Energieberatung für Schermbecker

Schermbeck. (pd) Das eigene Haus ist in die Jahre gekommen. Die Fenster sind alt, die Heizungsanlage entspricht schon lange nicht mehr den heute üblichen Standards und die Energiekosten schnellen weiter in die Höhe. Zeit für eine Energieberatung!

Denn wer in diesem Bereich sein Geld anlegt, kann anschließend eine Menge sparen. Davon ist Akke Wilmes, diplomierter Architekt und Energieberater der Verbraucherzentrale im Kreis Wesel, überzeugt. Seit Juni ist er nun auch in Schermbeck unterwegs, wo er von Klimaschutzmanager Thomas Heer unterstützt wird.

Informationsstand

Am Samstag, den 6. Juli (11 bis 18 Uhr), wird das Energieberatungsangebot offiziell mit einem Informationsstand auf dem Sommerstraßenfest auf der Mittelstraße eröffnet. Interessierte können sich dort über das neue, lokale Beratungsangebot informieren.

Energiesprechstunde

Ab sofort wird auch eine kostenlose Energiesprechstunde im Schermbecker-Rathaus angeboten. Diese findet einmal monatlich statt: an jedem dritten Donnerstag im Monat von 13 bis 16 Uhr (Wichtig: vorher anmelden!).

„Mit der kostenlosen Energiesprechstunde erhalten die Bürgerinnen und Bürgern nun eine tolle Chance, sich über die Möglichkeiten einer energetischen Aufwertung des Eigenheims zu informieren. Auf diese Weise können wir die Schermbecker Haushalte dabei unterstützen, weniger CO2 zu emittieren.“, so Thomas Heer.

Energieberatung für Schermbecker

„Sonne im Tank“

Bei komplexeren Fragen folgen 90 Minuten Beratung für 60 Euro zu Hause (Eine Photovoltaik-Beratung im Rahmen der Kampagne „Sonne im Tank“ kostet aktuell lediglich 30 Euro. Das Angebot gilt nur noch für Anmeldungen bis zum 31. Juli).

Dazu gibt es zu verschiedenen Themen (Solarstrom, Feuchte und Schimmel, Heizungseffizienz und Wohnungsnutzung) auch ganz individuelle Beratungsangebote. Wilmes und Heer sind sich einig, dass auch schon kleine Maßnahmen die Energiekosten senken und eine wichtige Rolle für den lokalen Klimaschutz einnehmen.

Umfangreiche Beratung

Für das individuelle Vor-Ort-Beratungsangebot der Verbraucherzentrale ist eine Anmeldung unter 0281/ 47368415 oder 0211/33996555 oder per E-Mail an [email protected] nötig.

Das Endergebnis einer solchen umfangreichen Beratung, ist dann ein Protokoll, auf dem sich für einzelne Maßnahmen auch in Frage kommende Förderprogramme finden lassen. „Es gibt derzeit mehr als 60 Förderprogramme auf Bundes- und Landesebene“, erläutert Wilmes.

Pflanzentipps

Am Samstag und Sonntag (6. und 7. Juli) wird das Gemeinschaftsprojekt „Wandernde Gärten“ des Klimabündnisses der Kommunen im Kreis Wesel in Schermbeck im Rahmen des Sommerstraßenfestes ausgestellt. Sonntag, in der Zeit von 11 bis 13 Uhr gibt es an den Beeten wertvolle Pflanzentipps von der staatlich zertifizierten Kräuterpädagogin Frau Becker-Ufermann vom Hof Appelbongert.

Hochbeete werden auf der Mittelstraße aufgebaut

Hochbeete

Die Hochbeete wurden eigens für das Gemeinschaftsprojekt „Wandernde Gärten“ von der FACHWERK Kreis Wesel GmbH gebaut und mit Rollen ausgestattet. Die insgesamt vier mobilen Beete wurden anschließend mit Hilfe der Regionalgruppe Rhein-Ruhr des Naturgarten e.V. am Tag der offenen Naturarena in Wesel-Bislich mit heimischen, insektenfreundlichen Wiesenblumen und Stauden bepflanzt.

Als Blickfang sollen die mobilen Hochbeete bei Stadtfesten, auf Märkten und bei anderen Veranstaltungen in den Kommunen auf das Insektensterben aufmerksam machen und als positives Beispiel für insektenfreundliche Bepflanzung dienen – Hintergrundinformationen und Tipps für die Auswahl insektenfreundlicher Pflanzen für Balkon und Garten inklusive.

Insektensterben bekämpfen

Artenvielfalt erhalten

„Die Aktion soll auch darauf aufmerksam machen, dass alle Bürgerinnen und Bürger beim Erhalt der Artenvielfalt mithelfen können. Egal ob kleiner Balkon oder Mini-Vorgarten, alle können mit kleinen Maßnahmen in der Summe viel Gutes tun.“

Die Gemeinde Schermbeck geht bereits mit gutem Beispiel voran und sät auf immer mehr Grünflächen insektenfreundliche Samenmischungen aus.

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André Elschenbroich
Moin, ich bin André Elschenbroich. Vielen bekannt unter dem Namen Elsch. Der Eine oder Andere verbindet mich noch mit der WAZ, bei der ich 1988 als freiberuflicher Fotojournalist anfing und bis zur Schließung 2013 blieb. Darüber hinaus war ich in ganz Dorsten und der Region gleichzeitig auch für den Stadtspiegel unterwegs. Nachdem die WAZ dicht machte, habe ich es in anderen Städten versucht, doch es war nicht mehr dasselbe. In über 25 Jahren sind mir Dorsten, Schermbeck und Raesfeld mit ihren Menschen ans Herz gewachsen. Als gebürtiger Dorstener Junge merkte ich schnell: Ich möchte nirgendwo anders hin. Hier ist meine Heimat – und so freut es mich, dass ich jetzt als festangestellter Reporter die Heimatmedien mit multimedialen Inhalten aus unserer Heimat bereichern kann.

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