Den Naturpark Hohe Mark Westmünsterland bekannter machen, das ist Ziel des Projektes WALDband von Regionalverband Ruhr (RVR), Landesbetrieb Wald und Holz NRW und Naturparkverein. Dazu wird ein regionaltouristisches Konzept entwickelt, für das die Bezirksregierung Münster jetzt grünes Licht gab. Regierungsvizepräsidentin Dorothee Feller übergab dem Regionalverband Ruhr (RVR) einen Zuwendungsbescheid über 160.000 Euro für die Erarbeitung.

In der ansonsten waldarmen Region zwischen Metropole Ruhr, Niederrhein und Münsterland erstreckt sich ein Band von 20 Waldflächen, darunter die Hohe Mark in Dorsten, die Üfter Mark in Schermbeck und die Haard im Kreis Recklinghausen. Dieses WALDband soll künftig Erlebnisräume für alle Zielgruppen bieten. Dafür werden bestehende Freizeit-, Tourismus- und Umweltbildungsangebote besser miteinander verknüpft und erfahrbar gemacht. Neue Projekte wie die Wanderroute Hohe Mark Steig und die WALDpromenade sollen die Attraktivität des Naturparks steigern. Zudem werden auch behindertengerechte Angebote und neue Umstiegsmöglichkeiten von der Bahn auf das Rad geschaffen.
Das Tourismuskonzept ist voraussichtlich Ende Mai 2018 fertiggestellt. Die Kosten belaufen sich auf 200.000 Euro. Die EU trägt 50 Prozent der Kosten, das Land NRW weitere 30 Prozent. Der RVR steuert 20 Prozent aus Eigenmitteln bei. Erarbeitet wird das Konzept gemeinsam mit Ruhr Tourismus GmbH, Münsterland e.V., Niederrhein Tourismus GmbH, Tourismus.NRW sowie den Touristikern der Mitgliedskommunen des Nationalparks Hohe Mark Westmünsterland.
Das WALDband ist eines der zentralen Projekte der Regionale 2016 im nördlichen Ruhrgebiet und westlichen Münsterland. Die Regionale ist ein Strukturförderungsprogramm des Landes NRW.

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Heimatreporter

Unter der Artikel-Kennzeichnung „Heimatreporter“ postet der Schermbeck-Dammer Helmut Scheffler seit dem Start dieser Online-Seite im Jahre 2013 Artikel über vergangene und gegenwärtige Entwicklungen der Großgemeinde Schermbeck.
Seit 1977 schreibt der inzwischen pensionierte Mathematik- und Erdkundelehrer für Lokalzeitungen. 1990 wurde er freier Mitarbeiter des Lokalfunks „Radio Kreis Wesel“, darüber hinaus hat er seit 1976 zahlreiche Bücher und Aufsätze zur Geschichte Schermbecks in niederrheinischen und westfälischen Schriftenreihen veröffentlicht. 32 Jahre lang war er Redakteur des „Schermbecker Schaufenster“. Im Jahre 2007 erhielt er für seine niederrheinischen Forschungen den „Rheinland-Taler“ des Landschaftsverbandes Rheinland.

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