild der Büste virtuell. Falten, veränderte Gesichtszüge und altersbedingte Merkmale wurden auf Basis wissenschaftlicher Erkenntnisse ergänzt.

Was sonst der Fahndung nach Straftätern dient, half hier der historischen Rekonstruktion. Statt „Wer kennt diese Person?“ lautete die Frage diesmal: „So könnte er wirklich ausgesehen haben.“

Wer war Augustus?

Augustus wurde als Gaius Octavius am 23. September 63 v. Chr. in Rom geboren. Er gilt als erster römischer Kaiser und prägte die römische Geschichte über Jahrzehnte.

Er starb am 19. August 14 n. Chr. in der Nähe von Neapel.

Neue Kindergruppe des TC GW lädt ein

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Kostenloses Schnuppertraining am 27. Februar und 6. März

Der TC GW startet eine neue Kindergruppe für tanzbegeisterte Mädchen und Jungen im Alter von sechs bis sieben Jahren. Ab Ende Februar treffen sich die Kinder immer freitags von 16 bis 17 Uhr in der Tanzakademie in der Bachstraße 3, um in die Welt des Tanzsports einzutauchen.

Auf dem Programm stehen die Grundlagen des Jazz und Modern/Contemporary-Dance. Spielerisch und kindgerecht erlernen die Kinder erste Technikelemente sowie Sprünge, Drehungen und akrobatische Übungen wie Spagat oder Radschlag. Dabei stehen Freude an der Bewegung und ein positives Gruppenerlebnis im Vordergrund.

Geleitet wird die neue Kindergruppe von den erfahrenen Turniertänzerinnen Sofie Scholz und Naima Gülcher. Mit viel Engagement, Fachwissen und Begeisterung vermitteln sie die Tanztechniken altersgerecht und motivierend.

Interessierte Kinder können am Freitag, 27. Februar, sowie am 6. März jeweils um 16 Uhr kostenlos an einem Schnuppertraining teilnehmen.

Weitere Informationen und Anmeldung unter: 0175 59 78 776.

Evangelischer Pfarrer aus Schermbeck suspendiert – Kirche äußert sich zu Vorwürfen

Gegen einen evangelischen Pfarrer aus Schermbeck werden Vorwürfe geprüft. Staatliche Stellen und die Evangelische Kirche im Rheinland befassen sich mit dem Fall. Der Superintendent des Kirchenkreises Wesel, Thomas Brödenfeld, nimmt Stellung zum aktuellen Stand.

Prüfung durch Staat und Kirche läuft

Nach Angaben der Kirche gebe es gegen den Pfarrer Vorwürfe, die durch staatliche Stellen und durch die Evangelische Kirche im Rheinland geprüft würden. Während der Zeit der Prüfung nehme der Geistliche seinen Dienst grundsätzlich nicht wahr. Im Rahmen der erhobenen Vorwürfe und der nachfolgenden Prüfungen sei er Ende Dezember 2025 vom Dienst suspendiert worden.

Seit dem 1. Februar 2026 sei er durch das Landeskirchenamt zusätzlich auch aus seinem Dienst in der Pfarrstelle in Schermbeck entbunden worden, nicht entlassen oder in den Ruhestand versetzt. Die Kirchengemeinde könne die Pfarrstelle neu besetzen. Die staatlichen Stellen seien weiterhin mit der Prüfung der Vorwürfe befasst. Während dieser Zeit bleibe er im Pfarrdienstverhältnis zur Landeskirche, übe aber keine Dienste in der Landeskirche oder anderswo aus.

Keine Angaben zu Details – Hinweis auf Unschuldsvermutung

Thomas Brödenfeld, Superintendent des Kirchenkreises Wesel, erklärt wörtlich: „Wir bitten um Verständnis, dass uns, zum Schutz der Persönlichkeitsrechte aller Beteiligten und in Ansehung der auch in solchen Verfahren grundsätzlich geltenden Unschuldsvermutung, nähere Angaben nicht möglich sind. Weder die staatlichen Stellen noch wir als Kirche beteiligen uns an den derzeitigen Spekulationen. Zu keiner Zeit befand sich der Pfarrer in Untersuchungshaft, er befindet sich auch jetzt nicht in Untersuchungshaft.“

Gemeindeversammlung am 8. März in der Georgskirche

Zeitnah solle eine Gemeindeversammlung der Kirchengemeinde Schermbeck stattfinden, an der auch Superintendent Brödenfeld teilnehmen werde. Das Presbyterium lade dazu in geeigneter Form ein, unter anderem über Abkündigungen in den Gottesdiensten, die Homepage und eine Pressemitteilung.

Die Gemeindeversammlung finde am Sonntag, 8. März 2026, im Anschluss an den regulären Gottesdienst statt. Der Gottesdienst beginnt um 11 Uhr, die Gemeindeversammlung gegen 12.15 Uhr. Veranstaltungsort ist die Georgskirche in Schermbeck.

Vertretung geregelt – Pfarrstelle soll neu besetzt werden

Die Vakanzvertretung werde, wie üblich bei unbesetzten Pfarrstellen, durch den zuständigen Superintendenten geregelt. In diesem Fall übernehme Thomas Brödenfeld diese Aufgabe.

Bereits seit Sommer 2025 würden die wichtigsten pfarramtlichen Dienste in der Kirchengemeinde Schermbeck durch Pfarrerinnen und Pfarrer des Kirchenkreises Wesel wahrgenommen. Hintergrund sei die damalige Elternzeit gewesen. Diese Regelung gelte auch in der aktuellen Situation.

Alle Gottesdienste und Amtshandlungen wie Taufen, Trauungen und Beerdigungen sowie der Konfirmandenunterricht würden verlässlich angeboten und durchgeführt.

Das Presbyterium der Kirchengemeinde Schermbeck, der Kirchenkreis Wesel und die Landeskirche berieten derzeit über die Möglichkeiten einer Neubesetzung der Pfarrstelle. Diese Gespräche fänden unter Leitung von Thomas Brödenfeld in den kommenden Wochen statt und sollten zügig zu einer Entscheidung führen. Bei Einigkeit könne die Pfarrstelle ausgeschrieben werden. Über das Ergebnis der Beratungen werde gesondert informiert.

