Vorsitzender Hermann Göbel: „Sobald es die Lage zulässt, werden wir alles Versäumte nachholen“

Der Turmverein Damm e.V. sagt das für den 5. Dezember geplante „Turmglühen“ am Evangelischen Jugendhaus Damm wegen der Coronapandemie ab.

„Schweren Herzens haben wir uns zu diesem nötigen Schritt entschieden“, erklärt Turmverein Vorsitzender Ernst-Hermann Göbel. Auf der Jahreshauptversammlung, die am 10. März diesen Jahres noch kurz vor den Corona-Einschränkungen durchgeführt werden konnte, hatte sich der Vorstand die Option auf die mittlerweile schon traditionsreiche Veranstaltung in Damm offengelassen.

Große Hoffnungen auf neuen Impfstoff

„Es fällt uns natürlich sehr schwer, dass wir in diesem Jahr unser Strommuseum gar nicht für Besucher öffnen konnten und nun die letzte verbliebene Veranstaltung auch noch absagen müssen, doch es gibt eben keine Alternative“, so Ernst-Hermann Göbel. „Derzeit Termine zu planen, ist nun mal sehr schwer. Wir beobachten die Lage weiter und setzen große Hoffnungen in die Nachricht vom neuen Impfstoff. Sobald wir die Möglichkeit haben, öffnen wir im kommenden Jahr unser Strommuseum wieder für Besucher und werden auch wieder Feste ausrichten. Dann“, so der Vorsitzende, „werden wir es richtig krachen lassen und alles Versäumte nachholen.“

Über 400 Mitglieder

Noch kurz vor den Einschränkungen durch die Corona-Pandemie hatte der zurzeit über 400 Mitglieder zählende Turmverein Damm am 10. März in der Gaststätte Pannebäcker seine Jahreshauptversammlung durchgeführt.

Der 1. Vorsitzende Ernst-Hermann Göbel, der zweite Vorsitzende Dirk Kühnert, Kassiererin Friederike Venohr und Schriftführer Michael Pankratz waren ohne Gegenstimme wiedergewählt worden. Kassenprüfer wurde Albert Willich. Er löste Silke Bückemeyer ab, die satzungsgemäß nach zwei Jahren nicht wieder zur Wahl antrat. Pressesprecher wurde wieder Elmar Venohr.

Aufgrund der Coronapandemie blieb das vereinseigene Strommuseum am Elsenberg 2020 geschlossen. Alle Termine, wie unter anderem der Internationale Museumstag und der Tag des offenen Denkmals wurden abgesagt.

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Unter der Artikel-Kennzeichnung "Heimatreporter" postet der Schermbeck-Dammer Helmut Scheffler seit dem Start dieser Online-Seite im Jahre 2013 Artikel über vergangene und gegenwärtige Entwicklungen der Großgemeinde Schermbeck. Seit 1977 schreibt der inzwischen pensionierte Mathematik- und Erdkundelehrer für Lokalzeitungen. 1990 wurde er freier Mitarbeiter des Lokalfunks "Radio Kreis Wesel", darüber hinaus hat er seit 1976 zahlreiche Bücher und Aufsätze zur Geschichte Schermbecks in niederrheinischen und westfälischen Schriftenreihen veröffentlicht. 32 Jahre lang war er Redakteur des "Schermbecker Schaufenster". Im Jahre 2007 erhielt er für seine niederrheinischen Forschungen den "Rheinland-Taler" des Landschaftsverbandes Rheinland.