Als begeisterte Töpferin erwies sich Mia Janhsen im April 1992. 1980 hatte die Schermbeckerin erstmals Töpferkurse in der VHS belegt. Ihrer damaligen Lehrerin Annemarie Dreckmeier folgte Mia Janhsen ein Jahr später in die neueröffnete Töpferschule im Anbau des Hauses Grüter, wo sie sich Detailkenntnisse für das Formen von Gefäßen oder das Modellieren von Reliefs erwarb. Zwei Jahre später begann sie mit dem Töpfern von Figuren. Wandteller mit Bäumen, Stammbäume aus Ton, Kerzenständer und Schalen aller Art zeugten ebenso von dem Einfallsreichtum der Hobby-Künstlerin wie Wandgehänge, bei denen verschiedenfarbene Tonringe ein planschendes Geschwisterprächen oder Blumenkörbchen umrahmten. An der Ausstellung anlässlich des ersten Schermbecker Kunstpreises war Mia Janhsen im Jahre 1991 beteiligt. Drei Jahre lang stellte sie ihre Arbeiten bei Straßenfesten auf der Mittelstraße vor. H.Sch./Foto: Helmut Scheffler

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Heimatreporter

Unter der Artikel-Kennzeichnung „Heimatreporter“ postet der Schermbeck-Dammer Helmut Scheffler seit dem Start dieser Online-Seite im Jahre 2013 Artikel über vergangene und gegenwärtige Entwicklungen der Großgemeinde Schermbeck.
Seit 1977 schreibt der inzwischen pensionierte Mathematik- und Erdkundelehrer für Lokalzeitungen. 1990 wurde er freier Mitarbeiter des Lokalfunks „Radio Kreis Wesel“, darüber hinaus hat er seit 1976 zahlreiche Bücher und Aufsätze zur Geschichte Schermbecks in niederrheinischen und westfälischen Schriftenreihen veröffentlicht. 32 Jahre lang war er Redakteur des „Schermbecker Schaufenster“. Im Jahre 2007 erhielt er für seine niederrheinischen Forschungen den „Rheinland-Taler“ des Landschaftsverbandes Rheinland.

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