Abschließend erklärt Brödenfeld: „Mein Dank gilt hier allen haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeitenden und dem Presbyterium der Kirchengemeinde Schermbeck. Außerdem den Kolleginnen und Kollegen im Kirchenkreis Wesel. Das ist keine einfache Zeit und Situation für die Kirchengemeinde. Dennoch wird die Arbeit für die Menschen in Schermbeck verlässlich weitergeführt.“

Branchenlegende Paul Underberg belebt INLINE-Kongress neu

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Eine prägende Unternehmerfigur der Fitness- und Gesundheitsbranche bringt ein legendäres Branchentreffen zurück. Paul Underberg, Gründer der INJOY-Kette, langjähriger Unternehmensberater und Inhaber des INJOY Dorsten, lässt den INLINE-Kongress nach rund zehn Jahren Pause wieder aufleben.

Die Neuauflage findet am 27. und 28. Juni 2026 im Kongress Palais Kassel statt.

Impuls für eine Branche im Wandel

Über zwei Jahrzehnte galt der INLINE-Kongress als eines der wichtigsten Management-Events der Branche. Regelmäßig kamen mehr als 2.000 Teilnehmer nach Kassel, um sich über Strategien, Innovationen und Zukunftsthemen auszutauschen. Paul Underberg unternimmt den Neustart gemeinsam mit Alexander Benker und Thorsten Kielmann von der INJOY Quality GmbH. Auch Technologiepartner EGYM ist beteiligt.

Paul Underberg zählt zu den bekanntesten Unternehmerpersönlichkeiten der Fitnesswirtschaft im deutschsprachigen Raum. Er wurde mehrfach als „Unternehmer des Jahres“ und einmal als „Unternehmer des Jahrzehnts“ ausgezeichnet. Nach seiner Rolle als Franchisegeber und Berater betreibt Paul Underberg heute noch den Standort in Dorsten. Auslöser für die Wiederbelebung war die Rückübertragung der Marke INLINE Anfang 2025. Gleichzeitig hat Paul Underberg den Wunsch verspürt, der Branche „noch einmal einen Impuls zu geben“ und Orientierung zu schaffen. Bewusst ohne eigenes Geschäftsmodell im Hintergrund. Gerade in einer Zeit multipler Krisen brauche es positive Perspektiven und praxisnahe Lösungen.

Der Kongress soll sich inhaltlich auf die zentralen Zukunftsthemen der Branche konzentrieren. Dazu gehören gesunde Langlebigkeit (Longevity), Künstliche Intelligenz und neue Trainings- und Businesskonzepte. Ziel ist es, konkrete und direkt umsetzbare Strategien zu vermitteln.

Paul Underberg betont dabei vor allem die Rolle der Fitnessbranche für Prävention und Gesundheit. Muskeltraining ist aus seiner Sicht ein entscheidender Schlüssel für ein längeres gesundes Leben. Ein Thema, das künftig stärker gesellschaftlich sichtbar werden müsse.

Analoges Treffen in digitaler Zeit

Ein besonderer Fokus liegt bewusst auf dem persönlichen Austausch. „In einer zunehmend digitalen und schnelllebigen Welt haben analoge Treffen eine besondere Bedeutung, um Zukunftsthemen greifbar zu machen und Vertrauen zu schaffen“, erklärt Paul Underberg.

Mit hochkarätigen Speakern aus Medizin, Wirtschaft und Training sowie prominenten Persönlichkeiten soll der INLINE-Kongress erneut zum zentralen Treffpunkt der Branche werden.

Für Paul Underberg ist das Comeback auch ein Signal. Die Fitnessbranche müsse sich stärker als Teil der Gesundheitslösung positionieren. Der Kongress soll dazu beitragen, dieses Selbstverständnis zu schärfen und neue Dynamik zu erzeugen.

Einer der bekanntesten Dorstener Unternehmer prägt damit auch weiterhin die Entwicklung einer ganzen Branche und setzt mit der Rückkehr des INLINE-Kongresses einmal mehr ein wegweisendes Zeiche

CDU Schermbeck: Jahreshauptversammlung 2026 mit Heringsessen

Die CDU Schermbeck lädt zur Jahreshauptversammlung 2026 ein. Neben Vorstandswahlen steht ein Rückblick auf das politische Jahr im Mittelpunkt. Zuvor treffen sich die Mitglieder zum traditionellen Heringsessen in der Fastenzeit.

Der CDU-Ortsverband Schermbeck lädt seine Mitglieder am Donnerstag, 26. Februar 2026, ein. Die Jahreshauptversammlung beginnt um 19.00 Uhr in der Gaststätte Overkämping, Mittelstraße 62. Bereits um 18.00 Uhr startet das traditionelle Heringsessen, das seit vielen Jahren den politischen Jahresauftakt der CDU in Schermbeck prägt.

Vorstandswahlen und politischer Rückblick

Im Mittelpunkt des Abends stehen die turnusmäßigen Vorstandswahlen für die Amtsperiode 2026 bis 2028. Zudem berichtet der Vorsitzende über die Arbeit des vergangenen Jahres.

Darüber hinaus will der Ortsverband einen Ausblick auf kommende Aufgaben geben. Im Fokus stehen kommunale Zukunftsthemen wie Bildung, Infrastruktur und die Weiterentwicklung der Gemeinde.

Der Ortsverbandsvorsitzende Marc Lindemann betont: „Unsere Jahreshauptversammlung ist mehr als ein formaler Termin. Sie ist Gelegenheit zum offenen Austausch über die Zukunft unserer Gemeinde. Gerade mit Blick auf große Projekte und wichtige Entscheidungen wollen wir als CDU Verantwortung übernehmen und gemeinsam mit unseren Mitgliedern den politischen Kurs für die kommenden Jahre festlegen.“

Anmeldung zum Heringsessen

Das traditionelle Heringsessen bietet Raum für persönliche Gespräche und politischen Austausch in geselliger Atmosphäre.

Anmeldungen zum Heringsessen sind bis zum 23. Februar 2026 per E-Mail an [email protected] möglich.

