Nach einem Ladendiebstahl am Samstagabend in Wesel nahmen Polizeibeamte drei Tatverdächtige vorläufig fest. Die Ermittlungen der Kriminalpolizei dauern an.
Ladendetektiv beobachtet verdächtiges Verhalten
Am 26. April 2025 gegen 19.38 Uhr bemerkte ein Ladendetektiv in einem Lebensmittelmarkt an der Rudolf-Diesel-Straße einen 45-jährigen Mann aus Wesel. Der Mann lief mit einem geöffneten Rucksack durch das Geschäft. Zwei Begleitpersonen, ein 24-jähriger Mann und eine 18-jährige Frau, beide rumänischer Abstammung, versuchten offenbar, den 45-Jährigen vor den Blicken anderer Kunden abzuschirmen.
Festnahme nach Kassenpassage
Nachdem der 45-Jährige den Kassenbereich ohne zu bezahlen verlassen hatte, hielt ihn der Detektiv fest. Mithilfe eines unbeteiligten Kunden stoppte das Personal auch den 24-Jährigen und die 18-Jährige vor dem Geschäft und hinderte sie an der Flucht.
Polizei stellt Diebesgut und Klappmesser sicher
Die herbeigerufenen Polizeibeamten fanden im Rucksack des 45-Jährigen verschiedene Lebensmittel aus dem Geschäft sowie ein Klappmesser. Sie nahmen alle drei Personen vorläufig fest. Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft Duisburg setzte die Polizei die Tatverdächtigen später wieder auf freien Fuß. Alle drei erwartet nun ein Strafverfahren.
Die Kriminalpolizei Wesel führt die weiteren Ermittlungen wegen Ladendiebstahls.
Die Kolpingsfamilie Schermbeck lädt im Mai zu abwechslungsreichen Veranstaltungen ein – vom offenen Treff über Spieleabende bis zur Fahrradtour mit gemütlichem Ausklang. Auch das Stadtradeln steht auf dem Programm.
Termine der Kolpingsfamilie Schermbeck im Mai
Dienstag, 6. Mai: Offener Kolpingtreff Um 19 Uhr trifft sich eine offene Runde bei Nappenfeld, um aktuelle Tagesthemen zu diskutieren. Wer Lust auf Austausch hat, ist herzlich willkommen!
Dienstag, 20. Mai: Spieleabend Ab 19:30 Uhr wird in der Widau Doppelkopf gespielt. Neue Mitspielerinnen und Mitspieler sind gern gesehen.
Donnerstag, 22. Mai: Vorstandsrunde Der Vorstand der Kolpingsfamilie trifft sich um 19:30 Uhr bei Overkämping.
Sonntag, 25. Mai: Fahrradtour mit der Kolpingsfamilie Lette Start ist um 10 Uhr am Kolpinghaus in der Widau. Geplant ist eine etwa 40 Kilometer lange Radtour inklusive einer interessanten Führung (ca. 3 Stunden). Nach der Rückkehr wird gemeinsam bei Wurst und Bier gefeiert. Anmeldung und Infos gibt es bei Marita und Martin Underberg (Telefon: 448125).
Freitag, 30. Mai: Maiandacht in Rhade Um 19 Uhr beginnt die Maiandacht am Bildstock am Wulderheideweg in Rhade. Anschließend sind alle eingeladen, bei Franz-Gerd Stenneken einzukehren. Radfahrer treffen sich um 18 Uhr an der Buskehre der Gesamtschule Schermbeck zur gemeinsamen Anfahrt. Bei schlechtem Wetter bitte eigenständig anreisen.
Vorankündigung: Stadtradeln 2025
Vom 4. bis 24. Mai 2025 heißt es wieder kräftig in die Pedale treten: Beim „Stadtradeln Schermbeck“ kann sich jeder dem Team „Kolping Schermbeck“ anschließen. Anmeldung und Infos findet ihr auf der offiziellen Stadtradeln-Website.
Am 4. Mai 2025 startet das „Kleinste Strommuseum der Welt“ in Schermbeck-Damm in die neue Saison. Besucherinnen und Besucher können im historischen Trafohäuschen spannende Einblicke in die Anfänge der Stromnutzung gewinnen. Gruppenführungen sind nach Terminabsprache möglich.
Saisonstart im „Kleinsten Strommuseum der Welt“
Am Sonntag, 4. Mai 2025, öffnet das „Kleinste Strommuseum der Welt“ auf der Straße Zum Elsenberg in Schermbeck-Damm wieder seine Türen. Zwischen 11:30 und 16 Uhr lädt der Turmverein dazu ein, mitten im Naturpark Hohe Mark-Westmünsterland auf eine kleine Zeitreise rund um die Geschichte des Stroms zu gehen.
Foto: Petra Bosse/Archiv
Spannende Entdeckungen rund um Stromgeschichte
Im alten Trafohäuschen warten zahlreiche Exponate aus den Anfängen der Elektrifizierung darauf, entdeckt zu werden. Besucherinnen und Besucher erfahren unter anderem, mit welchem elektrischen Gerät Altbundeskanzler Konrad Adenauer seine Socken gestopft haben soll – und wozu früher Brennscheren genutzt wurden. Einfach vorbeikommen und staunen!
Einkehrmöglichkeiten in Damm
Wer nach dem Besuch noch Lust auf eine Pause hat, findet in den Dammer Lokalen gemütliche Plätze zum Einkehren und Verweilen.
Hinweis bei Regen
Regen ist gut für die Blumen, aber weniger beliebt bei Gästen: Sollte es regnen, bleibt der Turm aus Sicherheitsgründen geschlossen.
Führungen für Gruppen und Schulklassen
Der Vorstand des Turmvereins freut sich über Terminabsprachen für Gruppenführungen oder Schulklassenbesuche. Alle Informationen rund um das Museum sowie Kontaktdaten gibt es unter www.turmverein-damm.de.
Beim Laden des Videos werden Daten an YouTube/Google übermittelt.
Am 27. April luden die kfd Schermbeck und der Löschzug Altschermbeck erstmals zum großen Dorffrühstück ein. 350 Gäste kamen bei bestem Wetter zusammen. Eine Wiederholung scheint sehr wahrscheinlich.
