Die Anzahl der Unterstützer wächst beständig – Organisatorinnen freuen sich über gute Beteiligung

Schermbeck (pd).

Heike Brietsche-Ilsemann
Heike Brietsche-Ilsemann

Für die Schermbeckerinnen Tanja Brodel und Heike Brietsche-Ilsemann sei dies aber mehr als nur eine schöne Überraschung. „Damit zeigt sich, dass Viele unseren Ansatz teilen, sowohl die Wölfin am Leben zu lassen, als auch Verständnis für die Landwirte zu zeigen.“

In der Petition, die an die Ministerin und an den Landrat, als auch an alle Fraktionen in Rat, Kreis- und Landtag gerichtet ist, wird gefordert, Experten einzuschalten, die das Leben der Wölfin schützen und ebenfalls die berechtigten Interessen der Landwirte.

Tanja Brodel
Tanja Brodel

Die Online Petition habe laut der Organisatorinnen, nach nur einem Tag schon über 500 Unterzeichner gefunden und es werden beständig mehr.

Einzig aus der Politik haben Tanja Brodel und Heike Brietsche-Ilsemann bislang nichts gehört. Aber, da sind sich beide sicher, das wird schon noch passieren. Denn beide sind überzeugt, dass die politisch Verantwortlichen humane Lösungen ebenfalls besser finden, als nur den Tod von Wölfin „Gloria“ zu befürworten.

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3 KOMMENTARE

  1. Wenn nur Leute aus 30 km Umkreis um die Opfer dieser Wölfin unterschreiben dürften, würde das Ergebnis anders ausehen. So geben naturferne Unbetroffene fremder Leute Geld aus, treten die Gefühle der Betroffenen und von Rissen Bedrohten mit Füßen.

  2. Was soll denn eine humane Lösung sein?
    Daß wildlebende Wölfe sich nicht in einem Gehege einleben können, ist hinlänglich bewiesen.
    Kann auch jeder mit einigem Nachdenken selber drauf kommen.

    Für die Weidetiere die die Wölfin erlegt hat und noch erlegen wird beantrage ich im Gegenzug auch eine humanere Lösung. Lebendig zerrissen oder angefressen stehengelassen zu werden ist halt nicht so wirklich schön. Für die Schafe nicht, und für die Besitzer ebensowenig.
    So, vor, liebe Wolfsbefürworter, dann mal her mit Lösungsvorschlägen! Ich kann euch versichern, JEDER Weidetierhalter wird euch für MACHBARE Ideen dankbar sein.
    Bitte beachtet die Bauvorschriften der Bundesländer und natürlich die Einschränkungen durch Landschats- oder Naturschutzgebiete. Ach so, ja, und die Deichsicherheit, die von Herdenschutzhundenzb ja im wahrsten Sinne des Wortes untergraben wird.

    Vielen Dank für eure KONSTRUKTIVEN und LEGALEN Vorschläge!

  3. Und wer schützt die armen Weidetiere, die auf grausamste Weise getötet oder schwer verletzt werden ? Lebendfütterung ist in Deutschland in Zoos verboten. Wenn ein WOlf sich auf Nutztiere und die überwindung von Schutzmassnahmen spezialisiert hat, dann muss er entnommen werden. Bei der enormen Vermehrungsrate der Wölfe ohne natürliche Feinde, in Deutschland ist dadurch auch der Artenschutz keineswegs in Gefahr, zumal Deutschland für einen Erhaltungszustand nur Durchzügler akzeptieren müsste und nicht bereits in einigen Bundesländern die grösste Wolfsdichte pro dicht bevölkertem Gebiet aufweisen würde. WÖlfe sind Wildtiere wie alle anderen, die auch einer Bestandskontrolle und Entnahme auffälliger unterliegen sollen. Das wird auch von hamhavften WOlfswissenschaftlern wie David Mech (2017) empfohlen. Diese Petition zugt von unsachlichem Verherrlichen eines grossen Beutegreifers

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