Neue stellvertretende Schulleitung: Joscha Klees an der Grundschule Schermbeck

Neue stellvertretende Schulleitung an der Grundschule Schermbeck: Seit dem 1. Februar 2026 verstärkt Joscha Klees das Leitungsteam. Die Position war mehrere Jahre nur kommissarisch besetzt. Nun ist die Führungsstruktur wieder dauerhaft gesichert.

An der Grundschule Schermbeck mit katholischem Teilstandort ist die Position der stellvertretenden Schulleitung neu besetzt worden. Seit dem 1. Februar 2026 verstärkt Joscha Klees das Leitungsteam in dieser Funktion. Gemeinsam mit Schulleiter Tobias Basse bildet er künftig das Schulleitungsteam der Schule.

Joscha Klees-stellv.-Schulleiter-Schermbeck

Joscha Klees war zuvor als Lehrer an der Janusz-Korczak-Schule in Voerde tätig. Mit seiner pädagogischen Erfahrung, seinem Engagement und seiner fachlichen Kompetenz bringt er beste Voraussetzungen für seine neue Aufgabe mit.

Stellvertretende Schulleitung an der Grundschule Schermbeck stärkt Führungsstruktur

Die Stelle der stellvertretenden Schulleitung war über mehrere Jahre hinweg lediglich kommissarisch besetzt. Umso erfreulicher ist es, dass diese wichtige Funktion nun wieder dauerhaft besetzt werden konnte. „Mit Herrn Klees gewinnen wir eine qualifizierte und engagierte Persönlichkeit für unsere Schulgemeinschaft. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit und wünschen ihm für seine neue Aufgabe viel Erfolg“, so die Gemeindeverwaltung.

Die nun erfolgte Besetzung der stellvertretenden Schulleitung unterstreicht die Bedeutung einer stabilen und verlässlichen Führungsstruktur für die schulische Arbeit. Eine kontinuierliche Leitungsstruktur ist eine zentrale Voraussetzung für eine positive Schulentwicklung und eine bestmögliche Unterstützung der Schüler im Schulalltag.

Große Spendenbereitschaft beim CDU-Neujahrsempfang

Die Neujahrseinladung der CDU Schermbeck ist traditionell geprägt von politischen Impulsen und Vorträgen hochrangiger Gäste. Diesmal zählten unter anderem NRW-Schulministerin Dorothee Feller und Bürgermeister Mike Rexforth zu den Rednern.

Spendenaktion beim Neujahrsempfang für Menschen mit und ohne Behinderung
Foto: Petra Bosse

Doch auch abseits der Vorträge wurde eine bewährte Tradition fortgeführt. Die Gäste wurden um Spenden für einen guten Zweck gebeten. Die Bereitschaft zu helfen war so groß, dass innerhalb kurzer Zeit insgesamt 1.136,26 Euro für den „Freundeskreis für Menschen mit und ohne Behinderung“ zusammenkamen. Der Betrag wurde im Rahmen der Veranstaltung an Frau Weber und Frau Hoyer vom Haus Kilian übergeben, die die Unterstützung dankbar entgegennahmen.

Die Aktion unterstreicht einmal mehr, dass die Neujahrseinladung der CDU Schermbeck nicht nur eine Plattform für den politischen Austausch bietet, sondern immer auch die lokale Solidarität unterstreicht.

Altweiber im Rathaus Schermbeck: Schulmädchen stürmen den Chef

Die Schermbeck-Altweiber-Feier im Rathaus in Schermbeck begann am Donnerstag bereits am Vormittag. Ab 11 Uhr blieben die Türen für den Publikumsverkehr geschlossen. Gefeiert wurde intern, zunächst im Ratssaal, später im Büro von Bürgermeister Mike Rexforth.

Das gesamte Team kam verkleidet am Vormittag zusammen. Die Stimmung war ausgelassen. Schon vor der offiziellen Schließung wurde im Ratssaal gesungen und gelacht.

Schermbeck-Altweiber-Feier im Rathaus startet im Ratssaal

Die Mitarbeiterinnen hatten sich als Schulmädchen verkleidet. Passend dazu griffen sie ein aktuelles kommunales Thema auf. Die neue Grundschule in der Gemeinde wurde Teil ihres Programms.

Altweiberfeier-Rathaus Schermbeck
Foto: Petra Bosse

Musikalisch wandelten sie den Song „Hurra die Schule brennt“ um. Aus dem bekannten Titel wurde „Hurra, Hurra, die Schule kommt“. Damit verbanden sie Karnevalsstimmung mit einem lokalen Thema (wir berichteten).

Besuch im Büro von Bürgermeister Mike Rexforth

Anschließend zog die putzmuntere Gruppe weiter ins Büro des Rathauschefs. Bürgermeister Mike Rexforth empfing die Feiernden selbst verkleidet als Pharao. Losgelöst könnte man ihn an diesem Tag bezeichnen, wie Gerd Abelt als Astronaut „Bodo der 3., aus der Sternenmitte“. Beide zeigten sich äußerst gut gelaunt und nahmen sich Zeit für das närrische Treiben.

Altweiber-Party Schermbeck: Bürgermeister Rexforth und Gerd Abelt in Feierlaune
Bürgermeister Rexforth und Gerd Abelt in Feierlaune. Foto: Petra Bosse

„Heute ist Weiberfastnacht im Rathaus. Die Stimmung ist, wie schon die ganze Woche, etwas locker und ausgelassener. Die Kolleginnen haben sich hier in Schale geworfen. Sie haben sich Gedanken gemacht und sogar ein kommunales Thema mit eingebaut. Das ist wirklich stark. Es zeigt, was wir hier im Rathaus bündeln und gemeinsam auf die Beine stellen,“ sagte ein gutgelaunter Mike Rexforth.

Schulmädchenreport: Altweiber-Feier im Schermbecker Rathaus.
Foto: Gemeinde Schermbeck

Mit der internen Feier setzte das Rathaus ein klares Zeichen für Teamgeist und Zusammenhalt. Nach dem närrischen Auftakt dürfte dann im Rathaus morgen wieder der reguläre Arbeitsalltag einkehren.