Foto: Ralf Meier
Am Sonntag präsentierte sich das Gelände der Freiwilligen Feuerwehr Altschermbeck an der Schloßstraße als pulsierender Treffpunkt für die Gemeinde. Die Katholische Frauengemeinschaft (kfd) Schermbeck und der Löschzug Altschermbeck hatten erstmals zu „Ein Dorf geht frühstücken“ eingeladen und rund 350 Schermbeckerinnen und Schermbecker folgten dieser Einladung bei strahlendem Sonnenschein.
Neuauflage mehr als wahrscheinlich
Schon ab 10 Uhr füllten sich die 50 Tische, die im Vorfeld gebucht werden konnten und in Eigenregie liebevoll individuell dekoriert und mit eigenen Speisen versorgt wurden. Familien, Nachbarschaften, Stammtische und Vereine kamen generationsübergreifend zusammen und genossen einen tollen Tag. Ein besonderes Highlight war die Prämierung der drei schönsten Tische, bei denen die Kreativität der Teilnehmenden noch einmal besonders gewürdigt wurde. Nach dem Frühstück konnte man bei herrlichem Wetter auf dem Außengelände zusammenkommen und sich mit anderen Besuchern bei einem kühlen Getränk austauschen.
Spiel und Spaß für kleine Gäste
Für die kleinen Gäste boten eine Spiel- und Malecke sowie eine Hüpfburg reichlich Gelegenheit zum Toben und Spielen. Möglich wurde dies durch das Projekt „Rent a Banker“ der Volksbank Schermbeck, das nicht nur finanziell unterstützte, sondern auch beim Auf- und Abbau tatkräftig zur Seite stand
Begeisterung bei Gästen und Veranstaltern
Auch der stellv. Bürgermeister Ulrich Stiemer war begeistert: „Ich bin unwahrscheinlich beeindruckt von der positiven Resonanz auf die Idee, gemeinsam zu frühstücken, und überzeugt, dass dies nicht die letzte Veranstaltung dieser Art war.“
Offizielle Planungen für eine Neuauflage im Jahr 2026 gibt es bislang zwar noch nicht, doch angesichts des großen Erfolgs dürfte der Wunsch nach einer Wiederholung kaum zu überhören sein. Die Organisatoren von kfd und Feuerwehr jedenfalls zeigten sich rundum zufrieden und bewiesen eindrucksvoll, wie lebendig das Zusammenleben in Altschermbeck ist.
Nach einer eher regenreichen Woche feierte die „Green Mile“ Pflanzentauschbörse in Schermbeck am Samstag bei strahlendem Sonnenschein eine rundum gelungene zweite Auflage.
Nachdem die Premiere im Vorjahr noch auf dem Rathausplatz stattgefunden hatte, zog die Veranstaltung diesmal auf das Gelände der Imkerei und Apithek Biedermann/Krebber um. Eine Entscheidung, die sich als voller Erfolg erwies. Die ideale Location für eine solche Veranstaltung.
Foto: Ralf Meier
Gute Möglichkeit zum Austausch
Die fachkundigen Besucher nutzten die Gelegenheit, Pflanzen aller Art zu tauschen oder gegen eine kleine Gebühr zu erwerben. Auch wer keine eigenen Pflanzen zum Tauschen mitgebracht hatte, konnte sich an der bunten Vielfalt erfreuen und seine grüne Sammlung erweitern. Gastgeber Rolf Krebber, der die Börse gemeinsam mit der Gemeinde Schermbeck organisierte, freute sich über die rege Teilnahme und das große Interesse.
Birgit Lensing. Foto: Ralf Meier
Für die Gemeinde Schermbeck war Birgit Lensing von der Abteilung „Wirtschafts- Sportförderung Kultur Tourismus“ vor Ort. Mit einem eigenen Informationsstand unterstützte sie das Event und stand den Besucherinnen und Besuchern für Fragen und Gespräche zur Verfügung. Die „Green Mile“ Pflanzentauschbörse zeigte erneut, wie groß das Interesse an moderner Gartenkultur in der Region ist. Gleichzeitig bot die Veranstaltung eine wunderbare Plattform für den Austausch mit Gleichgesinnten. Die Veranstalter blicken angesichts der positiven Resonanz schon jetzt zuversichtlich auf eine Fortsetzung im nächsten Jahr.
10, 9, 8, 7 … Der Countdown läuft: 42. Volks- und Straßenlauf Schermbeck startet am 4. Mai 2025
Die Laufsaison in Schermbeck beginnt – und das mit einem Klassiker: Am Sonntag, 4. Mai 2025, lädt der SV Schermbeck zum 42. Volks- und Straßenlauf ein. Vom Bambinilauf bis zum 10-Kilometer-Rennen ist für alle Altersgruppen und Leistungsklassen etwas dabei. Die Anmeldung läuft noch – wer dabei sein möchte, sollte sich jetzt einen Startplatz sichern.
Startschuss fällt um 9 Uhr
Das Organisationsteam des SV Schermbeck und der Vorstand freuen sich auf zahlreiche Teilnehmende und Zuschauer. Der erste Startschuss fällt um 9:00 Uhr mit dem Schülerlauf. Es folgen die beliebten Bambiniläufe, bevor das Hauptfeld auf die Distanzen von fünf und zehn Kilometern geht. Die Siegerehrung des 10-Kilometerlaufs bildet den Abschluss des sportlichen Tages.
Alles ist vorbereitet
Die Streckenmarkierungen sind gesetzt, die Zeitmessung übernimmt wie gewohnt die Firma TAF-Timing, und auch für das leibliche Wohl ist gesorgt: Kuchen, Getränke und Grillgut stehen bereit. „Jetzt fehlen nur noch die Läuferinnen und Läufer“, heißt es vom Organisationsteam.
Anmeldung bis 30. April – Nachmeldungen möglich
Die Online-Anmeldung ist noch bis Mittwoch, 30. April 2025, geöffnet. Kurzentschlossene haben am Veranstaltungstag die Möglichkeit, sich vor Ort nachzumelden. Weitere Informationen zu Startzeiten, Strecken und Anmeldung sind auf den Webseiten www.svs-leichtathletik.de und www.taf-timing.de zu finden.
Die Gemeinde Schermbeck erhält im Rahmen des Städtebauförderprogramms 2025 eine Förderung in Höhe von 783.000 Euro.
