Leserbrief zum Thema Wolf von Talina Lorei – „Essen to go“ für den Wolf

Insgesamt 39 Gründe gegen den Wolf hat Talina Lorei aus Schermbeck. Sie züchtet gemeinsam mit ihrer Familie in Schermbeck Alpakas. 

 
1. Es gibt keinen „Bösen Wolf „ auch keinen „Lieben Wolf“ es gibt nur ein großes Raubtier das auch dem Menschen gefährlich werden kann!

2. Fachleute aus Wolfsländern warnen uns: Die Deutschen wissen nicht was mit diesem Prädator auf sie zukommen wird. Keiner kann voraussehen welche Effekte der Wolf in dem vorhandenem Ökosystem auslösen wird! (Natur.de).

3. Durch den Wolf gibt es eine Bedrohung von vom Aussterben bedrohten (Haus-)Tierrassen (z.B. Dülmener Wildpferd, jungsteinzeitliches Mufflon) Sind sie nicht schützenswert? Von den 250 Stück Muffelwild in der Göhrde sind nach Wolfsangriffen nur noch 25–50 Stück übriggeblieben 06.12.16 Peter Pabel).

Wer gibt dem Wolf eine so priorisierte Stellung im Artenschutz, wer profitiert davon und wodurch wird sie gerechtfertigt? Wenn eine Tierart 100 Jahre nicht in einem Gebiet vorkommt, gleicht ihre Ansiedlung der Einführung einer ganz neuen, fremden Art, wie Forscher erklären. Und die Geschichte habe bereits in vielen Beispielen gezeigt, welche negativen Folgen das haben kann! Man kann die Zeit nicht zurückdrehen (Natur.de).

4. Wölfe sind nicht vom Aussterben bedroht, sondern im Gegenteil, sie erschließen sich immer neue Habitate. Wer gibt ihnen hier den gleichen Schutzstatus wie Pandas die vom Aussterben bedroht sind (Geldstrafe 65.000 Euro oder 5 Jahr Haft) ?

5. Seltene Schaf- und Ziegenrassen sterben durch die Aufgabe der Tierhalter aus (Angst/Regisnation) . Es gibt eben auch Grenzen an Möglichkeiten für den Schutz von Nutztieren (Gelände Probleme/Kosten z.b. für wolfssichere Stallungen/Zeitaufwand für den Zaunausbau und -Pflege).

Schweigegeld (freiwillige Ausgleichszahlung) für geliebte Tiere helfen nicht! (Höchstsatz pro Tier 5.000 € /pro Halter bis max. 30.000 € in verschiedenen Bundesländer also schon gedeckelt und ab 2021 laufen die Richtlienen von Billigkeitsleistungen und Zuwendungen ab). Zudem sind angegriffene Tiere (durchs hetzen) sensibilisiert und geraten schneller in Panik.

6. Ohne Schafe und Ziegen und weniger Wild werden wir eine Vegetationsveränderung bekommen durch Verbuschung und Bewaldung (Lichtungen, Heidelandschaften,Deichdämme).

7. Durch wolfssichere Zäune werden Weiden für Wildtiere wie Rotwild, Rehe, Hasen usw. nicht mehr zur Verfügung stehen und viele Wildwechsel werden versperrt. Zudem besteht für diese Tiere die Gefahr des verhedderns im Zaun. (Geweih).

8. In weiten Teilen Deutschlands besteht eine hohe Nutztierdichte, wodurch schwere Unfälle durch von Wölfen aufgebrachte Rinder/Pferde entstehen können. Wer übernimmt die Verantwortung wenn diese Szenarien eintreten?

9. Pferde und Rinder wären wehrhaft und würden nicht angegriffen heißt es in NRW daher keine Prävention. Anders in Brandenburg wo auch Rinder und in Thüringen Nutztiere bis 1,12 m gefördert werden! Wir züchten keine spanischen Kampfstiere. Die meisten Kühe haben ja nicht einmal mehr Hörner. (Zudem mehrere bestätigte Angriffe auf Kühe und Pferde) Wölfe greifen selbst Elche und Bisons an, erst dessen Jungtiere, später im Rudel auch erwachsene Tiere.