Altweiber-Feier-Schermbeck-Rathaus-2026
Die Männer durften natürlich auch mitfeiern, aber nur leise und am Rande, denn sie gehen noch nicht zur Schule. Foto: Petra Bosse

Heute geht’s schon früh hier los
Im Rathaus ist die Hölle los
Konfetti fliegt, die Kinder da
Altweiber ruft: „Einschulung – ja!“
Die Ranzen sitzen, alles klar
Schermbeck fängt was Großes an
Überall, wo man heute geht,
liegt Zukunft schon in der Luft und weht

Das ist neu, das ist neu
Hurra, hurra – die Schule kommt

Heute geht’s schon früh hier los
Die Glocken klingen, das Rathaus tobt
Bagger rollen, Pläne raus,
jetzt nimmt das Großprojekt Fahrt auf
Alle reden, alle schrei’n,
jetzt soll es endlich Schule sein
Tatü-tataa, tatü-tataa,
der Startschuss ist jetzt endlich da

Und wir singen:
Das ist neu, das ist neu
Hurra, hurra – die Schule kommt


Das ist geil, das ist geil
Hurra, hurra – die Schule kommt

Heute geht’s schon früh hier los
Fünf Züge voll mit Zukunft groß
Mehr Platz, mehr Licht, mehr Möglichkeiten,
für Lernen, Lachen, neue Zeiten
Über fünfzig Millionen schwer,
eines der größten Projekte hier
Und die Gemeinde weiß ganz genau,
hier bauen wir für morgen schlau

Und wir singen:
Das ist geil, das ist geil
Hurra, hurra – die Schule kommt

(Text: Team Rathaus Schermbeck)

Spatenstich für den Neubau der Grundschule in Schermbeck

Mit dem offiziellen Spatenstich ist am 11. Februar um 11 Uhr in der Gemeinde Schermbeck der symbolische Startschuss für den Neubau der neuen Grundschule gefallen. Zahlreiche Gäste aus Politik, Verwaltung, Schule und Planung nahmen an der Veranstaltung teil. Der Spatenstich markiert den Übergang in die Bauphase, nachdem erste vorbereitende Arbeiten bereits angelaufen sind. Der eigentliche Erdbau solar 18. Februar beginnen.

Der Neubau zählt zu den größten Bauprojekten der Gemeinde. Ziel ist es, die bisherigen zwei Grundschulstandorte zusammenzuführen und einen modernen Schulstandort zu schaffen, der langfristig verlässliche Rahmenbedingungen für die Schüler bietet.

Spatenstich-neue Grundschule Schermbeck
Regen und Matschwetter begrüßte die Gäste beim offiziellen Spaten. Foto: Emily Flade

Bedeutung für die Bildungslandschaft

Bürgermeister Mike Rexforth machte in seiner Ansprache deutlich, welche Bedeutung das Projekt für die Gemeinde hat und richtete zugleich den Blick in die Zukunft. Mit dem Blick auf den geplanten Zeitrahmen sagte er: „Am Ende, hoffentlich im Sommer 2028, wird hier etwas stehen, das mit Leben erfüllt wird.“

Zugleich dankte Rexforth den zahlreichen Beteiligten, insbesondere den Planern und Fachbüros, für ihr Engagement und ihre Begleitung des Projekts. Dabei betonte er auch den besonderen Umfang des Vorhabens: „Ich glaube, es ist kein Alltagsgeschäft, eine solche Grundschule zu bauen und zu begleiten.“

Rede Bürgermeister Mike Rexforth beim Spatenstich für die neue  Grundschule
Foto: Petra Bosse

Der Bürgermeister begrüßte stellvertretend die anwesenden Planer sowie Herrn Mey als Geschäftsführer der Vereins, der das Projekt begleitet, und verwies darauf, dass Vertreter des Planungsteams im weiteren Verlauf noch einen Rückblick und einen Ausblick auf das Projekt geben würde.

Politische Unterstützung und Einordnung

Auch aus der Landes- und Bundespolitik wurde der Neubau als wichtige Investition eingeordnet. Die anwesenden politischen Vertreter betonen die Bedeutung moderner Bildungsinfrastruktur für die Region. MdL Charlotte Quik stellte den Bezug zu den Themen Familie und Bildung her und unterstrich die Rolle von Schulen als zentrale Zukunftsinvestition.

Landtagsabgeordnete Charlotte Quik beim Spatenstich für die neue Grundschule in Schermbeck 2026
Foto: Petra Bosse

Der Neubau wurde trotz angespannter Haushaltslage vorangetrieben und auch unter Einbeziehung von Fördermitteln realisiert. Ziel ist es, langfristig tragfähige Rahmenbedingungen für den Schulbetrieb und den Ganztag zu schaffen.

Pädagogisches Konzept und Planung

Der neue Schulstandort ist als Lern- und Lebensort konzipiert. Das pädagogische Konzept setzt auf moderne Lernlandschaften statt klassischer Flurschulen. Vorgesehen ist eine Cluster-Struktur, bei der mehrere Klassen eines Jahrgangs um eine gemeinsame Mitte angeordnet sind. Ergänzt wird das Raumkonzept durch Differenzierungsräume sowie gemeinschaftlich nutzbare Bereiche.

Beteiligte am Neubau
Foto: Emily Flade

Zentraler Treffpunkt der Schule soll eine Aula werden, die als „Herz“ des Gebäudes gedacht ist. Darüber hinaus sind Außen-Lernbereiche, Loggien sowie vielseitig gestaltete Pausenflächen vorgesehen. Die Planung sieht zudem eine nachhaltige Bauweise mit Holzfassade sowie Photovoltaikanlagen auf dem Dach vor. Auch die neue Sporthalle ist in das Gesamtkonzept eingebunden.

Die Gemeinde hatte die Planungen über Monate hinweg vorbereitet. Neben der Schulverwaltung waren insbesondere auch der Fachbereich Ordnung und Soziales eingebunden. Externe Planungsbüros begleiteten die Entwürfe und Abläufe.

Sascha van Beek CDU-Spatenstich Rede Schermbeck 2026-Gneue Grundschule
Sascha van Beek MdB (CDU). Foto: Petra Bosse

Kinderbeteiligung und Ausblick

Ein besonderer Programmpunkt kam von den Schülern selbst. Die Schülersprecher der Gemeinschaftsgrundschule Schermbeck, Hanna Rexforth und Thilo Engels, richteten sich in ihrer Ansprache an den Bürgermeister und gaben einen Vorschlag des Schülerrats weiter: Die Schüler möchten sich aktiv an der Suche nach einem Namen für die künftige Grundschule beteiligen. Damit wurde der Start eines Beteiligungsprozesses angestoßen.

