Das Dorfgemeinschaftshaus in Erle ist nicht mehr nur „ein Dorfprojekt“. Es findet auch in den Nachbarkommunen Anklang und stößt auf großes Interesse

Amts- und Bürgermeisterkollegen unterstützen Erler Dorfprojekt

Raesfelds Bürgermeister Andreas Grotendorst freute sich am Freitagmorgen über den Besuch seiner Amtskollegen im Rathaus. Besonders erfreut zeigte sich Grotendorst darüber, dass seine Bürgermeister- und amtkollegen aus Reken Manuel Deitert, Tobias Stockhoff (Dorsten) und Mike Rexforth aus Schermbeck sowie der Erste Beigeordnete und Bürgermeisterkandidat Raesfeld Martin Tesing großes, auch wirtschaftliches Interesse an das genossenschaftliche Projekt „Dorfgemeinschaftshaus“ zeigen und dafür genossenschaftliche Anteile zeichneten.

Seit Wochen läuft das genossenschaftliche Projekt in Erle „Wir in Erle“ auf Hochtouren. Der Grund dafür ist die anstehende Schließung der einzigen Dorfkneipe von Arno Brömmel. Was passiert aber danach? Diese Frage stellten sich im Vorfeld die Politiker und Bürger.

Braucht das Dorf Erle zukünftig einen Gasthof, ein Dorfgemeinschaftshaus und einen Treffpunkt für Alt und Jung? Ganz klar: JA!

Aktueller Stand 789.000 Euro

Um diesen Ort und diese Tradition unter neuer Leitung von André Wachtmeister in ihrem Dorf Erle zu erhalten, müssen die Bürger rund 2 Millionen Euro aufbringen. Ein Teil des Geldes soll kreditfinanziert werden, der Löwenanteil soll durch die Erler als Gründungsmitglieder der Bürgergenossenschaft Erle beigesteuert werden.

Mittlerweile haben in den vergangenen Wochen 1200 Menschen aus und um Erle und Raesfeld herum Anteile à 300 Euro in Höhe von rund 789.00 Euro gezeichnetet. Mit im Boot sind nun auch die Bürgermeister aus den Nachbarkommunen Schermbeck, Dorsten und Schermbeck.

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