Mit Kuscheltieren die Angst vertreiben

Die „Mini-Kirche“ der Georgsgemeinde befasste sich mit einem Bibeltext

Schermbeck Mit dem Thema „Von der Ruhe zum Sturm“ befasste sich am Samstagnachmittag ein Gottesdienst in der „Mini-Kirche“. Nach einem Gebet und dem einführenden Gesang „Halte zu mir guter Gott“, den Pfarrer Dieter Hofmann mit Gitarrenklängen begleitete, wurde die aus dem achten Kapitel des Matthäus-Evangeliums (Verse 23 bis 27) bekannte Geschichte, wie Jesus den Sturm und den See Genezareth bändigte, von Pfarrer Hofmann erzählt und von großen und kleinen Gottesdienstbesuchern in Szene gesetzt. Dazu wurde sogar ein großes Paddelboot im Altarraum aufgebaut.

Ein Paddelboot im Altarraum der Georgskirche wurde benötigt, um die biblische Geschichte in Szene setzen zu können, wie Jesus den Sturm und den See Genezareth bändigte. Foto Scheffler
Ein Paddelboot im Altarraum der Georgskirche wurde benötigt, um die biblische Geschichte in Szene setzen zu können, wie Jesus den Sturm und den See Genezareth bändigte. Foto Scheffler

Das Vertrauen auf Gott in Angstsituationen ist nur eine Möglichkeit, Ängste abzubauen. Die Kinder nannten die Anschaffung eines Hundes und das Aufsuchen der Nähe von Mama und Papa als für sie nahe liegendere Möglichkeiten. Als dann auch noch wie auf Bestellung das Stichwort „den Kuschel drücken“ fiel, begann im Brichter Seitenschiff unter Leitung der Erzieherin Ines Raeber das Basteln von Kuscheltieren, mit denen die Kinder anschließend angstfrei noch einmal das Boot bestiegen.

Nach dem Gottesdienst gab es für die Besucher Kekse und Getränke in der Kirche. H.Sch.

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Unter der Artikel-Kennzeichnung "Heimatreporter" postet der Schermbeck-Dammer Helmut Scheffler seit dem Start dieser Online-Seite im Jahre 2013 Artikel über vergangene und gegenwärtige Entwicklungen der Großgemeinde Schermbeck. Seit 1977 schreibt der inzwischen pensionierte Mathematik- und Erdkundelehrer für Lokalzeitungen. 1990 wurde er freier Mitarbeiter des Lokalfunks "Radio Kreis Wesel", darüber hinaus hat er seit 1976 zahlreiche Bücher und Aufsätze zur Geschichte Schermbecks in niederrheinischen und westfälischen Schriftenreihen veröffentlicht. 32 Jahre lang war er Redakteur des "Schermbecker Schaufenster". Im Jahre 2007 erhielt er für seine niederrheinischen Forschungen den "Rheinland-Taler" des Landschaftsverbandes Rheinland.