Schermbeck Das „Abrahamhaus“, welches der SV Schermbeck zur Betreuung von Flüchtlingen auf dem Gelände des Waldsportplatzes errichten möchte (wir berichteten), wurde im Rahmen einer Sondersitzung des Gemeinderates am Mittwoch von den Politikern begrüßt. Damit konnte der Ratsbeschluss, der zum Erhalt von Fördermitteln des Landes erforderlich war, fristgemäß bis zum 11. März nachgereicht werden.
Da zwischenzeitlich mehr als 200 Anträge beim Land NRW eingegangen sind, aber nur 72 Millionen Euro bereitgestellt werden, ist es nicht sicher, dass das 1,2 Millionen teure Schermbecker Projekt gefördert wird. Sollte eine Förderzusage erteilt werden, dann wird der vom Architekten Johannes Brilo als „Skizze“ bezeichnete Entwurf für das „Abrahamhaus“ noch wesentlich verfeinert. Der Name „Abrahamhaus“ soll übrigens daran erinnern, so Brilo, dass „Abraham der Vater aller Religionen“ sei. H.Scheffler

Die Zeichnung zeigt das geplante „Abrahamhaus“. Der untere Teil zeigt die Ansicht von der Straße „Im Trog“ aus, der obere Teil die Ansicht von der Stadionseite aus. Repro: Helmut Scheffler
Die Zeichnung zeigt das geplante „Abrahamhaus“. Der untere Teil zeigt die Ansicht von der Straße „Im Trog“ aus, der obere Teil die Ansicht von der Stadionseite aus. Repro: Helmut Scheffler

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Heimatreporter
Unter der Artikel-Kennzeichnung "Heimatreporter" postet der Schermbeck-Dammer Helmut Scheffler seit dem Start dieser Online-Seite im Jahre 2013 Artikel über vergangene und gegenwärtige Entwicklungen der Großgemeinde Schermbeck. Seit 1977 schreibt der inzwischen pensionierte Mathematik- und Erdkundelehrer für Lokalzeitungen. 1990 wurde er freier Mitarbeiter des Lokalfunks "Radio Kreis Wesel", darüber hinaus hat er seit 1976 zahlreiche Bücher und Aufsätze zur Geschichte Schermbecks in niederrheinischen und westfälischen Schriftenreihen veröffentlicht. 32 Jahre lang war er Redakteur des "Schermbecker Schaufenster". Im Jahre 2007 erhielt er für seine niederrheinischen Forschungen den "Rheinland-Taler" des Landschaftsverbandes Rheinland.

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