Die Mittel stammen aus dem gemeinsamen Fördertopf von Land und Bund und sollen gezielt in die Weiterentwicklung des Ortskerns investiert werden.
Fördergelder für Schermbecks Ortsentwicklung
Laut Mitteilung des nordrhein-westfälischen Heimatministeriums fließen in diesem Jahr rund 302 Millionen Euro in insgesamt 133 Städtebauprojekte im Land. Ziel ist es, Städte und Gemeinden als lebenswerte Wohn-, Wirtschafts- und Naturstandorte zu stärken. Schermbeck profitiert dabei mit einer Fördersumme von 783.000 Euro.
Unterstützung für laufende Maßnahmen
Gefördert wird das Projekt „Stadtumbaugebiet Ortskern und benachbarte Quartiere“. Die Mittel sollen unter anderem für Planungskosten zum Umbau der Mittelstraße, den Bau der Turnhalle an der Weseler Straße, die Rahmenplanung Schienenbergstege sowie für bewohnergetragene Projekte und begleitende Maßnahmen verwendet werden.
Freude über konkrete Hilfe vor Ort
Die CDU-Landtagsabgeordnete Charlotte Quik begrüßt die Entscheidung: „Städte verändern sich ständig – es gibt immer etwas zu renovieren oder neu zu gestalten. Deshalb steht auch in diesem Jahr die Städtebauförderung an der Seite unserer Städte und Gemeinden. Besonders freut es mich, dass mit den 783.000 Euro konkrete Projekte in meinem Wahlkreis unterstützt werden.“
Finanzierung durch Land und Bund
An der Umsetzung des Städtebauförderprogramms 2025 beteiligen sich laut aktueller Planung das Land Nordrhein-Westfalen mit rund 150,3 Millionen Euro sowie der Bund mit rund 149,2 Millionen Euro.
Frische Luft atmen, regionale Köstlichkeiten probieren und Neues entdecken – ein Besuch in den Hofläden unserer Region macht all das möglich.
Er ist mehr als nur ein Einkauf. Vielmehr ist er ein Erlebnis für die ganze Familie oder ein entspannter Ausflug mit Freunden. Ob Spargel frisch vom Feld, süße Erdbeeren oder hausgemachte Antipasti: Im Hofladen schmeckt man, was Heimat bedeutet.
Regionalität hautnah: Direkt vom Erzeuger
Wer in Hofläden einkauft, bekommt Lebensmittel aus erster Hand – ohne Umwege, ohne Kompromisse. Obst, Gemüse, Eier oder Fleisch stammen oft direkt vom eigenen Hof oder aus der Region. Das bedeutet nicht nur Frische, sondern auch Vertrauen in die Herkunft.
Ein gutes Beispiel ist der Waldhof Schulte Spechtel in Dorsten-Wulfen. Hier wachsen Spargel, Erdbeeren, Himbeeren und Heidelbeeren. Im Frühling locken feldfrischer Spargel und sonnengereifte Erdbeeren – ganz ohne Zwischenhändler. Auch Kartoffeln, Eier und hausgemachte Marmelade gibt’s direkt vor Ort.
Foto: Pixabay
Jeder Einkauf stärkt die Region, schont die Umwelt und macht einfach Freude.
Saisonaler Genuss: Von Spargel bis Antipasti
Der Frühling bringt frischen Spargel und die ersten süßen Erdbeeren. Oft wird morgens geerntet und nachmittags schon gegessen – frischer geht’s nicht. Im Sommer folgen Himbeeren, Heidelbeeren und andere Beeren. Viele Höfe bieten auch die Möglichkeit zur Selbsternte – ein Erlebnis für Groß und Klein.
Fleischliebhaber kommen ebenfalls auf ihre Kosten: Im Hofladen Te-Rhedebrügge in Rhedebrügge gibt es Grillfleisch und Wurst aus eigener Aufzucht. Daneben locken hausgemachte Antipasti, Käse und Honig aus eigener Imkerei. Auch Kuchen und andere süße Versuchungen fehlen nicht.
Foto: Pixabay
Ausflug mit Erlebnisgarantie
Ein Besuch im Hofladen ist ein echtes Land-Abenteuer. Vor allem Kinder lieben es, Erdbeeren zu pflücken oder Tiere hautnah zu erleben. Auf dem Waldhof Schulte Spechtel geht das – ein echtes Highlight für Familien.
Doch auch Erwachsene genießen das Hofladen-Feeling. Viele Höfe liegen in wunderschöner Natur und eignen sich perfekt für eine Fahrradtour mit Zwischenstopp. Der Hofladen Te-Rhedebrügge liegt zum Beispiel direkt an einem beliebten Radweg – ideal für Genießer.
Die ländliche Atmosphäre und der persönliche Kontakt mit den Erzeugern machen den Einkauf zu etwas Besonderem. So schmeckt Regionalität – ehrlich und nah.
Geheimtipp für Genießer: Adelheid’s Spargelhaus in Raesfeld-Erle
Wer beim Ausflug in die Natur nicht nur einkaufen, sondern auch genussvoll einkehren möchte, dem sei ein Besuch bei Adelheid’s Spargelhaus in Raesfeld-Erle empfohlen – nur einen Katzensprung von Haltern entfernt. Das traditionsreiche Haus bietet zur Spargelsaison ein reichhaltiges Spargelbuffet an, das Genießerherzen höherschlagen lässt.
Ob Spargelsuppe, gegrilltes Gemüse, Schweine- und Hähnchenschnitzel oder geräucherter Lachs – in Kombination mit frisch gestochenem Spargel von den eigenen Feldern und klassischen Beilagen wie Sauce Hollandaise oder Butter ist der Besuch ein echtes Erlebnis.
Das Buffet wird montags, mittwochs und donnerstags serviert und lädt dazu ein, einen genussvollen Ausklang nach einem Hofladenbesuch oder einer Fahrradtour durch die Region zu erleben. Tipp: Unbedingt vorab reservieren!
Fazit: Hofläden sind perfekte Ausflugsziele
Wenn die Sonne lacht, gibt es kaum etwas Schöneres, als einen Abstecher zum Hofladen zu machen. Frischer Spargel, saftige Erdbeeren, feines Grillfleisch und selbstgemachte Antipasti warten schon auf Genießer.
