Dammer Schützen beteiligten sich an einer Aktion der Volksbank Schermbeck

Erfolgreich beteiligte sich der „Schützenverein Damm von 1698 e.V.“ an der Schermbecker Volksbank-Aktion „Wir helfen euch zu helfen“.

Am Freitagnachmittag überreichte der Volksbank-Marketingleiter Wolfgang Lensing den beiden Vereins-Vorstandsmitgliedern Bernd Abel und Karsten Ufermann einen Defibrillator, der im Falle extremer Herzrhythmusstörungen durch eine erfolgreiche Herz-Lungen-Wiederbelebung dazu beitragen kann, einen plötzlichen Herztod zu verhindern.

Defibrilator-Volksbank-Schermbeck
Volksbank-Marketingchef Wolfgang Lensing (Mitte), überreichte den vom Schützenverein Damm erbetenen Defibrillator an die beiden Vorstandsmitglieder Bernd Abel (l.) und Karsten Ufermann (r.). Foto: Helmut Scheffler

Die finanzielle Unterstützung der im Ort ansässigen Vereine hat in der Volksbank Schermbeck ein lange Tradition. Allein im Jahre 2019 wurden 120.000 Euro an Schermbecker Vereine und Institutionen übergeben.

Wir helfen euch zu helfen

Als ab März 2020 das Vereinsleben wegen der Coronapandemie zurückgefahren werden musste, startete die Genossenschaftsbank ihre Aktion „Wir helfen euch zu helfen“. Spontan wurden 20.000 Euro zur Verfügung gestellt, um das sportliche, kulturelle und soziale Miteinander zu fördern. Alle spendenfähigen Vereine und Organisationen, die in Schermbeck aktiv sind, konnten sich mit einer Idee bewerben, die auf der Internetseite der Volksbank vorgestellt wurde.

Der neue Gasgrill für die gut genutzte Grillhütte war genauso dabei wie die Trainingsgeräte für die neu gegründete Jugendmannschaft oder eine Ruhebank im Wald. „Wir waren begeistert, welch breites Spektrum gesellschaftlichen Engagements unsere Vereine abdecken“, freute sich Wolfgang Lensing über die rege Beteiligung der Vereine, „ohne deren Aktivitäten im Ort ein großes Stück Lebensqualität fehlen würde.“

Zweckgebundene Gelder

Die Resonanz war so groß, dass die Volksbank den Gesamtbetrag auf 35.000 Euro aufstockte. Das Geld stammt vom Gewinnsparen der Volksbanken. Unter dem Motto „Sparen, helfen und gewinnen“ findet dieses Sparen monatlich statt. Neben der Chance auf wertvolle Sach- und Geldpreise fließen von jedem Losbeitrag 25 Cent in einen regionalen Fördertopf. Diese zweckgebundenen Gelder unterstützen dann gemeinnützige Organisationen im Geschäftsgebiet der Volksbank.

Der Schützenverein Damm unterbreitete der Volksbank zwei Projekt-Vorschläge. „In unserem vereinseigenen Schützenhaus fehlt uns ein Defibrillator“, schrieb der Kassierer Karsten Ufermann und schlug zugleich ein Sommer- oder Herbstfest vor.

Der Verlauf der Pandemie verhinderte im Jahre 2020 ein Sommer- oder Herbstfest ebenso wie ein Kinderschützenfest, und auch im Jahre 2021 sieht es so aus, dass wegen steigender Inzidenzwerte auf solche Feste verzichtet werden muss.

Da die Beschaffung eines Defibrillators zum anstehenden barrierefreien Ausbau des Schützenhauses auf dem Küpperskamp passte, freuten sich die Schützen sehr über das Gerät, das vielleicht einmal dazu beitragen kann, ein Menschenleben zu retten. Bei allen Festen des Vereins soll der Defibrillator griffbereit stehen. „Wir wollen aber auch das ganze Jahr dafür sorgen, dass das Gerät im Notfall schnell von der Bevölkerung benutzt werden kann“, begründete der Präsident Bernd Abel das Bemühen, einen Standort zu finden, der sich in Zeiten ohne eine Veranstaltung des Schützenvereins besser eignet als das Schützenhaus abseits der Dammer Wohngebiete. H.Scheffler

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Unter der Artikel-Kennzeichnung "Heimatreporter" postet der Schermbeck-Dammer Helmut Scheffler seit dem Start dieser Online-Seite im Jahre 2013 Artikel über vergangene und gegenwärtige Entwicklungen der Großgemeinde Schermbeck. Seit 1977 schreibt der inzwischen pensionierte Mathematik- und Erdkundelehrer für Lokalzeitungen. 1990 wurde er freier Mitarbeiter des Lokalfunks "Radio Kreis Wesel", darüber hinaus hat er seit 1976 zahlreiche Bücher und Aufsätze zur Geschichte Schermbecks in niederrheinischen und westfälischen Schriftenreihen veröffentlicht. 32 Jahre lang war er Redakteur des "Schermbecker Schaufenster". Im Jahre 2007 erhielt er für seine niederrheinischen Forschungen den "Rheinland-Taler" des Landschaftsverbandes Rheinland.