Gahlener Kinderschützen ermitteln am Samstag ein neues Königspaar
Gahlen Seit dem vergangenen Samstag verraten große Strohfiguren nahe der Dorfmühle, dass der Allgemeine Bürgerschützenverein Gahlen am kommenden Samstag für den dörflichen Schützennachwuchs ein Fest veranstaltet. Im Rahmen dieses Festes wird auch ein neues Königspaar ermittelt.

Alle sechs- bis dreizehnjährigen Kinder aus Gahlen und Umgebung dürfen an dem Fest teilnehmen. Wenn die Jungen und Mädchen um 13.30 Uhr auf dem Parkplatz Törkentreck antreten, dürfen sie noch einmal den Majestäten Tom Wischerhoff und Annalena Feldkamp sowie den Hofpaaren Samuel Hilbricht/Emely Essing und Patrick Jansen/Alina Anschütz zujubeln.

Wenig später beginnt im Schießstand des Allgemeinen Bürgerschützenvereins für die Jungen und Mädchen ab sechs Jahren unter Leitung des Schießwarts Udo Kleinespel das Schießen mit einem Laser-Gewehr. Das bisherige Schießen mit einer Armbrust wurde durch den Gesetzgeber auf ein Mindestalter von zwölf Jahren begrenzt. Um aber die jüngeren Kinder weiterhin am Schießwettbewerb beteiligen zu können, entschied sich der Schützenverein für das Laser-Gewehr.

König und Königin können nur Gahlener Kinder werden. Dieses Schießen gilt für Jungen und Mädchen auch zum Sammeln von Punkten im Rahmen eines Spielewettbewerbs, zu dem insgesamt sechs Spiele gehören. Die Festorganisatoren Jörg Rademacher, Björn Schürmann, Dominik Schneider, Burkhard Wischerhoff, Heinz-Bernd Rumswinkel, Jens Engelmann, Klaus Schürmann, Manuel Lindner und Thorsten Benninghoff haben einen abwechslungsreichen Parcours zusammengestellt.

Die Spiele werden für alle Altersgruppen angeboten. Dabei geht es um Geschicklichkeit und Schnelligkeit ebenso wie um Konzentration. Auf der Hüpfburg der Niederrheinischen Sparkasse Dinslaken-Wesel (Nispa) können die Kinder nach Herzenslust herumtoben. Die Nispa-Mitarbeiterin Rebecca Drost lädt auch zum Kinderschminken ein. Die Volksbank sponsert den Zauberer und Clown Daniel, der die Kinder am Nachmittag unterhält.

Die Erwachsenen können die Zeit des Spielens ihrer Kinder am Getränkestand oder am Kuchenstand überbrücken, der von der vierten (weiblichen) Kompanie des Schützenvereins betreut wird.

Sie müssen am Samstag die einjährige Regentschaft abgeben: Das Hofpaar Emely Essing/Samuel Hilbricht, das Königspaar Annalena Feldkamp/Tom Wischerhoff (v.l.) und das Hofpaar Patrick Jansen/Alina Anschütz (v.r.). Königsadjutant Heinz-Wilhelm Pannebäcker (3.v.r.) wird am Samstag auch den neuen König begleiten. Archivfoto Scheffler
Sie müssen am Samstag die einjährige Regentschaft abgeben: Das Hofpaar Emely Essing/Samuel Hilbricht, das Königspaar Annalena Feldkamp/Tom Wischerhoff (v.l.) und das Hofpaar Patrick Jansen/Alina Anschütz (v.r.). Königsadjutant Heinz-Wilhelm Pannebäcker (3.v.r.) wird am Samstag auch den neuen König begleiten. Archivfoto: Helmut Scheffler

Gegen 16.00 Uhr beginnt das Stechschießen um die Königswürde, an dem sich nur die Jungen beteiligen dürfen. Die neuen Majestäten werden gegen 17.00 Uhr durch den Schützenoberst Klaus Schürmann auf dem Parkplatz Törkentreck inthronisiert. Vom Schützenverein gibt es für die Majestäten und Hofpaare ein Überraschungsgeschenk. Danach beginnt der Festumzug über die Kirchstraße, wobei die Kinderschützen von einigen Tambouristen musikalisch begleitet. werden. Das neue Königspaar darf in Wilfried Grefers Kutsche fahren.

