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Weitere Diskussionen um Ein- und Ausstiegsstelle „Lippe

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Der Parkplatz an der Maassenstraße ist vielen Leuten schon länger ein Dorn im Auge. Besonders bei schönem Wetter wird es teilweise eng. Foto: Petra Bosse (Archiv)

Weitere Diskussionen um Ein-/Ausstiegsstelle „Lippe /Zum Gahlener Grind“

Der Parkplatz an der Maassenstraße ist vielen schon länger ein Dorn im Auge. Da erscheint die Gestaltung der Ein-/Ausstiegsstelle „Lippe /Zum Gahlener Grind“ als willkommene Alternative.

Doch noch immer tauchen Fragen auf, obwohl die Vorarbeiten des Lippeverbandes bereits gestartet sind. Bei der zurückliegenden Sitzung des Bau-, Liegenschafts-, Wirtschaftsförderungs- und Tourismusförderungsausschuss ging es dabei vor allem um zwei Dinge.

Sorge um Parkplätze

Zum einen hatte eine Mail des Kämmerers Alexander Thomann am Tag zuvor aufgeschreckt, der auf die teilweise drastischen Kostensteigerungen bei geplanten oder bereits angelaufenen Großprojekten hinwies. Zum anderen befürchten Anwohner wie Adelheid Naroda vom gleichnamigen Forellenzentrum, dass der zu erwartende Parkplatzbedarf ihre eigene Situation massiv beeinträchtigen könnte. Wer den Weg zum Forellenzentrum und den Parkplatz dort kennt, kann die Sorge nachvollziehen.

Konstruktive Gespräche mit den Eigentümer

Für die Kunden würde es ziemlich eng, wenn in diesem Bereich ähnlich viele Fahrzeuge, teilweise mit Hänger, abgestellt würden wie bislang an der Maassenstraße. Allerdings konnte Bürgermeister Mike Rexforth für dieses Problem eine Lösung vorstellen. Die Gemeinde hat bei konstruktiven Gesprächen mit den Eigentümern für den betroffenen Bereich zwei Möglichkeiten erarbeitet, um weitere Parkplätze bereitstellen zu können. Eine davon ist die eines Grundstückstausches.

Kosten sind überschaubar

Komplexer stellt sich das Problem der ausufernden Kosten dar. Mit dieser Herausforderung sieht sich aktuell nicht nur Schermbeck konfrontiert. Da man in absehbarer Zeit kaum auf sinkende Preise hoffen darf, stellt sich die Frage, ob man unter diese Voraussetzung nicht einfach ein Projekt verschieben oder ganz aufgeben kann. Im Fall der Anlegestelle macht jedoch beides wohl keinen großen Sinn. Einerseits ist der Eigenteil an den insgesamt etwas mehr als 200.000 € mit 32.000 € im Vergleich zu anderen Maßnahmen überschaubar. Andererseits sind Förderprojekte wie dieses an Fristen gekoppelt. So würden für die bereits geleisteten Fördergelder ab Ende Februar Zinsen fällig. Zudem wies Bürgermeister Rexforth darauf hin, dass man sich gegenüber dem bereits aktiv gewordenen Lippeverband im Wort befinden würde.

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