Also: Rauf aufs Rad oder rein ins Auto – der nächste Hofladen-Ausflug wartet!
Am Mittwoch, 30. April, öffnet der Seniorenbeirat Schermbeck erneut die Taschengeldbörse.
Seniorinnen und Senioren, die Unterstützung bei einfachen Tätigkeiten in Haus, Wohnung oder Garten benötigen, können wieder die Hilfe Jugendlicher gegen ein kleines Entgelt in Anspruch nehmen.
Interessierte Jugendliche und hilfesuchende Seniorinnen und Senioren werden gebeten, zur Sprechstunde von 16.45 bis 18.00 Uhr ins Pfarrheim St. Ludgerus, Erler Straße 9, zu kommen.
Mit der Ausstellung „Abschied (an)nehmen“ der beiden Künstlerinnen Magdalena Starke und Gisela Rott hat die Volksbank Schermbeck am 24. April eine stille, aber eindrucksvolle Möglichkeit geschaffen, um sich mit dem Thema Abschied und Neubeginn auseinanderzusetzen.
Zur Vernissage kamen zahlreiche Gäste, darunter auch Bewohnerinnen und Bewohner von Haus Kilian, um den Dialog zwischen Wort und Bild zu erleben. Für eine musikalisch stimmige Umrahmung sorgten Anja Heix und Petra Riesenweber.
Foto: Ralf Meier
Der Zufall stand Pate
Auf die Besucher warten in den kommenden Wochen Texte von Magdalena Starke sowie intensive Bilder der Künstlerin und Kreativpädagogin Gisela Rott. Durch ihre Arbeit im Hospizdienst hatte sich Magdalena Starke schon längere Zeit mit dem Thema „Abschied und Verlust“ auseinandergesetzt und bereits erste Texte verfasst, allerdings mit dem Gefühl, dass noch ein weiterer künstlerischer Aspekt fehlen würde. Bei der Ausstellung „Dem Leben lauschen“ lernte sie zufällig Gisela Rott kennen. Es passte sofort und innerhalb kurzer Zeit entstanden 12 Werke zu den Texten, die zeigen, dass ein Abschied auch der Übergang in einen neuen Lebensabschnitt sein kann.
Foto: Ralf Meier
Neue Perspektiven entwickeln
Die erste gemeinsame Ausstellung fand in Lavesum statt. Seither sind die beiden weiteren Einladungen gefolgt. Im März waren sie mit „Abschied (an)nehmen“ in der St, Agatha-Kirche in Dorsten zu Gast. Jetzt konnte Wolfgang Lensing die Künstlerinnen und ihre musikalische Begleitung in der Volksbank Schermbeck begrüßen. Er verwies auf die Aktualität des Themas. „Abschiede gehören zum Leben – ob wir eine geliebte Person verlieren, den Job wechseln oder aus dem gewohnten Umfeld wegziehen. Diese Ausstellung kann helfen, innezuhalten und neue Perspektiven zu entwickeln.“
Foto: Ralf Meier
Fingerkreide in Pastellfarben
Die ausgestellten Werke greifen Erfahrungen des Loslassens, der Veränderung und des Weitergehens auf, ohne sie zu dramatisieren. Die mit Fingerkreide in Pastellfarben von Gisela Rott erstellten Bilder kommunizieren mit dem Werk von Magdalena Starke, deren leise Texte Raum für eigene Assoziationen lassen.
Die Ausstellung ist noch bis zum 12. Mai während der Öffnungszeiten der Volksbank Schermbeck zugänglich. Ein Begleitbuch mit den Texten und Bildern ist für 10 Euro erhältlich.
CDU-Parteitag stimmt über Koalitionsvertrag ab. Charlotte Quik nimmt als Delegierte teil
Am Montag, 28. April 2025, entscheidet der CDU-Bundesausschuss über den Koalitionsvertrag mit der SPD. Die Landtagsabgeordnete Charlotte Quik aus dem Kreis Wesel gehört zu den Delegierten aus Nordrhein-Westfalen.
Entscheidung über Koalitionsvertrag steht an
Der sogenannte „Kleine Parteitag“ der CDU, bestehend aus dem Bundesauschuss der Partei, kommt am Montag in Berlin zusammen. Auf der Tagesordnung steht die Abstimmung über den Koalitionsvertrag zwischen CDU/CSU und SPD. Insgesamt 28 Delegierte aus Nordrhein-Westfalen nehmen an der Sitzung teil, darunter führende Landes- und Bundespolitiker wie Hendrik Wüst, Paul Ziemiak, Herbert Reul, Karl-Josef Laumann, Armin Laschet, Ina Scharrenbach und Friedrich Merz.
Charlotte Quik: „Verantwortung und Vertrauen“
Charlotte Quik, CDU-Kreisvorsitzende im Kreis Wesel und Mitglied des Landtages NRW, wird ebenfalls als Delegierte an der Abstimmung teilnehmen. Sie betonte im Vorfeld die Bedeutung dieser Aufgabe: Es sei eine besondere Verantwortung, über die künftige Regierungsbildung mitentscheiden zu dürfen. Der Vertrag enthalte zentrale Punkte für einen Politikwechsel in Deutschland.
Inhalte des Vertrags: Sicherheit, Wirtschaft, Migration
Laut Quik bilde der Koalitionsvertrag die Grundlage für eine stabile und handlungsfähige Bundesregierung unter Führung von CDU/CSU. Geplant seien unter anderem Maßnahmen zur Stärkung der Inneren Sicherheit und der Bundeswehr, zur Senkung der Energiekosten, zur Neuausrichtung der Migrationspolitik und zur wirtschaftlichen Belebung. Auch der Abbau des Bürgergeldes sowie gezielte Entlastungen für die Landwirtschaft seien vorgesehen. Kompromisse seien Teil des politischen Prozesses gewesen, so Quik.
Der Ortsverband der Grünen in Schermbeck meldet einen deutlichen Mitgliederzuwachs. Seit November 2024 sind 16 Neumitglieder aufgenommen worden. Dies teilten die Grünen nach einem Treffen am Dienstagabend in der Gaststätte „Zur Mühle“ in Gahlen mit.
