Als einen eindrucksvollen Beweis für die Beliebtheit der Breitensportart Schwimmen bewertete Theo Verhoeven, Vorsitzender der Schwimmabteilung des SV Schermbeck, im August 1994 bei der Siegerehrung das vorangegangene 24-Stunden-Schwimmen.

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Die ganze Nacht über wurden alle vier Bahnen beschwommen. 410 Teilnehmer ließen sich ihre Schwimmstrecke verbuchen. Manche schliefen zwischendurch. 160 Kinder übernachteten in 48 Zelten auf der Wiese.

Auch Bürgermeister Redeker ging am Morgen mit einigen Fraktionsvorsitzenden baden. Den meisten ging jedoch nach wenigen hundert Metern die Puste aus. Wesentlich mehr Ausdauer bewies der 16-jährige Wulfener Schüler Rolf Rosenkranz.

Er schaffte 34,250 Kilometer und erhielt für diese Superleistung einen Pokal der Volksbank. Die 12-jährige Schülerin Kerstin Lütgebaucks aus Gahlen wurde mit 19,6 Kilometer beste weibliche Teilnehmerin. Mit beiden Händen musste die zweieinhalbjährige Dorstenerin Nina Mommsen den Pokal festhalten.

Die kleine Dame war als jüngste Starterin 200 Meter weit geschwommen. Älteste Teilnehmerin war Margarete Truxa, die mit 73 Jahren 2000 m schaffte. Foto: Helmut Scheffler

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Heimatreporter
Unter der Artikel-Kennzeichnung "Heimatreporter" postet der Schermbeck-Dammer Helmut Scheffler seit dem Start dieser Online-Seite im Jahre 2013 Artikel über vergangene und gegenwärtige Entwicklungen der Großgemeinde Schermbeck. Seit 1977 schreibt der inzwischen pensionierte Mathematik- und Erdkundelehrer für Lokalzeitungen. 1990 wurde er freier Mitarbeiter des Lokalfunks "Radio Kreis Wesel", darüber hinaus hat er seit 1976 zahlreiche Bücher und Aufsätze zur Geschichte Schermbecks in niederrheinischen und westfälischen Schriftenreihen veröffentlicht. 32 Jahre lang war er Redakteur des "Schermbecker Schaufenster". Im Jahre 2007 erhielt er für seine niederrheinischen Forschungen den "Rheinland-Taler" des Landschaftsverbandes Rheinland.

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