10. Die Versicherungen schauen sich die Entwicklungen zur Zeit an. Wenn sich Unfälle aufgrund des Wolfes mit Nutztieren häufen, werden die Prämien steigenund wieder einmal wird es den Tierhalter treffen. (Für den Tierhalter Nachweispflicht, das ein hetzender Wolf Auslöser war)

11. Erst hieß es ein 90 cm hoher Zaun überspringt kein Wolf, er untergräbt lieber. Selbst 1,20m hohe Elektrozäune sind ein Hohn für die Sprungkraft eines Wolfes. Wolfsgehege haben nicht umsonst eine Höhe von 3 Metern mit Überkletterschutz und Untergrabschutz.(Für Wolfsgehege haben Zoos 18 Joule Stromgeräte / erlaubt für Bürger sind 5 Joule).

Warum sprechen Wolfsmanager und Naturschützer solchen Tier-Athleten so eine Sprung-Leistung ab, wenn es in ihr Konzept passt, was sogar viele Hunde problemlos meistern?
Da Wölfe die immer neuen Schutzmaßnahmen überwinden, werden die Zaunauflagen immer weiter verschärft und die Schäfer/Tierhalter können diese Mehrarbeit nicht mehr leisten. Neuester Clou: „Foxlights“ damit hat der Wolf jetzt Discolicht beim jagen und fressen auf der Weide!

12. Wölfe kommen immer näher an Siedlungen, da Tierhalter ihre Nutztiere oder Haustiere (Katzen, Kaninchen, Geflügel) in Häusernähe zu schützen suchen.

13. Der Wolf ist ein Kulturfolger (sonst hätten wir keine Hunde) und er wird in die Städte kommen (siehe Fuchs, Marder, Waschbär, Wildschwein) und neue Bevölkerungsschichten werden zu Betroffenen. Die Einschätzung vom scheuen Waldtier Wolf, der sich nicht an Menschen wagt, wird sich ändern!
Zudem wird es wieder „Wolfsfreunde“ geben, die diese Tiere füttern. Unser Müll wird ihn schon locken! (Nachweis:besenderte Wölfe in Rom).

14. Viele Menschen wissen nicht wie gefährlich es ist mit ihrem Hund in Wolfsgebieten in den Wald zu gehen, da Hunde als potenzielle Revier Rivalen betrachtet werden. (30. Januar 2018/Truppenübungsplatz Oberlausitz (Sachsen) Vom Wolf zerfleischter Jagdhund (Hunderasse: Bracke) im Arbeitseinsatz.
Durch GPS Halsband wiedergefunden) Tier-Wanderungen mit Ponys, Eseln oder Alpakas durch Wälder werden neue (Survival) Dimensionen erreichen! Für den Wolf „Essen to go“.

15. Schutzhunde sind kein adäquater Schutz (erst ab 100 Schafen gefördert), selbst solche wurden teils getötet oder lassen beispielsweise eine läufige (ranzige) Wölfin gewähren.
Zudem sind diese Hunde nicht „ Ohne“ und sie greifen alles an was sich „ Ihrer Herde“ nähert, also auch fremde Menschen oder Hunde (Bauer in Lenzen, trotz Herdenschutzmaßnahmen durch Zäune und Schutzhunde immer wieder hohe Schafverluste)

16. Wolfshybriden sind sogar noch gefährlicher durch das Hunde-Gen! (DNA-Analysen werden durch Hybriden verfälscht und unausagekräftig).

17. Einschleppung und Übertragung von Krankheiten (z.B. Tollwut, Räude) durch Zuwanderung der Wölfe aus anderen Ländern und Regionen.

18. Es gibt keine Beweise für die Wildgesunderhaltung durch den Wolf, da häufig junge oder hoch tragende Tiere Opfer sind.

19. Es bestehen keine genauen Kenntnisse über die Zahl der hier lebenden Wölfe da nicht alle gemonitort werden und können. Viele Leute wissen gar nicht das sie ihre gesicherte
Sichtung (Foto/Video) melden sollten. (Stellen es bei You-Tube oder Facebook ein. Naturschützer halten häufig solche Fotos oder Videos für gefakt und nicht aussagefähig) Wer entscheidet denn wieviel „Wolf“ unser Land verträgt?!

20. 1 Wolf reißt jährlich ca. 4.000 Kg Fleisch (nicht fressen) Zitat: Peter Drewes, Landesvorsitzender Niedersachsen. Der reine Verbrauch für einen Wolf wird mit ca. 900-1000 Kg im Jahr angegeben.
Bei Angriffen auf eingezäunte Tiere kann es es zu „OVERKILLS“ kommen.

