Bürgerinnen und Bürger engagieren sich für den Artenschutz 

Neue Wohnstuben für Vögel, Fledermäuse und Insekten waren in den vergangenen Wochen beim Kreis Wesel sehr gefragt. Die Nachfrage war so groß, dass bereits nach wenigen Tagen zahlreiche Nisthilfen vergriffen waren – was aber wiederum für ein großes Interesse und Engagement der Bürgerinnen und Bürger im Kreis Wesel spricht. Insgesamt konnte die Untere Naturschutzbehörde ca. 350 Nisthilfen ausgeben.

Nach mehreren Jahren Pause hatte der Kreis Wesel in diesem Jahr wieder Nisthilfen für verschiedene – insbesondere gefährdete – Vogelarten sowie Fledermäuse und Insekten bereitgestellt. Privatpersonen, Familien und Vereine konnten die Wohnstuben kostenfrei abholen.

Nicht alle höhlenbewohnenden Arten finden hier im Kreis Wesel eine geeignete Wohnstube. Vor allem Baumhöhlen als Fortpflanzungs- und Ruhestätten für Eulen, Singvögel und insbesondere für Fledermäuse sind ein seltenes und umso wertvolleres Gut geworden. Daher ist das Anbringen künstlicher Nisthilfen, wie es seit Jahrzehnten von Privatpersonen und Vereinen erfolgreich praktiziert wird, zu einer für viele Arten überlebenswichtigen Hilfsmaßnahme geworden.

Die Kreisverwaltung beabsichtigt, die erfolgreiche Aktion im nächsten Jahr zu wiederholen.

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Heimatreporter
Unter der Artikel-Kennzeichnung "Heimatreporter" postet der Schermbeck-Dammer Helmut Scheffler seit dem Start dieser Online-Seite im Jahre 2013 Artikel über vergangene und gegenwärtige Entwicklungen der Großgemeinde Schermbeck. Seit 1977 schreibt der inzwischen pensionierte Mathematik- und Erdkundelehrer für Lokalzeitungen. 1990 wurde er freier Mitarbeiter des Lokalfunks "Radio Kreis Wesel", darüber hinaus hat er seit 1976 zahlreiche Bücher und Aufsätze zur Geschichte Schermbecks in niederrheinischen und westfälischen Schriftenreihen veröffentlicht. 32 Jahre lang war er Redakteur des "Schermbecker Schaufenster". Im Jahre 2007 erhielt er für seine niederrheinischen Forschungen den "Rheinland-Taler" des Landschaftsverbandes Rheinland.

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