Die Hundesteuersatzung der Gemeinde Schermbeck in der Fassung vom 27. Oktober 210 soll überarbeitet werden und in der nächsten Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses vorgelegt werden. Diesen einstimmigen Beschluss fasste der Haupt- und Finanzausschuss am Mittwoch.

Anlass waren Anträge der BFB-Ratsfraktion und der Bürgerin Elke Kliemt. Beide beantragten Steuerermäßigungen für einen Personenkreis mit einem sehr niedrigem Einkommen.

Der Ausschuss beschloss in die überarbeitete Satzung eine Ermäßigung für den ersten Hund in Höhe von 50 Prozent einzuarbeiten. Die Ermäßigung soll allerdings nur Personen über 65 Jahren gewährt werden, wenn sie Grundsicherungsleistungen empfangen. Bislang beträgt die Hundesteuer 72 Euro pro Jahr. Durch die Reduzierung auf 50 Prozent für einen kleinen Kreis von Hundebesitzern steigt der Jahresbeitrag für alle anderen Hundebesitzer auf 72,20 Euro.

Diese geplante Satzungsänderung wird allerdings nicht für gefährliche Hunde gelten. H. Scheffler

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Heimatreporter
Unter der Artikel-Kennzeichnung "Heimatreporter" postet der Schermbeck-Dammer Helmut Scheffler seit dem Start dieser Online-Seite im Jahre 2013 Artikel über vergangene und gegenwärtige Entwicklungen der Großgemeinde Schermbeck. Seit 1977 schreibt der inzwischen pensionierte Mathematik- und Erdkundelehrer für Lokalzeitungen. 1990 wurde er freier Mitarbeiter des Lokalfunks "Radio Kreis Wesel", darüber hinaus hat er seit 1976 zahlreiche Bücher und Aufsätze zur Geschichte Schermbecks in niederrheinischen und westfälischen Schriftenreihen veröffentlicht. 32 Jahre lang war er Redakteur des "Schermbecker Schaufenster". Im Jahre 2007 erhielt er für seine niederrheinischen Forschungen den "Rheinland-Taler" des Landschaftsverbandes Rheinland.

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