Dauerthema Mittelstraße Schermbeck. Erste Info-Veranstaltung unter dem Motto: Wie wollen Sie morgen in Ihrem Ort leben?

Die erste Info-Veranstaltung mit Beteilligung der Bürger fand am Samstagvormittag am Stand vor dem REWE-Markt statt.

„Wir stehen heute nicht nur wegen der Mittelstraße hier, aber es ist schon ein zentrales Thema bei den Besucher“, so Andreas Mayer, vom Planungsbüro Büro Junker + Kruse Stadtforschung Dortmund.

Sabrina-Greiwe-Wirtschaftsförderung-Schermbeck
Ute David-Spickermann (m.) würde gerne den Verkehr ganz aus der Mittelstraße verbanen. Sabrina Greiwe (l.) von der Wirtschaftsförderung sowie Mitarbeiter des Planungsbüros Junker + Kruse Stadtforschung standen Rede und Antwort.

Es war ein Kommen und Gehen an den Info-Ständen. Mit Blick auf das, was die Bürger an diesem Tag am meisten interessierte sei laut Greiwe natürlich das Hauptthema Verkehr auf der Mittelstraße. „Die Leute sind auf jeden Fall interessiert, denn das ist ein Thema, was die Menschen hier in Schermbeck schon seit Jahren bewegt“, so Sabrina Greiwe von der Wirtschaftsförderung der Gemeinde Schermbeck.

Gestaltung-Mittelstrasse-Schermbeck
Nur noch Einbahnstraße oder den Autoverkehr komplett aus der Mittelstraße verbannen? Einige Schermbecker könnten sich das gut vorstellen.

Vorschläge von Seiten der Bürger seien unter anderem gewesen, die Einkaufs- und Durchfahrtsstraße für den Verkehr komplett zu schließen oder daraus eine Einbahnstraße zu machen, so Greiwe.

„Den Autoverkehr auf alle Fälle aus der Mittelstraße verbannen“, dafür spricht sich Ute David-Spickermann aus. „Viele Autofahrer, nicht alle, nehmen leider nur sehr wenig Rücksicht auf Fußgänger und Fahrradfahrer. Die Mittelstraße ist für alles zusammen, so glaube ich, nicht geeignet. Da müsste unbedingt etwas gegen gemacht werden“.

Ortsmitte soll neu überdacht werden

Neben der Mittelstraße soll auch die Gestaltung der Ortsmitte neu überdacht werden (wir berichteten). Bürgermeister Rexforth möchte damit den „großen Rundumschlag“ machen und die Anträge stellen, welche für die Neugestaltung der Ortsmitte nötig sind. Die Kosten dafür werden zu 70 Prozent vom Bund und vom Land Nordrhein-Westfalen übernommen.

Ein weiterer Ideenmarkt findet am 05.09.2020 (Samstag) im Begegnungszentrum Rathaus von 10:00 bis 14:00 Uhr statt.

Ab dem 24.08.2020 steht hierzu auch digital unter www.schermbeck.de eine Onlinebeteiligung zur Verfügung. Alternativ erhalten die Schermbecker Bürgerinnen und Bürger eine Postkarte zur Teilnahme zugesandt. Diese können in Geschäften oder im Rathaus eingeworfen werden.

Petra Bosse