In Schermbeck sind sich Bündnis 90/Die Grünen, Die FRAKTION, SPD und FDP einig, was das städtebauliche Rahmenkonzept in Schermbeck anbelangt.

Städtebauliches Rahmenkonzept – Verkehrskonzept weiterentwickeln und Bürgerwille respektieren!

Alle vier Fraktionen sind sich einig und sprechen sich dafür aus, dass bei der Weiterentwicklung beim Verkehrskonzept Schermbeck der Bürgerwille respektiert werden soll.

Dazu haben die Fraktionen nun die Verwaltung beauftragt, dass das Planungsbüro auffordert wird, nun konkrete Maßnahmen zur Verkehrsführung zu entwickeln. Gleichzeitig sollen auch die daraus resultierenden baulichen Veränderungen dahingehend entwickelt werden, dass im Ergebnis die verkehrliche Belastung im gesamten verdichteten Ortskern innerhalb der Straßen Pöttekamp – Mittelstraße – Schienebergstege – Kapellenweg um die Hälfte des bis 2030 zu erwartenden Verkehrs reduziert wird. Dies soll Thema in der kommenden Ratssitzung am 6. Oktober sein.

Städtebaulicher Rahmenplan Schermbeck
©IVP



In dem Antrag wird weiter gefordert, dass bei der Planung die B58 und alle Schermbecker Abfahrten in die Konzeptionen mit einbezogen werden sollen. Und nicht zu vergessen sei bei der Planung, dass es keine zukünftigen Schleichwege durch Wohngebiete geben soll. Diese sollen weitgehendst verhindert werden.


Mit weiteren Konzepte soll die Verwaltung das Planungsbüro beauftragen, ein Grobkonzept zur mittelfristigen Entlastung der Erler Straße im Kreuzungsbereich Mittelstraße zu erarbeiten. Dies soll auch den zukünftigen REWE Markt und das Wohngebiet Spechort mit einbeziehen.

Städtebaulicher Rahmenplan Schermbeck
Zwischenbericht ©IVP

Einzelhandel muss weiter erreichbar bleiben

Begründet wird der Antrag damit, dass die vorgelegten Varianten den Blick auf die Mittelstraße und Schienebergstege/Kapellenweg einengen. Hier gebe es laut der vier Antragsteller keinerlei Vorschläge, welche die Verkehrsbelastung im Ortskern über weitergehende Verkehrslenkung reduziere. Lediglich werde laut der Fraktionen der vorhandene Verkehr nur verlagert.
Klar festgelegt sollte bei der Planung sein, dass der Einzelhandel weiter erreichbar bleiben und auch dass alle alle Anwohner weiter problemlos ihre Grundstücke erreichen können und müssen, heißt es in der Forderung weiter.

Zu einer echten Entlastung der Gesamtsituation könne es laut aller vier Fraktionen nur mit einer Reduzierung des „hausgemachten“ Durchgangsverkehrs kommen. Dies gelte nun zu prüfen, um die Machbarkeit und den Aufwand einer signifikanten Reduktion einschätzen zu können.

https://www.schermbeck.de_buergerveranstaltung.pdf