Ein echter Hingucker bereichert seit dem 20. Januar die Gesamtschule Schermbeck. Als Überraschung für kommende Abschlussjahrgänge hat ein kunstvoll gestalteter Stuhl hier seine neue Heimat gefunden. Das außergewöhnliche Möbelstück aus dem Atelier „Wünsch Dir was“ an der Mittelstraße wurde von Kerstin und Fred Lackmann an Schulleiter Christoph Droste übergeben.
Künftig dient das Geschenk als Schauplatz für besondere Erinnerungsfotos an die abgeschlossene Schulzeit.
Drei Wochen Arbeitszeit
Die Idee ist mehr als eine schöne Geste. Seit seiner Gründung lebt das Atelier mit unterschiedlichen Aktionen auch den Gedanken des „Gebens“. Der in liebevoller Detailarbeit gefertigte Stuhl bietet den Abschlussjahrgängen nun einen persönlichen Ort, um sich nach bestandenen Prüfungen fotografieren zu lassen – nicht als klassisches Gruppenbild, sondern als individuelles Symbol für einen entscheidenden Lebensabschnitt.
Schulleiter Christoph Droste zeigte sich von Anfang an überzeugt von der Idee, deren Umsetzung sich über rund drei Monate erstreckte. Die reine Arbeitszeit beziffert Kerstin Lackmann auf etwa drei Wochen. In dieser Phase bestand ein reger Austausch zwischen Schulleitung und Atelier. Ziel war es, die Leitsätze der Gesamtschule Schermbeck, etwa Gewaltfreiheit und Gleichheit, gestalterisch aufzugreifen. Auch die Umsetzung in den passenden Farben stellte eine Herausforderung dar. Ein historischer Bilderrahmen mit dem in großen Lettern verewigten Schulnamen verleiht dem Stuhl schließlich seine prägende Note.