Schülersprecher der Gemeinschafts Grundschule
Beim Festakt dabei waren die Kinder vom Kinderparlament Hanna Rexforth und Thilo Fengels. Foto: Emily Flade

Zum Abschluss der Veranstaltung stellte Bernd Mey, Architekt BDA und Geschäftsführer der Architektei Mey GmbH, ein KI-generiertes Video vor. Das Video basiert auf den Grundrissen und der planerischen Idee der neuen Schule und veranschaulicht die Vision des künftigen Schulstandorts. Die gezeigten Grundrisse sind auch in Zukunft auf der Internetseite des Architekturbüros einsehbar.

Die Bauzeit ist mit rund zweieinhalb Jahren angesetzt. Als Ziel wird eine Fertigstellung und Inbetriebnahme zum Schuljahr 2028/29 genannt, mit Sommer 2028 als Perspektive. Der Spatenstich markiert damit einen wichtigen Schritt auf dem Weg zu einem, zentralen Grundschulstandort in der Gemeinde Schermbeck.

Ich glaube, es ist kein Alltagsgeschäft, eine solche Grundschule zu bauen und zu begleiten

Bürgermeister Mike Rexforth
Festakt zum Spatenstich neue Grundschule Schermbeck. Dabei die Kinder vom Kinderparlament Hanna Rexforth und Thilo Fengels
Spatenstich-Schülersprecherin Hanna Rexforth. Foto: Petra Bosse
Foto: Petra Bosse
Festakt zum Spatenstich neue Grundschule Schermbeck. Dabei die Kinder vom Kinderparlament Hanna Rexforth und Thilo Fengels
Foto: Petra Bosse
Festakt zum Spatenstich neue Grundschule Schermbeck. Dabei die Kinder vom Kinderparlament Hanna Rexforth und Thilo Fengels
Foto: Petra Bosse
Spatenstich, Festakt Schermbeck 2026 -neue Grundschule
Foto: Petra Bosse
Foto: Petra Bosse
Foto: Petra Bosse

Bildung, Klartext und Rückenwind: CDU Neujahrsempfang 2026 mit Dorothee Feller in Schermbeck

Der CDU Neujahrsempfang 2026 mit Schulministerin Dorothee Feller im Schermbecker Rathaussaal stand ganz im Zeichen der Bildung und des sozialen Engagements. Über 1.000 Euro Spenden kamen zusammen. Die Veranstaltung verband landespolitische Perspektiven mit kommunalen Herausforderungen vor Ort.

Zahlreiche Gäste beim CDU Neujahrsempfang 2026 im Rathaussaal Schermbeck.
Der CDU Neujahrsempfang 2026 mit Schulministerin Dorothee Feller im Schermbecker Rathaussaal stand ganz im Zeichen der Bildung und des sozialen Engagements. Foto: Petra Bosse

Kopf nicht in den Sand stecken

Ulrich Stiemer eröffnete den Abend und begrüßte die zahlreichen Gäste, darunter Bürgermeister Mike Rexforth und seinen Dorstener Amtskollegen Tobias Stockhoff, Charlotte Quick MdL sowie als Hauptrednerin Dorothee Feller, Schulministerin des Landes Nordrhein-Westfalen.

Ulrich Stiemer spannte in seiner Rede einen Bogen von seiner eigenen Schulzeit in den 1950er-Jahre bis in die Gegenwart und machte deutlich, wie sehr sich Bildung und gesellschaftliche Erwartungen verändert haben. Gleichzeitig betonte er die Bedeutung eines modernen Schulsystems und verwies auf die besondere Rolle Schermbecks als Bildungsstandort.

Der CDU Neujahrsempfang 2026 mit Schulministerin Dorothee Feller im Schermbecker Rathaussaa
Charlotte Quik und Ulli Stiemer. Foto: Petra Bosse

Im Anschluss übernahm Charlotte Quick die Anmoderation und Vorstellung der Ministerin. Dorothee Feller nutzte den Neujahrsempfang bewusst für einen größeren Blick auf die Lage. Angesichts der internationalen Krisen warnte sie vor Resignation: „Dann kann man natürlich hingehen und sagen: Das ist alles anstrengend – wir stecken den Kopf in den Sand. Ich muss Sie heute einladen, es nicht zu tun.“

Dorothee Feller verband das mit einem Appell zur Verteidigung demokratischer Werte: „Wenn wir erleben, dass unsere demokratischen Strukturen insgesamt unter Druck stehen, dann sind wir besonders gefordert, uns für unsere Werte einzusetzen.“ Optimismus bedeute dabei nicht Schönfärberei, sondern Handlungsbereitschaft: „Optimismus bedeutet, die Möglichkeiten der Gestaltung zu nutzen.“

Dorothee Feller verband das mit einem Appell zur Verteidigung demokratischer Werte
Dorothee Feller verband ihre Rede u. a. mit einem Appell zur Verteidigung demokratischer Werte. Foto: Petra Bosse

Bildungspolitik und konkrete Reformansätze

Den Schwerpunkt ihres Vortrags legte Dorothee Feller auf Bildungspolitik und konkrete Reformansätze. Sie begrüßte ausdrücklich den Kurs der Gemeinde, in Schulbau zu investieren: „Dass Sie sagen: Nein, wir investieren in Schule, in Bildung und damit in die nächste Generation – das ist der richtige Schritt.“

Feller erläuterte zudem die Prioritätensetzung der Landesregierung in schwierigen Haushaltsjahren und stellte klar, dass das Schulministerium nicht über Kürzungen in den Schulen sparen werde: „Wir haben im Kabinett gesagt: Wir werden nicht im Schulbereich sparen. Wir werden das nicht tun.“ Gleichzeitig machte sie deutlich, warum klare Leitlinien nötig seien. Nordrhein-Westfalen habe vier Bildungsziele formuliert, von der Reduktion nicht erreichter Mindeststandards bis zur Stärkung sozial-emotionaler Kompetenzen und einer besseren Anschlussperspektive Schule–Beruf.