„Wir sind überwältigt vom Interesse an einer Mitgliedschaft bei den Grünen in Schermbeck“, sagte Holger Schoel, Vorsitzender des Ortsverbands. Alteingesessene und neue Mitglieder kamen zusammen, um sich kennenzulernen und über politische Themen auszutauschen.
Im Mittelpunkt des Abends standen die Parteistrukturen, Möglichkeiten zur aktiven Mitarbeit und aktuelle Schwerpunkte der Schermbecker Politik – etwa Umweltfragen und Verkehrspolitik. Auch die Vorbereitung auf den Kommunalwahlkampf nahm breiten Raum ein.
„Die Diskussionen waren offen und lebendig“, so Schoel weiter. Vorstand und Ratsfraktion hätten viele Anregungen mitgenommen. Der Abend habe gezeigt, dass sich viele Menschen in Schermbeck aktiv einbringen wollen.
Das Treffen stand unter dem Leitgedanken: Grüne Schermbeck – Politik in Schermbeck, für Schermbeck.
Interessierte finden weitere Informationen zur Mitgliedschaft unter www.gruene.de.
Die Vorfreude wächst: Am Sonntag, 27. April, wird der neue Femeichenpark in Erle feierlich eröffnet – und dazu darf natürlich auch ein liebevoll bestücktes Kuchenbuffet nicht fehlen!
Die Kirchengemeinde St. Martin bittet gemeinsam mit der kfd St. Silvester herzlich um Kuchenspenden für diesen besonderen Tag. Wer Lust hat, mit einem selbstgebackenen Beitrag die Gäste zu verwöhnen, kann den Kuchen am Sonntag ab 10 Uhr direkt auf dem Gelände abgeben.
Ein Kühlwagen steht nach Angaben der Veranstalter bereit – für alle Torten, Sahne- oder Obstkuchen also beste Bedingungen.
Die Besucher sagen schon jetzt Danke!Denn bei dem angekündigten schönen Wetter schmecken Erdbeertorte, Zitronenkuchen & Co. gleich doppelt so gut.
Dorfgemeinschaftshaus HUB Erle –Ein Ort für Feste, Begegnung und Gastronomie entsteht – Bau im Zeit- und Kostenplan
Feucht-fröhlich, aber auch mit spürbarer Vorfreude: Beim Pressegespräch am Donnerstag im Rohbau des künftigen Gemeinschaftshauses HUB Erle der Bürgergenossenschaft Erle e.G. informierten Architekt Bernfried Lammersmann sowie Mitglieder des Vorstands, darunter Prokurist Peter Stöbel, über den aktuellen Stand der Bauarbeiten. Neben technischen Details wurde auch über architektonische Besonderheiten, Herausforderungen und die geplante Nutzung gesprochen – und über die Vorfreude auf das, was kommt.
Dachstuhl HUB Erle in Sicht – Richtfest geplant
In der kommenden Woche soll der Dachstuhl gesetzt werden. Damit ist der Rohbau des künftigen Gemeinschafts- und Gastronomiegebäudes nahezu abgeschlossen. Das Richtfest steht kurz bevor – und mit ihm ein weiterer Meilenstein für das Projekt mitten in der Ortsmitte von Erle.
Klinkerarbeiten im Zeitplan – wetterbedingte Pause
In den vergangenen Tagen wurde bereits der Klinker gesetzt – ein weiterer sichtbarer Fortschritt am Gebäude. Aufgrund des schlechten Wetters mussten die Arbeiten heute jedoch vorübergehend eingestellt werden. „Nicht wirklich prickelnd“, kommentierte Peter Stöbel mit einem Schulterzucken die ungeplante Unterbrechung.
Peter Stöbel von der Bürgergenossenschaft hat Zahlen und Fakten während des Baus fest „im Auge“. Foto: Petra Bosse
Heizöltank, Bombenfund – und trotzdem im Plan
Peter Stöbel, Prokurist der Bürgergenossenschaft Erle eG., blickt zurück auf einen herausfordernden Start: „Ein alter Heizöltank mit fast 30.000 Litern Fassungsvermögen lag mitten im Baufeld – ein Riesending.“ Auch ein Bombenfund verzögerte die Arbeiten. Trotzdem: „Wir liegen im Zeit- und Kostenrahmen.“ Möglich sei das nur durch vorausschauende Planung und stringentes Kostenmanagement.
80 Prozent der Leistungen vergeben
Rund 80 Prozent der Gewerke sind bereits beauftragt. Etwa 200.000 Euro an Aufträgen stehen noch aus. „Je früher wir vergeben, desto besser lassen sich Preissteigerungen vermeiden“, so Stöbel. Das Risiko unerwarteter Mehrkosten sei damit deutlich reduziert.
Bauunternehmer Alfons Klein-Ridder. Foto: Petra Bosse
Ein besonderes Haus – aber einfach zu bauen
Ist der Bau des HUB Erle eine besondere Herausforderung? Architekt Bernfried Lammersmann winkte ab: „Läuft alles im Plan.“ Die gute Vorbereitung und enge Abstimmung mit allen Beteiligten zahle sich aus. Auch Bauunternehmer Alfons Klein-Ridder zeigte sich zufrieden: „Es ist zwar ein besonderes Haus in Massivbauweise – mit individuellen Anforderungen und vielen Details. Aber die Umsetzung ist einfach und technisch gut lösbar.“
Architekt Bernfried Lammersmann ist zufrieden mit dem Fortschritt des Neubaus. Foto: Petra Bosse
Viel Raum für Begegnung: 220-Quadratmeter-Saal
Das Herzstück des Neubaus bildet ein 220 Quadratmeter großer Festsaal. Er soll künftig für Veranstaltungen aller Art genutzt werden – flexibel, offen und mit guter Ausstattung. Auch im Obergeschoss entstehen Räume mit Atmosphäre: bodentiefe Fenster im Giebel öffnen den Blick ins Dorf. „Ich kann mir schon jetzt vorstellen, wie schön es wird, dort zu sitzen“, hieß es beim Rundgang.
Obergeschoss mit Blick auf das Ärztehaus. Foto: Petra Bosse
Gebäude fügt sich harmonisch in die Ortsmitte ein
Architekt Bernfried Lammersmann vom Dorstener Architektenbüro Thieken betont die Verbindung zur Umgebung: „Die Scheune, die früher hier stand, war unsere gestalterische Vorlage.“ Der Scheunencharakter mit typischen westfälischen Elementen ziehe sich durch das gesamte Gebäude – etwa in der Form der Fenster oder in der Gestaltung des Eingangsbereichs.
