Unter dem Motto „Heimatabend“ lädt die Theatergruppe Frauensache in diesem Jahr in den Saal Ramirez ein.

Premiere am Donnerstagabend voll gelungen Viel Musik, Tanz und Sketche sorgen für reichlich Stimmung am Altweiber bei den jecken Besucherinnen.

Wie seit vielen Jahren begeisterten die Schermbecker Damen wieder mit ihrem Program aus Klamauk, Lokalkolorit, Tänzen, Musik und in ausgefallen Kostümen die Besucherinnen am Altweiber. Der Saal bebte, der Bär steppte und es boxte der Papst. Untermalt wurde die Show mit eingebunden Filmen von Sascha Lebbing.

Zum Programm: Da gibt es die Uschi (gespielt von Claudia Oberheim). Die hat zur Sicherung ihres Lebensunterhaltes, für den ihr bekloppter Mann Herbert nicht ausreichend sorgen kann, einen Kiosk eröffnet: „Uschis Bude“. Hier trifft sich alles und jeder, um das Neuste vom Neusten aus Schermbeck und der Welt zu besprechen.

An der Bude können sich alle den Film „Heimat ist für mich…“ anschauen, in dem die 10 Frauen der Theatergruppe Frauensache ihre Definition von Heimat zeigen. Das geht von „Wohnen mit Pferd“ bis zum Sonntagsbraten für die Familie, der natürlich in den heimischen Wäldern rund um Schermbeck geschossen wurde.

Karin Jasper-Kock erzählt über ihre Erfahrungen mit jungen Leuten beim Einkaufen und Vordrängeln in der Kassenschlange, was der kleine „Alete“ ihr sehr übel genommen hat.

Danach muss Uschi einen Überfall auf ihre Bude (Steffi Ridder und Anne Heuwing) abwehren.

Die Tanzgruppe „Die jungen Sterne“, Lara Kolz, Katharina Marsfeld, Lisa Hatkemper und Nina Schulte-Loh begeistern durch einen Street-dance.

Petra Becker und Ingrid Bienbeck besuchen zu Karneval ein Lokal, in dem ein Kellner, gespielt von Ulla Bienbeck, versucht, eine graue Maus zu umwerben.

Eine Gruppe Schalke-Fans (Anja Prinz, Petra Becker, Ingrid Bienbeck, Claudia Gertzmann) kommen mit dem Bus, gefahren von Ulla Bienbeck, zum Revierderby auf Schalke. Im Bus werden sie jedoch von der psychologischen Fanbeauftragten der Gemeinde Schermbeck; gespielt von Anette Speckamp, über richtiges Verhalten im Bus und im Stadion belehrt.

Emma, gespielt von Anja Prinz, erzählt von ihren Erlebnissen, als sie versucht, ihren Körper durch Rennradfahren in Form zu bringen, um mit jungen Mädchen mitzuhalten. Bei der Rasur verletzt sie nicht nur ihren Mann sondern auch sich selbst.

Die Frauen, Helen Becker, Christina Prost, Esther Schlamann, Manuela Gaffke und Daniela Hindricksen, bringen mit einer flotten Choreografie den Saal zum Kochen.

Anette Speckamp und Claudia Gertzmann stellen fest, dass die Figur sich im Laufe des Lebens verändert, sodass das Dirndl nicht mehr so richtig passt.

Mit einem einem großen Finale geht der „Heimatabend“ im Ramirez, vorbereitet von der gesamten Theatergruppe Frauensache, zu ende.

Zum Schluss bleibt nur noch zu sagen, und sind sich alle sicher:

„Ich liebe das Leben“.

Fotos: André Elschenbroich

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