Die Region braucht Wasserstoff. Dazu will das Unternehmen Open Grid Europe GmbH (OGE) zwei neue Leitungen unterirdisch verlegen, und zwar zwischen Dorsten und Duisburg-Hamborn sowie zwischen Dorsten und Marl-Hüls (wir berichteten).

Weitere Details zu den Planungen will OGE jetzt in der kommenden Sitzung des Planungs-, Umwelt- und Mobilitätsausschuss vorstellen.

600 Millimeter im Durchmesser, 37 Kilometer lang

Die neue Wasserstoffleitung zwischen Dorsten und Duisburg-Hamborn soll je nach Trasse eine Länge von ca. 37 Kilometer haben. Geplant ist ein Nenndurchmesser von 600 Millimeter. Diese Leitung soll Bestandsleitungen der OGE und der Thyssengas verbinden. Derzeit ist dafür noch keine Trassenführung festgelegt.

Verlauf durch Gahlen möglich

Die Leitung Dorsten/Duisburg-Hamborn könnte das Gebiet der Gemeinde Schermbeck im Bereich „Witte Berge“, bzw. im Ortsteil Gahlen durchqueren. Aktuell wird auch über einen südlicheren Trassenverlauf etwa auf dem Gebiet der Stadt Bottrop nachgedacht.

Ein Beteiligungsverfahren ist im ersten Halbjahr 2022 geplant. Dann sollen Bürgerinnen und Bürger sowie Institutionen und Behörden zu den Projektplanungen Stellungnahmen abgeben können. OGE will diese Leitung bis Ende 2026 fertigstellen.