Seitenanblick vom zukünftigen Dorfplatz aus, wo auch die Außenterrasse/Biergarten sein wird. Foto: Petra Bosse
Gastronomie bis zum Dorfplatz
Der Gastronomiebereich wird später über einen eigenen Zugang von der Schermbecker Straße erreichbar sein. Von dort führt der Weg direkt zum geplanten Dorfplatz, den die Gemeinde im Rahmen des Dorfentwicklungskonzepts neugestalten will. Die Gastronomie soll sich bis dorthin erstrecken – als Verbindung von Treffpunkt und öffentlichem Raum.
Der Gastraum. Foto: Petra Bosse
Technik mit Weitblick
Geplant ist eine moderne Beschallungsanlage, die individuell in verschiedenen Bereichen steuerbar ist – vom Festsaal bis zum Gastraum. „Wir stimmen aktuell ab, wo genau Lautsprecher sinnvoll sind“, erklärte Stöbel. Die Technik wird kabelgebunden installiert. Das Elektro-Gewerk Welsing übernimmt die Umsetzung.
Die Kisten stehen bereit
Christian Lippert, der künftige Pächter des Dorfgemeinschaftshauses, fiebert dem Einzug entgegen: „Ich kann es kaum erwarten, meine Kisten zu packen, über die Straße zu ziehen – und bei klarer Sicht den Blick nach draußen zu genießen.“ Die Eröffnung ist für Ende des Jahres geplant.
Auch Architekt Bernfried Lammersmann zeigte sich zuversichtlich: „Wenn alles weiterhin nach Plan verläuft, sollten wir Ende des Jahres fertig sein.“
Der Scheunencharakter mit typischen westfälischen Elementen zieht sich durch das gesamte Gebäude – etwa in der Form der Fenster oder in der Gestaltung des Eingangsbereichs.
Architekt Bernfried Lammersmann
Bürgergenossenschaft „Wir in Erle“ – Zahlen, Fakten und Ziel
Die Bürgergenossenschaft „Wir in Erle eG.“ zählt aktuell rund 2.100 Mitglieder. Gemeinsam halten sie etwa 7.000 Genossenschaftsanteile, was einem Kapital von rund 2,1 Millionen Euro entspricht.
Mit dem Projekt HUB Erle schafft die Genossenschaft mehr als nur ein neues Restaurant: Geplant ist ein moderner Treffpunkt im Herzen des Dorfes – offen für alle, die dazugehören oder einfach gern vorbeischauen. Der HUB Erle soll nicht nur kulinarisch, sondern auch sozial ein zentraler Anlaufpunkt werden.
Die Eröffnung ist – bei planmäßigem Verlauf – für Ende des Jahres vorgesehen. Die nächste Generalversammlung der Genossenschaft findet im Juni statt, ein genauer Termin wird noch bekannt gegeben.
Blick auf die Schermbecker Straße und die Kornbrennerei Dirk Böckenhoff.
Die Deutschen packen wieder die Koffer und folgen dabei spannenden Trends, die mehr denn je von äußeren Umständen beeinflusst werden. Beliebte Reiseziele 2025: Spanien, Türkei, Griechenland und Kanaren
Christoph Wrobel, Inhaber des Gahlener Reiseshop, kennt die Wünsche seiner Kundinnen und Kunden genau. Der Fachmann beobachtet: „Das Interesse an Kreuzfahrten ist derzeit riesig.“ So riesig, dass es im April schon schwierig werde, für eine vierköpfige Familie noch eine Kabine in den Sommerferien zu finden. Besonders beliebt ist neben TUI Cruises die AIDA-Flotte, von der mittlerweile 9 von 11 Schiffen in Deutschland anlegen, ein Pluspunkt für alle, die hohe Flugkosten vermeiden wollen.
Team Gahlener Reiseshop. Foto: Privat
Beliebte Reiseziele 2025: Spanien, Türkei, Griechenland und Kanaren
Neben dem Urlaub auf dem Wasser zieht es Urlauber auch weiterhin zu den klassischen Destinationen. Spanien bleibt ein Dauerbrenner, mit Mallorca an der Spitze, ebenso wie die Türkei und die griechischen Inseln. Christoph Wrobel hat für Griechenland sogar noch einen persönlichen Geheimtipp: „Kleinere Unterkünfte abseits der All-inclusive-Anlagen sind perfekt, um authentische Tavernen zu entdecken, in denen auch die Einheimischen zusammenkommen.“
Auch die Kanaren gehören zu den beliebtesten Sommerzielen. Doch bei aller Treue zu den gewohnten Plätzen ist spürbar, dass der Klimawandel auch die Reisebranche erreicht hat. Immer heißere Sommer in Südeuropa lassen viele Erholungssuchende umdenken.
Wie der Klimawandel die Urlaubswahl verändert
Statt Sonne satt im Süden steht zunehmend mildes Klima im Norden hoch im Kurs, zum Beispiel Urlaub in den Niederlanden, etwa in den großen Ferienparks, die besonders bei Familien gefragt sind oder in Dänemark und Skandinavien. Christoph Wrobel ist überzeugt: „Die Klimaentwicklung wird auf mittlere Sicht neben der Preisfrage ein zentraler Faktor bei der Wahl des Reiseziels.“
Heimturnier für TC GW-Formationen. Regionalliga, Verbandsliga und zwei Oberligen in Schermbeck zu Gast
Schermbeck. Der Countdown läuft – und beim Tanzclub Grün-Weiß Schermbeck steigt die Spannung. Am Wochenende nach Ostern, am 26. und 27. April, richtet der Verein in der Dreifachsporthalle an der Erler Straße gleich vier Turniere im Jazz und Modern/Contemporary aus.
Den Auftakt macht am Samstag, 26. April, ab 14:30 Uhr (Einlass ab 14 Uhr) die Verbandsliga West II – allerdings ohne Beteiligung Schermbecker Teams.
Ab 16:30 Uhr zeigen dann neun Formationen der Regionalliga beim dritten Saisonturnier ihr Können. Mit dabei ist auch „T.D.R.“, die Startgemeinschaft des TC Grün-Weiß Schermbeck und der TSA des SSV Rhade.