21. Es wird nicht „gemonitort“ wie viel Wild derzeit vorhanden ist und wie schnell die Wolfspopulation „aufräumen„ wird.

22. Seit dem Jahr 2000 hat der Wolf, bestätigt durch eindeutige DNA Nachweise (oft durch mehrere Faktoren schwierig zu erbringen) in Deutschland mehr als 3.500 Nutztiere gerissen.
Meistens Schafe, Ziegen, Damwild, Rinder, Pferdefohlen, und auch Alpakas. (Osnabrücker Zeitung 31.08.17). Mit jedem Jahr ist eine Verdopplung der Risse zu verzeichnen.

23. Den Steurzahlern kommt das alles sehr teuer zu stehen. (Osnabrücker Zeitung 31.08.17). Zahlen bis August 2017: Entschädigungen 500.000 Euro. Schutzmaßnahmen und Wolfsbüro, und ähnliche Anlaufstellen beziffern die Bundesländer mit mindestens 4,5 Mio. Euro seit dem Jahr 2000 .

24. Allein 2017 sind über die einzelnen Bundesländer verteilt insgesamt mehr als 2 Mio. Euro für Herdenschutz, Entschädigung und sonstige Ausgaben (Wolfsrettungswagen/Hannover) ausgegeben worden. (Jagderleben 09.09.2018)

25. Das Geld, was für den Wolf ausgegenben wird steht dem bestehenden Natur.-und Artenschutz nicht mehr in vollem Maße zur Verfügung.

26. Es läuft über kurz oder lang auf den Abschuss des Wolfes hinaus, da sie keinen natürlichen Feind haben! (Zitat 19.10.2018: Frau Stephanie Krüßkamp (Artenschutz/Vogelschutz)
Die Population wird sich aufgrund von Verkehrsunfällen dezimieren! )

27. Problemwölfe sollen besendert und bei nochmaliger Auffälligkeit vergrämt und nach noch einem Angriff evtl., wie es so schön heißt „letal entnommen“ (erschossen) werden.

28. Es herrscht schon jetzt große Uneinigkeit über die mögliche Herangehensweise für den Abschuss der Wölfe, damit es überhaupt zu einer Populations-Regulierung kommen kann.

29. Also „züchten“ wir jetzt Wolf um dann wieder den Jägern den „schwarzen Peter“ zuzuschieben. Politiker, Naturfreunde, Nabu und Lanuv waschen ihre Hände in Unschuld. Vielleicht wollen die Jäger aber auch gar nicht nachts bei Kälte und Regen diese schwer bejagbaren intilligenten Tiere aufspüren und schießen?! Vielleicht auch wegen der Morddrohungen durch Wolfsfreunde?? (Thüringen, wo Wolfshybriden „entnommen“ werden sollten, sich die Jägerschaft aber weigerte).

30. Der Wolf hat eine Vermehrungsrate von ca. 300%. In wenigen Jahren wird er flächendeckend vorhanden sein! (Peter Drewes).

31. Beispiel: Die EU will 5.000 adulte Wölfe (Aussage 19.10.2018: Dr. Georg Verbücheln vom Landesamt für Natur/Umwelt und Verbraucherschutz (Lanuv) Einfachheitshalber: ergibt 2.500 Rudel á 4-8 Welpen ergibt 10.000 bis 20.000 Jungwölfe pro Jahr. Werden wir ihrer dann noch Herr (Ratten- und Katzenplage)??? (Kastration?).

32. Wölfe sind hoch entwickelte und auf Effektivität gerichtete Tiere, die nur durch reine Beobachtung lernen z.B. Riegel zu öffnen und sogar die Taktung des Stromzaunes erkennen (dokumentiert in Kasselburg). Sie sind sozial interagierende Tiere (lernen voneinander) um möglichst einfach Beute zu machen.

33. In Westeuropa ist sich ein selbst regulierendes Gleichgewicht zwischen Wolf und Beutetier reine Fiktion! Wir leben nicht in einer naturbelassenen Welt, das zu glauben wäre reine Utopie! Der Mensch kann seine eingreifende Rolle in die Natur nicht einfach abgeben!

