Michael Düchting, Leiter der EntwicklungsAgentur Wirtschaft (EAW) Kreis Wesel, hatte die Tourismusförderer aus dem Kreis Wesel zum symbolischen Frühjahrsputz eingeladen. Hierbei stand die Feinabstimmung für die anstehende Messe- und Radsaison 2017 auf dem Plan. Die Sitzung fand mit reger Beteiligung am 31. Januar im Kreishaus statt.

Im Ergebnis werden sich die Städte und Gemeinden auch in diesem Jahr, nun zum 13. Mal in Folge, auf der Touristikmesse in Kalkar am Gemeinschaftsstand des Kreises Wesel präsentieren. Die Messe erwartet am ersten Märzwochenende an die 15.000 Besucher.

Im Messegepäck der Tourismusförderer sind beliebte und neue Angebote, wie die neue Imagebroschüre und Kostproben der Zuckerbäckerin aus Schermbeck, neue Gästeführungsangebote in Neukirchen-Vluyn, neue Veranstaltungs- und Gästeführungsangebote in Dinslaken, die neue Wanderbroschüre für Moers, Neukirchen-Vluyn, Rheinberg und Kamp-Lintfort, sowie die „Attraktiven Angebote“ rund ums Jahr aus Rheinberg uvm.

Herausgeputzt haben sich  auch die neuen Kataloge der Niederrhein Tourismus (NT) GmbH, die auf der Touristikmesse verteilt werden und bei den Tourismusstellen der Städte und Gemeinden sowie im Kreishaus Wesel erhältlich sind.

Neues Format, neues Layout, neuer Inhalt. Der Kreis Wesel ist Gesellschafter der NT-GmbH und gestaltet die Marketingaktivitäten mit. In den neuen Katalogen: „Auszeit“, „Freizeit“ und „Übernachten“ werden interessante Geschichten und Informationen gereicht, wie das Waldbaden in der Natur, das 100-jährige Jubiläum der Privatkelterei van Nahmen aus Hamminkeln, Berichte über die Museenlandschaft und von Wellness-Tempeln in der Region, laden zum Eintauchen ins Urlaubs- und Freizeitabenteuer ein.

Neben der Messe in Kalkar wirbt die Region mit der Niederrhein Tourismus GmbH auf weiteren bedeutenden Tourismus-Messen, wie aktuell auf der Reise und Campingmesse in Essen, der ITB in Berlin, in Utrecht und an weiteren Standorten, um Besucher aus dem In- und Ausland.

Dabei kann die Region Niederrhein mit ihrem Radangebot punkten, denn Radfahren wird immer beliebter, ob als Freizeitsport oder Urlaubsangebot. Laut Studien des Allgemeinen Deutschen Fahrradclubs unternahmen rund 25 % der Deutschen, also rund 17 Mio. Menschen, Tagesausflüge, bei denen hauptsächlich Fahrrad gefahren wurde. 6 Mio. Deutsche (ab 18 Jahren) haben mindestens eine Radreise, bzw. einen Urlaub mit dem Hauptmotiv „Radfahren“, mit mindestens drei Übernachtungen, gemacht. Damit sind Radreisen um 11 % gestiegen.

Gute Gründe, um sich im Radtourismus zu engagieren. Michael Düchting bringt den Radtourismus im Kreis Wesel ins Rollen. Dafür arbeitet die EAW kräftig an der Umsetzung des Knotenpunktsystems, das eine noch bessere Orientierung für Radler bieten wird. Die Fertigstellung ist für nächstes Jahr geplant. Mit der Broschüre „10 Radtouren-Tipps im Kreis Wesel“ bietet der Kreis einen informativen Tourenführer mit Streckenlängen zwischen 36 und 61 km.

Und wer ein Fahrrad ausleihen möchte, kann das an 13 Standorten im Kreis Wesel machen. Das NiederrheinRad-Leihsystem bietet ganz aktuell auch Pedelecs mit einer Reichweite von 70 km. Aufladestationen gibt es nahezu flächendeckend im Kreis Wesel.

Ein alljährliches Highlight für Radfreunde ist der Niederrheinische Radwandertag am 2. Juli 2017 mit rund 70 Routen. Dieses Radfest in der gesamten Region feiern alljährlich rund 20.000 Teilnehmer.

Die Tourismusförderer freuen sich auf den Start der Radsaison 2017. Die ersten Sonnenstrahlen machen Lust aufs Rad zu steigen.

Also eine gute Zeit, auch Ihr Fahrrad für die neue Saison herauszuputzen und sich auf den Messen über die Radangebote der Region zu informieren.

Heimatreporter
Unter der Artikel-Kennzeichnung "Heimatreporter" postet der Schermbeck-Dammer Helmut Scheffler seit dem Start dieser Online-Seite im Jahre 2013 Artikel über vergangene und gegenwärtige Entwicklungen der Großgemeinde Schermbeck. Seit 1977 schreibt der inzwischen pensionierte Mathematik- und Erdkundelehrer für Lokalzeitungen. 1990 wurde er freier Mitarbeiter des Lokalfunks "Radio Kreis Wesel", darüber hinaus hat er seit 1976 zahlreiche Bücher und Aufsätze zur Geschichte Schermbecks in niederrheinischen und westfälischen Schriftenreihen veröffentlicht. 32 Jahre lang war er Redakteur des "Schermbecker Schaufenster". Im Jahre 2007 erhielt er für seine niederrheinischen Forschungen den "Rheinland-Taler" des Landschaftsverbandes Rheinland.

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