Besonders eindringlich schilderte Dorothee Feller die Problemlage bei den Basiskompetenzen. Studien hätten gezeigt, dass „bis zu 25 Prozent“ der Grundschulkinder Mindestanforderungen in Kernbereichen nicht erreichten. Für sie sei das nicht nur eine Bildungs-, sondern auch eine Teilhabefrage: „Bildung heißt Teilhabe. Bildung heißt auch, meine Rechte wahrnehmen können. Und wenn ich nicht lesen kann, kann ich das nicht.“

Neujahrsempfang Schermbeck 2025
Foto: Petra Bosse

ABC-Klassen und Personaloffensive

Als zentrale Gegenmaßnahmen beschrieb Dorothee Feller Programme zur Stärkung von Lesen, Rechnen und Schreiben sowie die Einführung sogenannter ABC-Klassen als vorbereitende Förderung für Kinder, die beim Schuleintritt grundlegende Vorläufer-Kompetenzen noch nicht ausreichend mitbringen. Gleichzeitig räumte sie die Herausforderung des Lehrkräftemangels offen ein und verwies auf ein Maßnahmenpaket zur Personalgewinnung: „Seit Sommer 2022 bis Dezember 2025: 11.000 Menschen mehr im Schulsystem.“

Auch die Rolle der Schulen im gesellschaftlichen Wandel griff Dorothee Feller auf, inklusive einer klaren Wertschätzung der pädagogischen Arbeit vor Ort: „Grundschule hat einen riesigen Respekt verdient.“ Und sie dankte ausdrücklich allen Lehrkräften und Professionen an Schulen für die tägliche Leistung.

Dorothee Feller und Uli Stiemer Neujahrsempfang CDU Schermbeck
Dorothee Feller und Ulli Stiemer Neujahrsempfang CDU Schermbeck. Foto: Petra Bosse

CDU Neujahrsempfang 2026 mit Schulministerin Dorothee Feller: Neubau als Signal

Nach dem Vortrag der Ministerin übernahm Mike Rexforth und bedankte sich zunächst für die enge, persönliche Gesprächsbereitschaft: „Ich bin sehr dankbar, dass Sie heute hier sind und der Basis zuhören.“ Anschließend stellte er die Lage der Gemeinde dar, von Verwaltungsthemen über Flüchtlingsunterbringung bis zu großen Struktur- und Bauprojekten.

Im Mittelpunkt stand das Großprojekt neue Grundschule. Der erste Spatenstich stand heute um 11 Uhr an. Mike Rexforth machte deutlich, warum Schermbeck trotz finanzieller Belastung an dem Vorhaben festhält: „Wir lassen uns nicht beirren. Auch wenn es keine direkten Fördermittel für einen Neubau gibt, sagen wir ganz bewusst: Wir machen das. Warum? Weil Bildung der Schlüssel ist.“

Bürgermeister Mike Rexforth-Neujahrsempfang Schermbeck CDU 2026
Foto: Petra Bosse

Der Bürgermeister betonte, der Neubau sei eines der größten Bauvorhaben der Gemeinde. Kritik werde kommen, auch persönlich, räumte er ein. Seine Antwort darauf sei eindeutig: „Wenn Sie mich fragen, ob ich diesen Weg heute noch gehen würde, dann beantworte ich die Frage mit einem klaren Ja.“ Begründet wurde das mit dem veränderten Verständnis von Schule: „Schule ist heute ein zweites Zuhause. Ganztagsbetreuung bis 17 Uhr – hier findet vieles von dem statt, was früher das Familienleben ausgemacht hat.“

Wachsende Aufgabenlast und klare Forderungen

Mike Rexforth verband das mit einem Appell an die Öffentlichkeit: „Kritik ja – aber bitte erst, wenn Sie die Fakten kennen. Thekenparolen brauchen wir nicht. Informieren Sie sich.“ Bildung sei nicht nur Zukunftssicherung, sondern auch demokratierelevant: „Bildung kostet Geld, ja – aber sie ist der Schlüssel für die Zukunftsfähigkeit unserer Kinder und Enkelkinder. Sie ist die Zukunftsfähigkeit unserer Demokratie.“

Neujahrsempfang Schermbeck CDU 2026
Foto: Petra Bosse

Neben Bildungsthemen sprach Mike Rexforth offen über kommunale Finanzen und die wachsende Aufgabenlast. Er forderte, neue Leistungen müssten auch solide gegenfinanziert werden: „Wenn Leistungen versprochen werden, dann müssen sie auch bezahlt werden.“ Zugleich warnte er davor, dass dauerhaft fehlende Finanzierungslogik die Handlungskraft der Kommunen und damit das Vertrauen in staatliche Strukturen beschädige.

Zukunft der Mittelstraße

Ein weiteres Thema war die Zukunft der Mittelstraße. Mike Rexforth verlangte eine Entscheidung bis zum Sommer und betonte, es gehe nicht nur um Verkehrsfragen, sondern um die Rolle des Ortskerns insgesamt: „Es ist jetzt an der Zeit, Mut zu zeigen, Farbe zu bekennen und eine Entscheidung zu treffen.“ Sein Leitsatz dazu: „Stillstand ist keine Option.“

Schulleiter Gesamtschule Schermbeck-Christoph Droste
Christoph Droste (re.) Schulleiter Gesamtschule Schermbeck und Norbert Hohmann (ehe. Schulleiter). Foto: Petra Bosse

Zum Schluss bedankte sich Mike Rexforth ausdrücklich bei den Mitarbeitern der Verwaltung im Rathaus, in Außenstellen, Schulen, auf dem Bauhof und ausdrücklich auch bei den Reinigungskräften: „Ihr alle sorgt jeden Tag dafür, dass diese Gemeinde funktioniert.“

Der CDU Neujahrsempfang 2026 mit Schulministerin Dorothee Feller zeigte, wie eng große bildungspolitische Linien, kommunale Realität und konkrete Projekte vor Ort zusammenhängen und dass der Neubau der Grundschule in Schermbeck nicht nur ein Bauvorhaben, sondern ein politisches Signal ist.

