Das Schlachten von Schweinen in Familienbetrieben war Ende der 1980er-Jahre schon eine Seltenheit in Schermbeck geworden.

Die meisten Tiere wurden von Viehhändlern an große Schlachthöfe geliefert. Für den Verkauf in seiner eigenen Metzgerei auf der Mittelstraße schlachtete Metzgermeister Heinz Verwaayen im eigenen Schlachthaus am Bösenberg, das im Jahre 1951 von seinem Vater errichtet wurde.

Das Foto zeigt das bereits enthaarte Schwein, dessen Sehnen an den Hinterbeinen freigelegt wurden, um das Schwein an Haken aufhängen zu können.

Das im Foto gezeigte Aufspalten des Schweines in zwei Körperhälften verlangte viel Geschick von Heinz Verwaayen, wenn dafür gesorgt werden sollte, dass später jeder Käufer eines Koteletts denselben Knochenanteil bekommen sollte. Foto: Helmut Scheffler, März 1988

Metzger-Heinz-Verwaayen

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Unter der Artikel-Kennzeichnung "Heimatreporter" postet der Schermbeck-Dammer Helmut Scheffler seit dem Start dieser Online-Seite im Jahre 2013 Artikel über vergangene und gegenwärtige Entwicklungen der Großgemeinde Schermbeck. Seit 1977 schreibt der inzwischen pensionierte Mathematik- und Erdkundelehrer für Lokalzeitungen. 1990 wurde er freier Mitarbeiter des Lokalfunks "Radio Kreis Wesel", darüber hinaus hat er seit 1976 zahlreiche Bücher und Aufsätze zur Geschichte Schermbecks in niederrheinischen und westfälischen Schriftenreihen veröffentlicht. 32 Jahre lang war er Redakteur des "Schermbecker Schaufenster". Im Jahre 2007 erhielt er für seine niederrheinischen Forschungen den "Rheinland-Taler" des Landschaftsverbandes Rheinland.