Nach der Rückkehr zum Festplatz werden die Sieger des Spielewettbewerbs geehrt. Gewertet wird in vier Gruppen: Kinder zwischen sechs und neun Jahren und Kinder zwischen zehn und dreizehn Jahren, und zwar jeweils getrennt nach Jungen und Mädchen. Die besten drei Kinder einer jeden Gruppe erhalten wertvolle Sachpreise. Für die Kinder unter sechs Jahren gibt es einen Trostpreis aus der Krabbelkiste, und zwar einen Gutschein für den Besuch des Mais-Labyrinthes auf dem Sonnenhof in Besten.

„Wir wollen den dörflichen Nachwuchs für den Schützenverein begeistern“, begründet Schützenoberst Klaus Schürmann das große Engagement des Vereins und ergänzt, „es ist immer wieder eine Freude, in die leuchtenden Augen der Kinder zu schauen.“ Schürmann dankt dem Organisationsteam ebenso wie der vierten Kompanie und den Sponsoren: Volksbank Gahlen, Nispa-Sparkasse Gahlen, Bedachungen Blumenthal (Östrich), Gartengestaltung Eckhard Vornbrock (Dorsten), Garten- und Hausmeisterdienst Hubert Terboven (Dorsten), Fliesen Wischerhoff (Östrich), Getränke-Star Östrich, Gartengestaltung Thomas Vornbrock (Östrich), Reitboden Vornbrock (Östrich), Ross-Metzgerei Volker Benten (Gelsenkirchen/Gahlen),Wegener Transportunternehmen GmbH(Moers), Holcim WestZement GmbH (Beckum). Floristik Endemann (Gahlen), Schwenzfeier-Damwildzucht (Gahlen) und Friedhelm Schwenzfeier (Schützenkönig der Jahre 1967 und 1978). H.Scheffler

Diese Strohfiguren vor der Dorfmühle erinnern seit dem vergangenen Samstag an das bevorstehende Gahlener Kinderschützenfest. Beim Aufstellen der Strohballen und dem Bekleiden des Strohpaares halfen Klaus Schürmann, Heinzfried Schürmann, Björn Schürmann, Burkhard Wischerhoff und Jörg Rademacher (v.l.). Foto Scheffler
Diese Strohfiguren vor der Dorfmühle erinnern seit dem vergangenen Samstag an das bevorstehende Gahlener Kinderschützenfest. Beim Aufstellen der Strohballen und dem Bekleiden des Strohpaares halfen Klaus Schürmann, Heinzfried Schürmann, Björn Schürmann, Burkhard Wischerhoff und Jörg Rademacher (v.l.). Foto: Helmut Scheffler
Wie im vergangenen Jahr wird für die Kinder auch diesmal ein sechsteiliger Spieleparcours angeboten. RN-Archivfoto Scheffler
Wie im vergangenen Jahr wird für die Kinder auch diesmal ein sechsteiliger Spieleparcours angeboten. Archivfoto: Helmut Scheffler

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Heimatreporter
Unter der Artikel-Kennzeichnung "Heimatreporter" postet der Schermbeck-Dammer Helmut Scheffler seit dem Start dieser Online-Seite im Jahre 2013 Artikel über vergangene und gegenwärtige Entwicklungen der Großgemeinde Schermbeck. Seit 1977 schreibt der inzwischen pensionierte Mathematik- und Erdkundelehrer für Lokalzeitungen. 1990 wurde er freier Mitarbeiter des Lokalfunks "Radio Kreis Wesel", darüber hinaus hat er seit 1976 zahlreiche Bücher und Aufsätze zur Geschichte Schermbecks in niederrheinischen und westfälischen Schriftenreihen veröffentlicht. 32 Jahre lang war er Redakteur des "Schermbecker Schaufenster". Im Jahre 2007 erhielt er für seine niederrheinischen Forschungen den "Rheinland-Taler" des Landschaftsverbandes Rheinland.

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