Die Wolf-AG des Gahlener BürgerForums teilt mit:
Erst gestern richtete sie an drei verschiedenen Weiden in Gahlen, wie
bekannt, erhebliche Schäden an und versetzten eine Mutterkuhherde so in Panik, dass diese einen Mittelzaun durchbrach.

Heute nun überwand wahrscheinlich Gloria eine 1,4 m hohe nach
Expertenempfehlung erstellten Einzäunung. Dabei ist dem Wolf ein acht Monate altes Milchschaf-Lamm zum Opfer gefallen. Zwei weitere wurden verletzt. Die Schäferin ist verzweifelt, auch die besten Schutzzäune helfen nicht.

Am Abend des 26.8.20 ist die o.g. Mutterkuhherde wieder in Panik geraten.
Dieses Mal hat sie den Außenzaun durchbrochen und ist auf die Straße
gelaufen. Zeugen konnten die beängstigende Situation beschreiben und später die Kühe mit ihren Kälbchen wieder zurück in die Weide treiben. Der Zaun und Pfähle wurden noch in der Nacht notdürftig repariert.
Zur Ihrer weiteren Verwendung habe ich das Rissprotokoll und die
dazugehörigen Fotos in den Anhang gelegt.

Vorheriger ArtikelDie Nacht der Wölfe – Leserbrief von Martin Tiemann
Nächster ArtikelMinisterin bedauert Gahlener Schaf- und Damtierverluste
Heimatreporter
Unter der Artikel-Kennzeichnung "Heimatreporter" postet der Schermbeck-Dammer Helmut Scheffler seit dem Start dieser Online-Seite im Jahre 2013 Artikel über vergangene und gegenwärtige Entwicklungen der Großgemeinde Schermbeck. Seit 1977 schreibt der inzwischen pensionierte Mathematik- und Erdkundelehrer für Lokalzeitungen. 1990 wurde er freier Mitarbeiter des Lokalfunks "Radio Kreis Wesel", darüber hinaus hat er seit 1976 zahlreiche Bücher und Aufsätze zur Geschichte Schermbecks in niederrheinischen und westfälischen Schriftenreihen veröffentlicht. 32 Jahre lang war er Redakteur des "Schermbecker Schaufenster". Im Jahre 2007 erhielt er für seine niederrheinischen Forschungen den "Rheinland-Taler" des Landschaftsverbandes Rheinland.

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Please enter your comment!
Bitte den vollständigen Vor- und Nachnamen eintragen