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Diamanthochzeit im Hause Knüfken

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Fast 63 Jahre ist es her, dass sich beim Schützenfest in Gahlen zwei Menschen begegneten, die sich seither nie wieder aus den Augen verloren haben und jetzt ihre Diamanthochzeit feiern konnten: Monika und Wilhelm Knüfken.

Geblieben ist in dieser Zeit nicht nur die Liebe zwischen den beiden, sondern auch zum Schützenbrauchtum. 1998 war Wilhelm sogar Schützenkönig in Gahlen.

Feiern bis in die Morgenstunden

Schon früh wurde das junge Glück durch die Geburt von Zwillingen bereichert. Seither ist die Familie kontinuierlich gewachsen. Neben vier Söhnen und ebenso vielen Schwiegertöchtern gehören auch sieben Enkel dazu. Dazu erfreut sich das gesellige Paar eines großen Bekannten- und Freundeskreises. Die Feste zu feiern, wie sie fallen, haben die beiden bis heute nicht verlernt. Das „Kränzen“ zum Jubiläum im Kreis der Nachbarschaft dauerte bis halb vier in der Früh. Da staunte sogar Bürgermeister Mike Rexforth über das Durchhaltevermögen, als er bei seinem Besuch einen Geschenkkorb der Gemeinde und Glückwünsche von der Bezirksregierung überbrachte.

Toleranz, und gegenseitiges Vertrauen ist wichtig

Monika Knüfken

Nur zwei Schützenfeste verpasst

Nur zwei Schützenfeste in Gahlen haben Monika und Wilhelm Knüfken verpasst, seit sie sich kennengelernt haben. Gemeinsam Zeit zu genießen, z. B. bei den zahlreichen Studienreisen in alle Welt oder den regelmäßigen Urlaubsfahrten an die Mosel, war ihnen wichtig. Nicht immer war das möglich, denn als selbständiger Malermeister war Wilhelm Knüfken häufig auf entfernten Baustellen im Einsatz. 2009 wurde der Betrieb abgemeldet. Seither ist das Leben ein wenig beschaulicher, aber nicht weniger gesellig geworden.

Nach Feiern mit der Nachbarschaft und der Familie kommt man im Sommer mit Freunden und Bekannten im Garten zusammen. Bei hoffentlich schönem Wetter wird dann noch einmal auf das Jubiläumspaar angestoßen.

Doch wie schafft man es überhaupt, solange gemeinsam durchs Leben zu gehen? Monika Knüfken hat es uns verraten: „Man braucht Toleranz, und gegenseitiges Vertrauen ist wichtig.“

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