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Erneuter Vandalismus – Altschermbecker Schützen setzen 500 Euro Belohnung aus

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Vandalen richten hohen Schaden am Bildstock und dem großen Granit-Marmor-Betonblock an. Foto: Archiv 2021 Petra Bosse

In der Nacht von Donnerstag auf Freitag hat eine Gruppe Jugendlicher erneut in Altschermbeck großen Schaden durch Vandalismus verursacht.

Der Steinblock und eine Lampe am Bildstock, der im Rahmen der Neugestaltung des Kreisverkehrs ehrenamtlich von den Schützen der Kiliangilde Altschermbeck errichtet wurde, waren Ziele der Aggression von Vandalen. Passiert sei das wahrscheinlich in der Nacht von Donnerstag auf Freitag. Noch am Donnerstagabend gab es in Schermbeck eine großflächige Kontrolle der Polizei (wir berichteten).
Vandalismus am Bildstock der Kiliangilde-Altschermbeck
Erst im November 2021 hatten die Altschermbecker Schützen die Arbeiten am neugestalteten Bildstock abgeschlossen. Nun haben Vandalen den schweren Granit-Marmor-Betonblock mit einem Hammer erheblich beschädigt. Foto: Petra Bosse (Archiv)

Laut Gregor Zens, Präsident des Schützenvereins Altschermbeck, haben die Täter oder Täterinnen zuerst versucht, die Scheibe der im Boden eingelassen Beleuchtung am Bildstock mit einem geklauten Nothammer, wahrscheinlich aus einem Bus der Vestischen, zu zerschlagen.

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Auch die im Boden eingelassene Lampe wurde nicht verschont. Foto: privat

Zerstörungswut

Auch der große und unübersehbaren Granit-Marmor-Betonblock mit dem unübersehbaren Wort „Altschermbeck“ vor dem Bildstock blieb von der Zerstörungswut nicht verschont. Hier versuchten die Täter mit dem Hammer den Schriftzug „ Altschermbeck“ auf dem Block, der erst im November 2021 fertiggestellt wurde, zu zerschlagen. Dabei sei auch an der Kante ein Stück des Steins rausgeschlagen worden, so Zens.

Vandalismus-Schermbeck-Bildstock-Altschermbeck
Foto: privat

Hoher materieller Schaden

Rund 25 Jahre steht der Kilian-Bildstock, und bis auf kleine Blessuren sei hier noch nie etwas passiert. Heute sieht es jedoch anders aus.

„Ich bin richtig sauer über die Tat“, sagte der Präsident des Schützenvereins Altschermbeck, Gregor Zens. „Der materielle Schaden, unabhängig von den vielen Arbeitsstunden, die wir hier über Monate geleistet haben, ist nicht unerheblich. Für mich ist das alles kein Spaßdelikt mehr“ betont Zens. Und weiter: „Allein die Lampe am Denkmal kostet rund 400 bis 500 Euro, hinzu kommen noch die Kosten für den massiven Steinblock von rund 6.000 Euro“, fügte er hinzu. Die Polizei wurde benachrichtigt.

Darüber hinaus hat der Schützenverein Altschermbeck nun für Hinweise zur Ergreifung der Täter eine Belohnung in Höhe von 500 Euro ausgesetzt. Zeugen können sich bei Gregor Zens, Tel. 015734621880 melden.

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