Am Sonntag, 27. April, stehen die beiden Oberliga-Teams des TC GW im Fokus. „Avalanche“ startet um 13:30 Uhr (Einlass 13 Uhr) in ihr zweites Saisonturnier, gefolgt von „Statement“, die ab 15:30 Uhr zum dritten Mal in dieser Saison antreten.
Die Tänzerinnen freuen sich auf das Heimturnier und hoffen, ihre guten Platzierungen aus den bisherigen Wettkämpfen bestätigen zu können.
Der Eintritt beträgt 8 Euro für Erwachsene und 5 Euro für Schüler. Kinder unter sechs Jahren haben freien Eintritt. Für das leibliche Wohl der Zuschauer ist gesorgt.
Die katholische Kirchengemeinde St. Ludgerus lädt am Samstag, 3. Mai 2025, zu einem Jugendaktionstag ein. Die Veranstaltung richtet sich an Firmlinge der Jahrgänge 2010 und 2011 sowie an alle interessierten Jugendlichen ab der dritten Klasse.
Unterstützt wird das Event von der Volksbank Schermbeck und der Nottenkemper Stiftung. Ziel sei es, einen abwechslungsreichen Nachmittag mit Spiel, Spaß und Gemeinschaft zu gestalten.
Auftakt und Rahmenprogramm
Beginn ist um 14 Uhr mit einer gemeinsamen Eröffnung am Pfarrheim von St. Ludgerus. Im Anschluss erwartet die Jugendlichen ein buntes Programm auf dem Gelände rund um Kirche und Pfarrheim.
Mitmachangebote für jeden Geschmack
Geplant sind unter anderem Segway-Fahrten, Schminkkurse und das Gießen von Ceraflot. Ein Kuchenbuffet sowie eine alkoholfreie Cocktailbar ergänzen das kulinarische Angebot. Darüber hinaus stellt sich die Jugendfeuerwehr ebenso wie das Jugendrotkreuz mit kleinen Aktionen vor.
Auch der Altschermbecker Schützenverein ist vertreten und bietet Lichtpunktschießen an – eine Gelegenheit für Interessierte, ihre Zielgenauigkeit zu testen.
Teamgeist im Menschenkicker
Ein sportliches Highlight wird das Menschenkicker-Turnier sein, das von der „Rent-a-Banker“-Gruppe der Volksbank organisiert wird. Hier könnten die Teilnehmenden nicht nur ihr fußballerisches Können, sondern auch Teamgeist und Ausdauer unter Beweis stellen.
Weitere Aktionen und Abschlussgottesdienst
Zudem sind weitere Attraktionen wie ein Escape Room in der Kirche sowie Baumstamm-Nageln geplant. Der Tag endet mit einem Jugendgottesdienst um 18 Uhr in der Ludgeruskirche, der vom JuGo-Team vorbereitet wird.
Landesprogramm „2.000 x 1.000 Euro für das Engagement“: Förderung für junges Engagement im Kreis Wesel
Ab dem 5. Mai 2025 können engagierte Gruppen im Kreis Wesel erneut Fördermittel aus dem Landesprogramm „2.000 x 1.000 Euro für das Engagement“ beantragen. Schwerpunkt ist in diesem Jahr das junge Engagement. Insgesamt stehen dem Kreis Wesel 49.000 Euro zur Verfügung. Die Anträge sind online möglich.
Fördermittel für junges Engagement im Kreis Wesel
Die Antragstellung erfolgt über das Förderportal www.engagementfoerderung.nrw. Das diesjährige Schwerpunktthema lautet: „Engagiert in die Zukunft – junges Engagement fördern und neue Projekte gestalten“.
Jugendliche im Fokus
Laut Andrea Milz, Staatssekretärin für Sport und Ehrenamt des Landes Nordrhein-Westfalen, sei das Engagement junger Menschen ein wichtiger Baustein für die Zukunft des Ehrenamts. Viele Jugendliche würden eigene Projekte initiieren oder übernähmen bereits Verantwortung in Vereinen. Diese Leistungen sollen durch das Programm sichtbar gemacht und gestärkt werden.
Gefördert werden Projekte, die von jungen Engagierten selbst konzipiert und umgesetzt werden – sowohl im Rahmen bestehender Strukturen als auch als neue Vorhaben. Beispiele seien neue Sportangebote oder die Umgestaltung eines Jugendtreffs.
Kreis Wesel unterstützt aktive Jugend
Auch Landrat Ingo Brohl begrüße das Förderprogramm: Das Ehrenamt sei eine tragende Säule der Gesellschaft, die mehr Aufmerksamkeit und Anerkennung verdiene. Die Fördermittel böten eine konkrete Möglichkeit, dieses Engagement zu würdigen.
Für Interessierte aus dem Kreis Wesel stehe Denise Scheffler als Ansprechpartnerin unter der Telefonnummer 0281/207-2352 zur Verfügung. Weitere Informationen biete zudem die Website www.engagiert-in-nrw.de.
Informationswebinar zum Programm
Zur Einführung in das Förderprogramm findet am 28. April 2025 um 17:00 Uhr ein kostenloses Webinar statt, organisiert von der Landesservicestelle für bürgerliches Engagement. Dabei werden das Schwerpunktthema, das Antragsverfahren und das neue Förderportal vorgestellt. Eine Anmeldung sei bereits jetzt möglich unter: veranstaltungen-landesservicestelle-nrw.de
40 Jahre Brüner Gewerbeverein – eine bewegte Geschichte im Zeichen des Miteinanders. Der 40. Geburtstag des Brüner Gewerbevereins wird nicht groß gefeiert, aber es gibt ein Likörfläschchen. Und zwar am 10.5. auf dem Brüner Bauernmarkt, wo die Besucherinnen und Besucher mit dem anwesenden Vorstand auf das Ereignis anstoßen können.
Brünen. Seit vier Jahrzehnten prägt der Brüner Gewerbeverein das wirtschaftliche und gemeinschaftliche Leben im Ort. Gegründet im Mai 1985, war es Ziel der Initiative, die Kräfte von Handel, Handwerk und Dienstleistung zu bündeln. Heute blickt der Verein auf zahlreiche erfolgreiche Veranstaltungen, prominente Gäste und eine stetige Unterstützung für Vereine und Projekte zurück. Auch 2025 zeigt sich der Verein mit neuen Ideen und einem Blick in die Zukunft lebendig wie eh und je.