Ehrungen CDU Schermbeck 2026
Geehrt wurden 2026 v.l.: Heinrich Schulte, Hugo Grewing. Heinrich Nelskamp, Hans Horstmann, Mathilde Jansen. Foto: Petra Bosse

Grundschule hat einen riesigen Respekt verdient

Ministerin Dorothee Feller

Das ist ein starkes Signal für die Mobilitätswende im ländlichen Raum

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Die neue E-Auto-Förderung ab 2026 soll Familien und Pendler gezielt entlasten. Der Bundestagsabgeordnete Sascha van Beek begrüßt die sozial gestaffelte E-Auto-Förderung ab 2026 ausdrücklich. Für den Wahlkreis sieht er darin ein wichtiges Signal für den ländlichen Raum.

E-Auto-Förderung ab 2026 mit sozialer Staffelung

Die Bundesregierung hat Eckpunkte für ein neues Förderprogramm für klimafreundliche Mobilität beschlossen. Die E-Auto-Förderung ab 2026 sieht vor, dass Privatpersonen für E-Autos sowie bestimmte Plug-in-Hybride und sogenannte Range-Extender bei Neuzulassung ab dem 1. Januar 2026 Zuschüsse zwischen 1.500 und 6.000 Euro beantragen können. Die Höhe der Förderung richtet sich nach Einkommen, Familiengröße und Fahrzeugtyp.

Die Basisförderung beträgt 3.000 Euro für reine batterieelektrische Fahrzeuge sowie 1.500 Euro für bestimmte Plug-in-Hybride. Förderfähig sind der Kauf und das Leasing von Neuwagen.

Grenze um 5.000 Euro, maximal auf 90.000 Euro

Die E-Auto-Förderung ab 2026 ist sozial gestaffelt. Die Einkommensgrenze liegt bei 80.000 Euro zu versteuerndem Haushaltsjahreseinkommen. Pro Kind erhöht sich die Grenze um 5.000 Euro, maximal auf 90.000 Euro. Unterhalb von 60.000 Euro und 45.000 Euro sind zusätzliche Aufschläge vorgesehen. Für jedes Kind kommt ein weiterer Zuschlag hinzu.

Entscheidend ist das Datum der Neuzulassung ab dem 1. Januar 2026. Die Antragstellung soll rückwirkend möglich sein. Das digitale Portal wird voraussichtlich im Mai 2026 freigeschaltet.

Van Beek sieht starkes Signal für den ländlichen Raum

Der hiesige Bundestagsabgeordnete Sascha van Beek begrüßt das Programm ausdrücklich. „Das ist ein starkes und vor allem ein faires Signal für die Mobilitätswende. Wer bisher trotz steigender Energiepreise und hoher Anschaffungskosten nicht auf ein E-Auto umsteigen konnte, bekommt jetzt gezielt Unterstützung. Das hilft dem Klima, entlastet Haushalte und bringt die Elektromobilität endlich breiter auf die Straße.“

Mit Blick auf Pendlerinnen und Pendler sowie Familien betont van Beek die besondere Bedeutung für den ländlichen Raum: „Gerade im ländlichen Raum sind viele Menschen für den Weg zur Arbeit, zur Ausbildung oder zur Arztpraxis auf das Auto angewiesen. Wenn wir Klimaschutz ernst meinen, müssen wir Alternativen bezahlbar machen, statt Mobilität zu verteuern. Dieses Programm setzt an der richtigen Stelle an, nämlich bei denjenigen, die Unterstützung wirklich brauchen.“

Nach Angaben der Bundesregierung stehen insgesamt drei Milliarden Euro bereit. Diese Summe soll für geschätzt rund 800.000 geförderte Fahrzeuge im Zeitraum von 2026 bis 2029 ausreichen.

Van Beek erklärt: „Das Förderprogramm ist Klimaschutz und Wirtschaftspolitik zugleich. Es stärkt die Nachfrage nach modernen, effizienten Fahrzeugen und gibt auch der europäischen Automobilindustrie Planungssicherheit.“

Gemeinsam gegen Rassismus: Projekttag stärkt Gemeinschaft an der Gesamtschule Schermbeck

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Gemeinsam gegen Rassismus: An der Gesamtschule Schermbeck setzten sich Schüler der Jahrgangsstufe 9 einen ganzen Tag lang mit Vielfalt, Vorurteilen und Zusammenhalt auseinander. Der Projekttag machte deutlich, wie engagiert und kreativ die Schulgemeinschaft das Thema „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ lebt.

An der Gesamtschule Schermbeck fand ein Projekttag unter dem Motto „Vielfalt ist ein Teil von uns“ statt. Schüler der Jahrgangsstufe 9 arbeiteten gemeinsam mit ihren Lehrkräften zu Themen wie Rassismus, Sprache, Demokratie und kultureller Vielfalt. Wie Schulleiter Christian Droste mitteilte, sei es der Schule wichtig, Haltung nicht nur zu vermitteln, sondern erlebbar zu machen.

Gemeinsamer Auftakt in der St.-Ludgerus-Kirche

Der Projekttag begann mit einem Wortgottesdienst in der St.-Ludgerus-Kirche. Dabei ging es um die Frage, was Vielfalt für eine Gemeinschaft bedeutet und was Menschen trotz aller Unterschiede verbindet. Zum Abschluss erklang das Lied „This is me“ aus dem Film The Greatest Showman.

„Der gemeinsame Start hat gezeigt, dass Vielfalt nichts Abstraktes ist, sondern etwas, das uns alle im Alltag betrifft“, erklärte Droste. Der Gottesdienst habe einen passenden Rahmen geschaffen, um ins Gespräch zu kommen und den Tag gemeinsam zu beginnen.

Klasse 9a: Vielfalt beginnt im Inneren

Die Klasse 9a setzte sich kreativ mit Vorurteilen auseinander. Die Schüler gestalteten Memes zu Vielfalt und zu rassistischen Klischees. Zusätzlich arbeiteten sie mit Papiermasken. Auf der Vorderseite hielten sie fest, welche Erwartungen oder Vorurteile andere Menschen ihnen zuschreiben könnten. Auf der Rückseite beschrieben sie ihre tatsächlichen Werte, Gefühle und Charaktereigenschaften. Ziel war es, die „Maske abzusetzen“ und zu zeigen, dass Vielfalt nicht immer sichtbar ist. Das Klassenmotto lautete: „Man sieht einem nicht immer alles an – Vielfalt beginnt im Inneren.“

„Gerade diese persönlichen Zugänge sind wichtig, weil sie zum Nachdenken anregen und Empathie fördern“, so Droste.

