Ökumenischer Gottesdienst am Buß- und Bettag in Schermbeck

Am 18. November um 19.30 Uhr laden wir herzlich ein, am Buß- und Bettag einen ökumenischen Gottesdienst in der St. Ludgeruskirche in Schermbeck zu feiern.

Mitten im November liegt seit Ende des 19. Jahrhunderts der Buß- und Bettag. In ihm wurden mehrere Bußtage der evangelischen Tradition zusammengefasst. Sicher bewusst wurde er im Kirchenjahr zu einer eher stillen Zeit angesiedelt.

Die kürzer werden Tage und das oft feucht-kalte Wetter schränken viele Aktivitäten ein. Man ist mehr zu Hause, wird – auch innerlich – ruhiger. Diese Ruhe bietet beste Voraussetzungen, einmal etwas tiefer in sich hinein zu hören.

Vieles ist in diesem Jahr ganz anders. Das hält uns aber nicht davon ab, uns in ökumenischer Gemeinschaft zu einer Friedensmeditation in der St. Ludgeruskirche zu versammeln.

Das Thema lautet „Umkehr zum Frieden“. Es erinnert uns an das Ende des Zweiten Weltkrieges vor 75 Jahren und daran, dass Gott immer wieder zu Neuanfängen ermutigt.

Das Lernen aus Vergangenem ist die Voraussetzung, dass neues Leben für die Schöpfung möglich wird. Dazu zählt auch, die nicht aus dem Auge zu verlieren, die sich nach Frieden sehnen und unsere Solidarität am nötigsten haben. Ein kleiner Virus hat gezeigt, wie zerbrechlich Leben sein kann.

Der Blick zurück heißt nicht gedankenlos das Heil in der Rückkehr zu alten Verhältnissen zu suchen. Umkehr zum Frieden bedeutet, die Augen wieder nach vorne zu richten, auf das Land, das Gott uns schenkt.

Wenn auch ein anschließendes Beisammensein mit freundschaftlichen Gesprächen wegen der Corona-Pandemie nicht möglich ist, freuen wir uns doch auf einen gemeinsamen Gottesdienst in der Ludgeruskirche. Es gestalten ihn die beiden Pastöre Xavier Muppala und Hans Herzog sowie Presbyter Andreas Buschmann und Josef Breuer an der Orgel. Herzlich willkommen!

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André Elschenbroich
Moin, ich bin André Elschenbroich. Vielen bekannt unter dem Namen Elsch. Der Eine oder Andere verbindet mich noch mit der WAZ, bei der ich 1988 als freiberuflicher Fotojournalist anfing und bis zur Schließung 2013 blieb. Darüber hinaus war ich in ganz Dorsten und der Region gleichzeitig auch für den Stadtspiegel unterwegs. Nachdem die WAZ dicht machte, habe ich es in anderen Städten versucht, doch es war nicht mehr dasselbe. In über 25 Jahren sind mir Dorsten, Schermbeck und Raesfeld mit ihren Menschen ans Herz gewachsen. Als gebürtiger Dorstener Junge merkte ich schnell: Ich möchte nirgendwo anders hin. Hier ist meine Heimat – und so freut es mich, dass ich jetzt als festangestellter Reporter die Heimatmedien mit multimedialen Inhalten aus unserer Heimat bereichern kann.

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