Heute wird entschieden, wer den Westfalenpokal der Saison 2019/2020 gewinnt und damit in die 1. Runde des DFB Pokals einzieht.

Zum ersten Mal in der Geschichte des Westfalenpokals steht ein Team aus Schermbeck, in diesem Fall der neu gegründete Sportverein Schermbeck 2020, im Finale.

Ein Traum von Vorstand, Trainerteam und Mannschaft ist durch den 6:1 Erfolg gegen Hagen wahr geworden. Nun gilt es, den Favoritenschreck RSV Meinerzhagen aus dem Weg zu räumen.

Und wenn das neu angefertigte Finaltrikot übergestreift wird, verbindet sich damit die noch viel größere Hoffnung, in 3 Wochen den Traum eines jeden Amateurvereins zu erleben, an der 1. Runde im DFB Pokal teilzunehmen.

Arjan Etemi
Physio Arjan Etemi kümmert sich um die Spieler in der Vorbereitung und während des Pokalfinals

 Wie groß der Zusammenhalt in der Region ist zeigt sich zum Beispiel daran, dass dem SVS vom Therapiezentrum Lurbiecki in Dorsten ganz unkompliziert der Physiotherapeut Arjan Etemi zur Verfügung gestellt wurde. Grund, der Physio des Teams, Norbert Bee, befindet sich derzeit leider im bereits länger geplanten Urlaub.

Die ARD überträgt das Spiel im Rahmen der ARD Sportschau bezüglich des „Finaltags der Amateure“ in einer Live Konferenz ab 17:45 Uhr aus dem SportCentrum Kaiserau.

„Wie weh es tut, dass man so weit im Wettbewerb kommt und sich keine Fanbusse auf dem Weg Richtung Kamen machen dürfen, kann man sich gar nicht vorstellen“, betrachtet Schermbecks Vorsitzender Michael Steinrötter den Erfolg mit einem weinenden Auge. Also, bleibt die Hoffnung, dass alle Schermbecker vor dem TV kräftig die Daumen drücken und die Mannschaft „vom Dorf aus“ ins Finale schreien!

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Heimatreporter
Unter der Artikel-Kennzeichnung "Heimatreporter" postet der Schermbeck-Dammer Helmut Scheffler seit dem Start dieser Online-Seite im Jahre 2013 Artikel über vergangene und gegenwärtige Entwicklungen der Großgemeinde Schermbeck. Seit 1977 schreibt der inzwischen pensionierte Mathematik- und Erdkundelehrer für Lokalzeitungen. 1990 wurde er freier Mitarbeiter des Lokalfunks "Radio Kreis Wesel", darüber hinaus hat er seit 1976 zahlreiche Bücher und Aufsätze zur Geschichte Schermbecks in niederrheinischen und westfälischen Schriftenreihen veröffentlicht. 32 Jahre lang war er Redakteur des "Schermbecker Schaufenster". Im Jahre 2007 erhielt er für seine niederrheinischen Forschungen den "Rheinland-Taler" des Landschaftsverbandes Rheinland.

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