Klasse 9b: Demokratie lebt von Vielfalt

In der 9b gestaltete jede Schülerin und jeder Schüler ein eigenes Puzzleteil. Zusammengesetzt ergaben alle Teile ein großes Bild, das verdeutlichte, dass Gemeinschaft nur durch alle Einzelnen entsteht. Zusätzlich malte die Klasse Silhouetten verschiedener Personen, um Unterschiede sichtbar zu machen.

Die Klasse beschäftigte sich bereits länger mit dem Thema „Demokratie lebt von Vielfalt – Vielfalt ist Demokratie“. Ergänzend entstanden Bilder, die auf unangenehme Kommentare aufmerksam machten. Die zentrale Botschaft lautete: „Jeder ist unterschiedlich, aber alle sind perfekt so.“

Wie der Schulleiter mitteilte, zeige dieses Projekt besonders deutlich, „dass demokratisches Miteinander ohne Respekt und Vielfalt nicht funktionieren kann“.

Klasse 9d: Sprache hat Macht

Die Klasse 9d arbeitete in mehreren Gruppen zum Thema „Sprache hat Macht“. Eine Gruppe setzte sich mit Beleidigungen im Internet und in sozialen Medien auseinander. Eine weitere untersuchte unangemessene Redewendungen und erarbeitete respektvolle Alternativen. Auch Beleidigungen beim Gaming wurden thematisiert. Zwei weitere Gruppen beschäftigten sich mit Rassismus in Filmen oder Serien sowie mit Rassismus im Schulalltag.

„Sprache kann verletzen, aber sie kann auch verbinden“, betonte Droste. „Dass die Schüler sich damit so differenziert auseinandersetzen, ist ein starkes Zeichen.“

Klasse 9e: Spielen verbindet weltweit

Die Klasse 9e bereitete in der Turnhalle verschiedene Spiele aus aller Welt vor. Ziel war es zu zeigen, dass Kulturen und Länder zwar unterschiedlich sind, der Spaß am gemeinsamen Spielen jedoch überall gleich ist.

In der letzten Schulstunde besuchten alle Klassen die Ausstellungsräume der anderen Gruppen. Dabei kamen sie miteinander ins Gespräch, stellten Fragen und diskutierten die Ergebnisse.

Mehr als ein Projekttag

Zum Abschluss zog der Schulleiter ein positives Fazit. „Der Projekttag war mehr als eine Abwechslung vom Unterricht. Er hat gezeigt, wie viel Kreativität, Teamgeist und Engagement in unserer Schulgemeinschaft steckt“, sagte Droste. Neue Ideen seien ausprobiert, Talente entdeckt und Zusammenarbeit ganz praktisch erlebt worden.

Mit diesen Eindrücken kehrten die Schüler in den Schulalltag zurück, verbunden mit einer klaren Erkenntnis: Vielfalt müsse mit Leben gefüllt und aktiv gelebt werden. „Und genau dafür setzen wir uns als Schule ein“, so Droste abschließend.

Nachruf von Bürgermeister Mike Rexforth auf Rainer Grewing

Bürgermeister Mike Rexforth hat bestürzt auf den Tod des engagierten Schermbeckers Rainer Grewing reagiert. Wir dokumentieren hier seinen Nachruf.

„Mit großer Betroffenheit und aufrichtiger Trauer nehmen wir Abschied von Herrn Rainer Grewing, einem Menschen, der die Entwicklung unserer Gemeinde Schermbeck über viele Jahre hinweg mitgeprägt hat.

Herr Grewing war von 1984 bis 1994 Mitglied des Rates der Gemeinde Schermbeck und in dieser Zeit in zahlreichen Ausschüssen engagiert. Sein kommunalpolitisches Wirken war stets von Verantwortungsbewusstsein, Sachlichkeit und einer klaren Haltung getragen. Er scheute nie die kritische Auseinandersetzung – jedoch immer mit dem ehrlichen Anspruch, Lösungen zu finden und das Beste für Schermbeck zu erreichen.

Als Unternehmer aus Schermbeck fühlte er sich seiner Heimatgemeinde in besonderer Weise verbunden. Diese Verbundenheit zeigte sich nicht nur in Worten, sondern vor allem in Taten. Er brachte seine Erfahrung, seine wirtschaftliche Kompetenz und sein Engagement immer wieder in die Diskussionen zur Entwicklung unserer Gemeinde ein – konstruktiv, manchmal unbequem, aber stets von dem Wunsch getragen, Schermbeck voranzubringen.

Ein besonderes Anliegen war ihm die Freiwillige Feuerwehr Schermbeck. Ihr gegenüber war er jederzeit wohlgesonnen, unterstützend und hilfsbereit. Er wusste um die Bedeutung dieses Ehrenamtes für den Zusammenhalt und die Sicherheit unserer Gemeinde und ließ daran nie einen Zweifel.

Auch die Schermbecker Vereinswelt konnte sich auf Herrn Grewing verlassen. Als Gönner, Förderer und Unterstützer hat er vielen Vereinen geholfen – oft leise, ohne großes Aufsehen, aber mit nachhaltiger Wirkung. Sein Engagement war Ausdruck seiner tiefen Verwurzelung im gesellschaftlichen Leben unserer Gemeinde.

Mit Herrn Rainer Grewing verlieren wir einen Menschen, der Haltung gezeigt hat, Verantwortung übernommen und sich mit Herz und Verstand für Schermbeck eingesetzt hat. Sein Wirken und sein Engagement werden in unserer Gemeinde in Erinnerung bleiben.

Im Namen der Gemeinde Schermbeck spreche ich seiner Familie, seinen Angehörigen und allen, die ihm nahestanden, mein tief empfundenes Beileid aus.

Wir werden ihm ein ehrendes Andenken bewahren.

Mike Rexforth

Bürgermeister der Gemeinde Schermbeck“

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