Gründung mit klaren Zielen
Am 7. Mai 1985 wurde der Brüner Gewerbeverein ins Leben gerufen – mit dem Ziel, die Interessen der örtlichen Gewerbetreibenden gemeinsam zu vertreten. Neben dem Wunsch nach wirtschaftlicher Stärkung spielten auch Aspekte wie Standortsicherung und die Attraktivitätssteigerung des Dorfes für Bürgerinnen, Bürger und Gäste eine Rolle.
Die Gründungsmitglieder – Hans-Georg Salhofen, Manfred Könning, Walter Spahn, Dieter Schulte-Marxloh, Wilhelm Schulten, Bernd Buschmann, Hermann Dames und Hartmut Neuenhoff – legten den Grundstein für eine starke Gemeinschaft. Der erste große Erfolg ließ nicht lange auf sich warten: Der Handwerkermarkt entwickelte sich über viele Jahre hinweg zu einem Publikumsmagneten.
Höhepunkte im Veranstaltungskalender
Der Brüner Handwerkermarkt lockte über Jahrzehnte zehntausende Besucher an. Legendär war der Besuch des bekannten Showmasters Lou van Burg im Jahr 1987. Weitere Attraktionen wie Hubschrauberrundflüge 1989 und Bungee-Springen 1991 machten den Markt zu einem überregional bekannten Ereignis. Im Jahr 2004 berichteten Medien von rund 30.000 Gästen.
Die letzte Auflage des Marktes fand 2019 statt. Nach der coronabedingten Absage 2021 wurde die Veranstaltung nicht wieder aufgenommen – ein Schritt, den viele bedauerten, der jedoch auch den Wandel in der Veranstaltungslandschaft widerspiegelte.
Kontinuität und Engagement
Trotz des Wegfalls des Gewerbemarktes ist der Verein weiterhin aktiv. Mit derzeit 65 Mitgliedern zeigt sich eine stetige Entwicklung. Besonders der 2013 initiierte Brüner Bauernmarkt hat sich etabliert und ist heute ein fester Bestandteil im Dorfleben. Darüber hinaus engagiert sich der Verein regelmäßig in der Förderung gemeinnütziger Initiativen: Weihnachtsbeleuchtung, Weinfest, Bürgerbus, Radtour „Lecker Brünen“, Unterstützung des Löschzugs sowie von Sportvereinen sind nur einige Beispiele.
Neuer Schwung im Jubiläumsjahr
Zum 40-jährigen Bestehen wird auf große Festakte verzichtet – stattdessen lädt der Vorstand am 10. Mai auf dem Brüner Bauernmarkt zum symbolischen Anstoßen mit einem Likörfläschchen ein. Darüber hinaus bringt der Verein ein neues Format auf den Weg: Am Sonntag, dem 7. September, heißt es „Tratsch und Trödel“.
Beim Dorf-Flohmarkt können alle Brüner ihre Schätze direkt vor der Haustür anbieten. Die örtlichen Geschäfte öffnen an diesem verkaufsoffenen Sonntag von 13 bis 18 Uhr, Unternehmen haben Gelegenheit, sich und ihre Leistungen vorzustellen.
Aktuelle Informationen rund um das Event stellt der Verein auf der Webseite www.tratschundtroedel.de bereit.
Die Gemeinde Schermbeck beteiligt sich erneut am bundesweiten Wettbewerb STADTRADELN. Vom 4. bis zum 24. Mai 2025 können alle, die in Schermbeck leben, arbeiten oder zur Schule gehen, ein Zeichen für nachhaltige Mobilität setzen. Neben dem Klima profitiert auch die Gemeinschaft – mit schönen Radwegen und attraktiven Preisen.
Aktionsstart am 4. Mai
Die Gemeinde Schermbeck geht gemeinsam mit allen dreizehn Städten und Gemeinden des Kreises Wesel an den Start. Vom 4. bis zum 24. Mai 2025 ruft das STADTRADELN dazu auf, im Alltag so oft wie möglich aufs Fahrrad umzusteigen.
Mitmachen und Zeichen setzen
Egal ob Wohnort, Arbeitsplatz, Schule oder Verein – wer in Schermbeck lebt oder aktiv ist, kann teilnehmen. Das Ziel: möglichst viele Menschen gewinnen, die gemeinsam ein Zeichen für klimafreundliche Mobilität setzen. Die Strecke spielt dabei eine untergeordnete Rolle – im Vordergrund steht der gemeinschaftliche Einsatz für die Umwelt.
Routen planen und losradeln
Der Kreis Wesel stellt ein praktisches Knotenpunktnetz zur Verfügung. Unter dem Motto „Radeln nach Zahlen“ planen Radfahrerinnen und Radfahrer ihre Strecken individuell – einfach und flexibel. In Schermbeck lädt die Route „Schermbeck.Rundum“ zu einer Rundfahrt ein. Entlang des Weges freuen sich zahlreiche Gastronomiebetriebe auf Gäste.
Auch überregionale Routen wie die 3-Flüsse-Route, die Niederrheinroute, die Römer-Lippe-Route und die Hohe Mark Radroute führen durch das Gemeindegebiet. Wer mitmacht, reduziert nicht nur CO₂, sondern erlebt auch die Region aus neuer Perspektive.
Preise für Engagierte
Teilnehmende haben die Chance auf tolle Preise: Die besten Schulklassen erhalten einen Geldbetrag für ihre Klassenkasse, die Zweitplatzierten freuen sich über einen Eisgutschein. Auch die aktivste Kita, die beste Einzelperson und die engagierteste Gruppe werden prämiert.
Zusätzlich verlost die Gemeinde Sachpreise wie Radzubehör vom Bikeshop Dominik Spahn, Schermbeck-Gutscheine und weitere Überraschungen – unabhängig von der gefahrenen Strecke.
Unterstützer aus der Region
Die Volksbank Schermbeck, die Niederrheinische Sparkasse RheinLippe und die Westenergie fördern das STADTRADELN auch in diesem Jahr.