Am 20. und 21. Mai findet die Ausstellung „Gartenzeit“ statt

Schermbeck „Zur Kunst gehen oder einen Spaziergang in der Natur vorziehen?“ Eine simple Antwort auf diese schwierige Frage nach der Gestaltung der Freizeit bieten 27 Künstler (4 mehr als im letzten Jahr) am 20. und 21. Mai der Bevölkerung an. Sie präsentieren in der Brichter Baumschule Wüstemeyer (Am Frankenhof 45) unter dem Motto „Gartenzeit“ Kunst und Handwerk inmitten der Natur.

Die Verbindung von Wanderung durch blühende Gärten, geselligem Beisammensein in Wüstemeyers Open-Air-Café und die Begegnung mit Werken ganz unterschiedlich arbeitender Künstler machen den besonderen Reiz des zweitägigen Kunst-Events „Gartenzeit“ in der Brichter Frankenhofsiedlung aus.

Den Besuchern soll ein möglichst vielfältiges Bild der Kunst präsentiert werden. Folgende Künstler sind beteiligt: Norbert Angenendt (handgedrechselte Schreibgeräte), Ursula Bruns (Bilder/Skulpturen), Axel Fenselau (Lichtdesign), Maria Haltermann (Acrylmalerei), Ilona Hamers (Malerin), Hanka (Silberschmuck), Anja Hellmann (Glasperlen), Kurt Himmelberg (Windspiele), Zoe Janssen (kreative Gestaltung), Nicole Jones (Naturseifen), Barbara Kaspar (Filzkunst), Hermann Knepper (Holzskulpturen), Birgit Kölking (Glaskunst), Heike Krüger (Textile Kunst), Sabiene Küntzel (Wollwerkstoff), Iris Matheus (Malerei auf Holz), Monika Meise (Skulpturen), Kerstin Moritz (Malerin), Karin Müller (Hüte), Kirstin Packert (Keramikgestaltung), Papendorf/ Sonja Rademacher (Betonobjekte), Michael Scharenberg (Holzkunst), Scholten (Dekoration/Stoffe), Ellen Schroer (Schmuckdesign), Günther Templin (Fotografie/Recyclingrahmen), Hildegard Verhufen (Glasperlen & Schmuck) und Vogt-Hense (Bilder).

Anita und Bert Wüstemeyer laden die Bevölkerung zum Bummeln durch den großen Bestand an Rhododendren und immergrünen Miniaturgehölzen ein. Foto: Helmut Scheffler

An beiden Tagen kann die Ausstellung zwischen 11 und 18 besichtigt werden. Der Eintritt ist frei. Gleichzeitig können auch blühende Rhododendren in der nahen Baumschule Wüstemeyer besichtigt werden, über deren Gelände der Kunst-Wanderweg führt. Mit über 2000 verschiedenen Wuchs- und Farbvarianten betreut die Familie Wüstemeyer in der hiesigen Region die größte Anhäufung dieser Blütenpflanzen aus der Familie der Heidekrautgewächse. Mittlerweile findet man in der Sammlung Wüstemeyer etwa 250 Wildarten; die meisten stammen aus dem ostasiatischen Raum. Die Größe der Brichter Rhododendren reicht von kleinen bodendeckenden Sträuchern bis zu kleinen Bäumen und ihre Blütenfarbe von Weiß über Rosa bis zu Dunkelpurpur oder Gelb. Die meisten Arten besitzen immergrüne Blätter. Während der Rundgänge werden den Besuchern auch zahlreiche immergrüne Zwerggehölze präsentiert. Der Bestand der Baumschule Wüstemeyer zeichnet sich auch durch ein großes Sortiment an Stauden aus. Das reicht von Funkien und Taglilien über Lenzrosen bis zur Akelei. Überrascht ist der Besucher sicherlich auch über das große Sortiment des japanischen Ahorns. Der Trend zum kleineren Garten verlangt ein anderes Pflanzenprogramm, das stark ausgeweitet wurde.

Im Garten erwartet die Besucher an beiden Tagen ein Café, in dem von der Familie Wüstemeyer mit Unterstützung zahlreicher freiwilliger Helfer Kaffee und Kuchen angeboten werden. H.Scheffler

 

 

Heimatreporter
Unter der Artikel-Kennzeichnung "Heimatreporter" postet der Schermbeck-Dammer Helmut Scheffler seit dem Start dieser Online-Seite im Jahre 2013 Artikel über vergangene und gegenwärtige Entwicklungen der Großgemeinde Schermbeck. Seit 1977 schreibt der inzwischen pensionierte Mathematik- und Erdkundelehrer für Lokalzeitungen. 1990 wurde er freier Mitarbeiter des Lokalfunks "Radio Kreis Wesel", darüber hinaus hat er seit 1976 zahlreiche Bücher und Aufsätze zur Geschichte Schermbecks in niederrheinischen und westfälischen Schriftenreihen veröffentlicht. 32 Jahre lang war er Redakteur des "Schermbecker Schaufenster". Im Jahre 2007 erhielt er für seine niederrheinischen Forschungen den "Rheinland-Taler" des Landschaftsverbandes Rheinland.

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