34. Der Wolf wird zur Zeit vor Menschliches Interesse gestellt und es wird bereitwillig Menschenleben (Unfall) und deren Psyche (Ständige Angst vor Angriffen auf deren Tiere) in Gefahr gebracht! (Aussage von Herrn Dr. Georg Verbücheln: Menschen sterben auch durch Bienenstiche!).
Ja, das stimmt! ABER: Bienen sehen Menschen nicht als potentielle Beute !!!!

35. Schauen wir über die Grenzen: Mexiko, wo Bushaltestellen vergittert sind, damit Wölfe keine Kinder angreifen können. In Jerusalem wird ein Park geschlossen, da es dort immer
wieder zu Wolfsangriffen auf Menschen kommt. Oder Indien, wo die Wölfe Menschen aus ihren Hütten holen (später vielleicht von Grillplätzen/Campingplätzen in Europa?). Aktuelle
Angriffe in Polen: 2 Kinder im Garten gebissen Juli 2018, 1 Urlauberin im Wald, eine Hausfrau im eigenen Garten angegriffen Oktober 2018 (Wolf wurde „entnommen“) 90 % der Wolfsangriffe richten sich gegen Kinder!

36. Wir brauchen aber gar nicht mehr so weit zu schauen, in Niedersachsen und Brandenburg ist bereits das große Chaos ausgebrochen. Sie sind uns dort nur ein paar Rudelstärken voraus.
Wölfe dringen in nicht wolfssichere Ställe ein und reißen Kälber und auch Pferdefohlen werden ihre Opfer (7 Konik-Fohlen auf Nabu Weiden, Stuten mit Fohlen wurden in wolfsfreie Gebiete verbracht).

37. Man sollte sich diese Frage stellen um Weidetierhalter zu verstehen: Wie geht es mir persönlich psychisch, wenn ich jeden Abend meinen wertvollsten Besitz (Mensch/Haustier/Gegenstand) auf die Straße stellen muss und jede Nacht wachliege um am nächsten morgen meinen Besitz unbeschadet, verletzt/beschädigt oder gar getötet/zerstört vorzufinden?

38. Wir haben für ein freies Land gekämpft und nun müssen wir uns fürchten (mit unserm Hund) in den Wald zu gehen oder später einmal den Müll raus zubringen oder gar unsere Existenz zu verlieren (Schäfer, Rinder.-und Pferdezüchter)! Unsere Ländliche Umgebung wird verschandelt durch hohe Zäune mit starkem Strom (Verletzungsgefahr für Kinder) und es werden keine Tiere auf Weiden zu sehen sein!

39. Wem ist der WOLF das alles wert?
Oder Existiert gar die Vision Gebiete Menschenleer für den Wolf zu machen?
Schlusswort: Unter utilitaristischen Gesichtspunkten wäre die Entscheidung, den Wolf, besonders in dicht besiedelten und von Landwirtschaft und Nutztierhaltung geprägten Landschaften, sich wieder ansiedeln zu lassen, nicht tragbar, da tausenden Tieren unnötiges Leid für das Leben (noch) Einzelner zugefügt wird; zum einen durch nicht mehr mögliche artgerechte Haltung, da Weiden viel zu gefährlich werden, zum anderen solchen die von Wölfen angegriffen werden, oder durch den eigenen Tot, die Nottötung und die psychischen Folgen für Tier und Mensch (Mill, 2009).

Ist es nicht die Pflicht, jedes Tierschützers vom schlimmsten Fall auszugehen und Leiden und Qualen zu verhindern auch für den Wolf?! Somit wäre der langfristige und vorausschauende
Tierschutz ein Gebot der Tugendethik und umfasst damit auch den (gezielten) Abschuss der Wölfe. (Rhonheimer, 2001).
Im Zusammenhang mit dem Wolf fällt oft das Wort „normalerweise“… Wer kann denn auf Erfahrungen in unserem heutigen Land mit dem daraus resultierenden Wolfsverhalten zurückgreifen?

Aber es läuft wieder nach dem Motto: Es kann nicht sein, was nicht sein darf! P.S. In Frankreich wurden jetzt 2 trächtige Bärinnen ausgesetzt.
Auch die Bären drängen immer weiter nach Deutschland und da sie früher auch hier ansässig waren, werden wir auch sie herzlich Willkommen heißen!

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