Ergebnisse der Machbarkeitsstudie werden am 3. April vorgestellt

Die Gemeinde Schermbeck überlegt seit geraumer Zeit, wie die Schermbecker Grundschullandschaft künftig gestaltet werden soll.

Die beiden Schulkonferenzen haben am 17. September (GGS) und am 19. September (MKS) stattgefunden. Zuvor waren die Klassenpflegschaften und die Schulpflegschaften an dem Meinungsbildungsprozess beteiligt worden.

Beide Konferenzen haben einstimmig der vom Rat vorgeschlagenen Einrichtung eines Grundschulverbundes zugestimmt. Als Begründung nannten beiden Konferenzen die Möglichkeit einer Steigerung der Unterrichtsqualität. Die MKS verwies zusätzlich auf mehr Stabilität. Der Gemeinderat stimmte am 10. Oktober 2018 der Einrichtung einer Verbundschule zu.

Städtebauförderprogramm

Parallel dazu wurde damit begonnen, die räumliche Situation für die Grundschule der Zukunft zu klären. Soll eine der beiden Grundschulen Standort der einzigen zukünftigen Grundschule sein oder soll es einen völlig neuen Grundschulstandort geben?

Der Gemeinde Schermbeck wurden im Rahmen des Städtebauförderprogramms „Kleinere Städte und Gemeinden“ Fördermittel für eine Machbarkeitsstudie bewilligt. Diese soll Aufschluss darüber bringen, welche Möglichkeiten der Gemeinde Schermbeck zur Verfügung stehen und wie sich diese sowohl im Hinblick auf die Bau- und Folgekosten als auch bezüglich der angestrebten Nutzungserweiterung darstellen.

Drei wertbare Angebote

Für die Machbarkeitsstudie wurden zunächst 70 000 Euro im Haushaltsplan veranschlagt, von denen 70 % förderfähig sind. Nachdem elf Planungsbüros zur Abgabe eines Angebotes aufgefordert worden waren, lagen der Gemeinde Schermbeck drei wertbare Angebote vor. Mit Auftrag vom 18. Oktober wurde der Auftrag einem Anbieter aus der Region erteilt.

„In einem ersten Termin am 19. November stellte sich das beauftragte Planungsbüro vor“, teilt Alexander Thomann als Leiter der gemeindlichen Stabsstelle mit. Es seien Detailfragen hinsichtlich der weiteren Terminierung sowie der Abläufe geklärt und Daten über Standorte, Schülerzahlen, Schulentwicklungsplan, Bebauungspläne und weitere Fakten zur Verfügung gestellt worden.

Am 14. Dezember fand für eine Bewertung und Analyse der jeweiligen Handlungsbedarfe eine Begehung der beiden Grundschulen statt. Es wurde darüber hinaus festgelegt, dass die Öffentlichkeit möglichst früh bei Vorliegen von Ergebnissen aus der Machbarkeitsstudie beteiligt werden soll.

Dazu soll am 3. April um 19 Uhr eine öffentliche Informationsveranstaltung für alle Bürger im Begegnungszentrum stattfinden. Helmut Scheffler

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Heimatreporter
Unter der Artikel-Kennzeichnung "Heimatreporter" postet der Schermbeck-Dammer Helmut Scheffler seit dem Start dieser Online-Seite im Jahre 2013 Artikel über vergangene und gegenwärtige Entwicklungen der Großgemeinde Schermbeck. Seit 1977 schreibt der inzwischen pensionierte Mathematik- und Erdkundelehrer für Lokalzeitungen. 1990 wurde er freier Mitarbeiter des Lokalfunks "Radio Kreis Wesel", darüber hinaus hat er seit 1976 zahlreiche Bücher und Aufsätze zur Geschichte Schermbecks in niederrheinischen und westfälischen Schriftenreihen veröffentlicht. 32 Jahre lang war er Redakteur des "Schermbecker Schaufenster". Im Jahre 2007 erhielt er für seine niederrheinischen Forschungen den "Rheinland-Taler" des Landschaftsverbandes Rheinland.

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