Schulsozialarbeit im Rahmen des Bildungs- und Teilhabepaketes in 2014

Der Kreis erhält für 2011, 2012 und 2013 Bundesmittel für die Durchführung von Schulsozialarbeit im Rahmen des Bildungs- und Teilhabepaketes (BuT). Die Bun-deserstattung betrug bereits 2011 und 2012 jeweils rund 2 Mio. Euro und wird auch 2013 voraussichtlich in dieser Höhe erfolgen.

Die Durchführung der Schulsozialarbeit erfolgt in den Städten und Gemeinden, die ihrerseits zum Teil Träger aus dem Bereich der Wohlfahrtsverbände eingebunden oder aber eigene Schulsozialarbeiter beschäftigt haben. Insgesamt wurden in die-sem Rahmen kreisweit rund 35 zusätzliche Stellen für Schulsozialarbeit an den Schulen eingerichtet, die sich insbesondere um die verstärkte Integration finanziell benachteiligter Kinder und Jugendlicher bemühen.

Die spätere Gesetzgebung sowie die notwendigen Vorbereitungsarbeiten haben da-zu geführt, dass in allen 13 kreisangehörigen Kommunen erst im Laufe des Jahres 2012 die Schulsozialarbeit installiert werden konnte. Das heißt, die dem Kreis in 2011 zugeflossene Bundeserstattung verblieb im Kreishaushalt. 2012 wurden durch die Kommunen insgesamt 1,357 Mio. Euro verbraucht. In welchem Umfang die Kommunen in 2013 die ihnen zugesicherten 2 Mio. Euro verbrauchen, kann derzeit nicht abschließend beurteilt werden. Da inzwischen aber überall die entsprechenden Strukturen geschaffen wurden, wird davon ausgegangen, dass die Mittel vollständig abgerufen werden.

Der Kreis hat am 26.01.2012 die kreisangehörigen Kommunen darüber informiert, dass die nicht verbrauchten Fördermittel für die Schulsozialarbeit im Rahmen des BuT in 2014 eingesetzt werden sollen.

Nach der derzeitigen Datenlage kann davon ausgegangen werden, dass auch für 2014 über 2 Mio. Euro Restbetrag für eine mögliche Förderung der Schulsozialarbeit im Rahmen des BuT zur Verfügung stehen.

Den kreisangehörigen Städten und Gemeinden wird eine entsprechende Förderzu-sage in Höhe der in den Vorjahren bewilligten Mittel für Schulsozialarbeit gegeben: Dabei ergibt sich folgende Verteilung:

Stadt/Gemeinde zugesagte Mittel

 Alpen 21.028,99 Euro

Dinslaken 322.988,98 Euro

Hamminkeln 60.636,99 Euro

Hünxe 15.516,54 Euro

Kamp-Lintfort 222.539,81 Euro

Moers 538.791,34 Euro

Neukirchen-Vluyn 83.911,80 Euro

Rheinberg 90.649,24 Euro

Schermbeck 24.499,80 Euro

Sonsbeck 17.558,19 Euro

Voerde 174.561,05 Euro

Wesel 367.905,27 Euro

Xanten 59.412,00 Euro

Kreis gesamt 2.000.000,00 Euro

Ob und inwieweit eine Förderung der Schulsozialarbeit über 2014 hinaus möglich sein wird, ist abhängig vom Ergebnis der Bundesratsinitiative und einer möglichen Fortführung der erhöhten Bundeserstattung.

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Heimatreporter
Unter der Artikel-Kennzeichnung "Heimatreporter" postet der Schermbeck-Dammer Helmut Scheffler seit dem Start dieser Online-Seite im Jahre 2013 Artikel über vergangene und gegenwärtige Entwicklungen der Großgemeinde Schermbeck. Seit 1977 schreibt der inzwischen pensionierte Mathematik- und Erdkundelehrer für Lokalzeitungen. 1990 wurde er freier Mitarbeiter des Lokalfunks "Radio Kreis Wesel", darüber hinaus hat er seit 1976 zahlreiche Bücher und Aufsätze zur Geschichte Schermbecks in niederrheinischen und westfälischen Schriftenreihen veröffentlicht. 32 Jahre lang war er Redakteur des "Schermbecker Schaufenster". Im Jahre 2007 erhielt er für seine niederrheinischen Forschungen den "Rheinland-Taler" des Landschaftsverbandes Rheinland.

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