Mit dem offiziellen Spatenstich ist am 11. Februar um 11 Uhr in der Gemeinde Schermbeck der symbolische Startschuss für den Neubau der neuen Grundschule gefallen. Zahlreiche Gäste aus Politik, Verwaltung, Schule und Planung nahmen an der Veranstaltung teil. Der Spatenstich markiert den Übergang in die Bauphase, nachdem erste vorbereitende Arbeiten bereits angelaufen sind. Der eigentliche Erdbau solar 18. Februar beginnen.
Der Neubau zählt zu den größten Bauprojekten der Gemeinde. Ziel ist es, die bisherigen zwei Grundschulstandorte zusammenzuführen und einen modernen Schulstandort zu schaffen, der langfristig verlässliche Rahmenbedingungen für die Schüler bietet.

Bedeutung für die Bildungslandschaft
Bürgermeister Mike Rexforth machte in seiner Ansprache deutlich, welche Bedeutung das Projekt für die Gemeinde hat und richtete zugleich den Blick in die Zukunft. Mit dem Blick auf den geplanten Zeitrahmen sagte er: „Am Ende, hoffentlich im Sommer 2028, wird hier etwas stehen, das mit Leben erfüllt wird.“
Zugleich dankte Rexforth den zahlreichen Beteiligten, insbesondere den Planern und Fachbüros, für ihr Engagement und ihre Begleitung des Projekts. Dabei betonte er auch den besonderen Umfang des Vorhabens: „Ich glaube, es ist kein Alltagsgeschäft, eine solche Grundschule zu bauen und zu begleiten.“

Der Bürgermeister begrüßte stellvertretend die anwesenden Planer sowie Herrn Mey als Geschäftsführer der Vereins, der das Projekt begleitet, und verwies darauf, dass Vertreter des Planungsteams im weiteren Verlauf noch einen Rückblick und einen Ausblick auf das Projekt geben würde.
Politische Unterstützung und Einordnung
Auch aus der Landes- und Bundespolitik wurde der Neubau als wichtige Investition eingeordnet. Die anwesenden politischen Vertreter betonen die Bedeutung moderner Bildungsinfrastruktur für die Region. MdL Charlotte Quik stellte den Bezug zu den Themen Familie und Bildung her und unterstrich die Rolle von Schulen als zentrale Zukunftsinvestition.

Der Neubau wurde trotz angespannter Haushaltslage vorangetrieben und auch unter Einbeziehung von Fördermitteln realisiert. Ziel ist es, langfristig tragfähige Rahmenbedingungen für den Schulbetrieb und den Ganztag zu schaffen.
Pädagogisches Konzept und Planung
Der neue Schulstandort ist als Lern- und Lebensort konzipiert. Das pädagogische Konzept setzt auf moderne Lernlandschaften statt klassischer Flurschulen. Vorgesehen ist eine Cluster-Struktur, bei der mehrere Klassen eines Jahrgangs um eine gemeinsame Mitte angeordnet sind. Ergänzt wird das Raumkonzept durch Differenzierungsräume sowie gemeinschaftlich nutzbare Bereiche.

Zentraler Treffpunkt der Schule soll eine Aula werden, die als „Herz“ des Gebäudes gedacht ist. Darüber hinaus sind Außen-Lernbereiche, Loggien sowie vielseitig gestaltete Pausenflächen vorgesehen. Die Planung sieht zudem eine nachhaltige Bauweise mit Holzfassade sowie Photovoltaikanlagen auf dem Dach vor. Auch die neue Sporthalle ist in das Gesamtkonzept eingebunden.
Die Gemeinde hatte die Planungen über Monate hinweg vorbereitet. Neben der Schulverwaltung waren insbesondere auch der Fachbereich Ordnung und Soziales eingebunden. Externe Planungsbüros begleiteten die Entwürfe und Abläufe.

Kinderbeteiligung und Ausblick
Ein besonderer Programmpunkt kam von den Schülern selbst. Die Schülersprecher der Gemeinschaftsgrundschule Schermbeck, Hanna Rexforth und Thilo Engels, richteten sich in ihrer Ansprache an den Bürgermeister und gaben einen Vorschlag des Schülerrats weiter: Die Schüler möchten sich aktiv an der Suche nach einem Namen für die künftige Grundschule beteiligen. Damit wurde der Start eines Beteiligungsprozesses angestoßen.

Zum Abschluss der Veranstaltung stellte Bernd Mey, Architekt BDA und Geschäftsführer der Architektei Mey GmbH, ein KI-generiertes Video vor. Das Video basiert auf den Grundrissen und der planerischen Idee der neuen Schule und veranschaulicht die Vision des künftigen Schulstandorts. Die gezeigten Grundrisse sind auch in Zukunft auf der Internetseite des Architekturbüros einsehbar.
Die Bauzeit ist mit rund zweieinhalb Jahren angesetzt. Als Ziel wird eine Fertigstellung und Inbetriebnahme zum Schuljahr 2028/29 genannt, mit Sommer 2028 als Perspektive. Der Spatenstich markiert damit einen wichtigen Schritt auf dem Weg zu einem, zentralen Grundschulstandort in der Gemeinde Schermbeck.
Ich glaube, es ist kein Alltagsgeschäft, eine solche Grundschule zu bauen und zu begleiten
Bürgermeister Mike Rexforth


































