Es reicht – CDU-Fraktion Hünxe fordert Regulierung der Wölfe

Als eine der ersten Parteien im Kreis Wesel nimmt der Ortsverein der CDU Hünxe auf ihrer Facebookseite Stellung zu den jüngsten Wolfsereignissen und Rissen.

Das Wolfsrudel im Schermbecker Wolfsgebiet habe, so teilt der Ortsverein Hünxe mit, die Grenze des Erträglichen überschritten. Auch dem letzten Wolfsbefürworter müsse klar sein, dass es so nicht weitergehen kann.

Vorausgegangen ist ein Vorfall Ende Oktober am Morgen in der Zeit zwischen 7.30 und 8 Uhr. Ganz in der Nähe mehrerer Schulbus-Haltestellen wurde erneut ein Schaf des Hünxer Schäfers Kurt Opriel gerissen.

Mit großer Wahrscheinlich handelte es sich hierbei erneut wieder um einen Wolf, der das trächtige Tier auf einer Weide mit weiteren 60 Schafen zwischen Schwarzer Heide und Berger Straße durch einen Kehlbiss getötet hat. Die Weide war zum Teil doppelt mit einem 1,20 Meter hohen Schutzzaun umgeben. Nun sorgen sich anliegende Familien um ihre Kinder, da zu dieser Zeit der Schulbus auch die Kinder an den umliegenden Haltestellen in dem Bereich abholt.

Wolf Risse Hünxe Opriel haltestelle
©CDU-Hünxe/Facebook

So kann das nicht weitergehen

Besonders große Sorgen bereite der Fraktion die zunehmende Ausbreitung des Wolfsrudel in Hünxe und Umgebung. Zum letzten Riss auf der Wiese von Kurz Opriel heißt es in einer Pressemitteilung: „Wenn morgens auf einer Wiese ein Schaf durch einen Wolf gerissen wird und gleichzeitig in unmittelbarer Entfernung Kinder an einer Schulbushaltestelle warten, sollte nun auch dem letzten Wolfsbefürworter klar sein, dass es so nicht weitergehen kann,“ schreibt der CDU Fraktionsvorsitzender Michael Wefelnberg.

Es muss gehandelt werden

Und weiter: „Mittlerweile gebe es eine Reihe von Fotodokumentationen, die Hinweise geben, welches Ausmaß die Ausbreitung der Wölfe in Hünxe angenommen hat. Wenn sich tatsächlich herausstelle, dass Wölfe nachts durch Siedlungen streifen, müsse gehandelt werde“.

Wefelnberg bestreitet jedoch auch nicht, dass Wölfe in der Natur eine wichtige Funktion ausüben. Bei der nun vorliegenden Situation seien aber nun die zuständigen politischen Entscheidungsträger gefragt, um Gefährdungen für Menschen und Tiere durch die Wölfe abzuwenden.

Deshalb fordert der Ortsverein eine Regulierung, sprich: „Das bitte so viele Wölfe entnommen werden, dass diese wieder Respekt vor den Menschen haben und sich in Zukunft von Siedlungen und einzelnen Häusern fernhalten“.

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