Zum 10. Mal in Folge – Jetzt reicht es! Eilantrag zur Entnahme der Wölfin Gloria von Wesel an Landrat Ansgar Müller

Kurt Opriel aus Hünxe stellt an den Landrat des Kreises Wesel Ansgar Müller einen Eilantrag zum Schutz seiner Nutztierbestände auf Entnahme von Gloria von Wesel.

Auf seinem Eilantrag, den er bereits im letzten Monat auf Vergrämung gestellt habe und den er aufrechterhalten möchte, habe sich der Landrat bis heute nicht gemeldet.

Wolf im Kreis Wesel Erste Fotos von Gloria
Sabine Baschke Foto:

In seiner erneuten Begründung verweist Opriel auf den letzten Riss am 24. 12. 2019. „Mit dem heutigen Übergriff auf meine Schafe haben meine Tiere mittlerweile den zehnten Übergriff von Glorias (höchstwahrscheinlich wieder von ihr) überstehen müssen“. Insgesamt wurden neben den getöteten Tiere auch zahlreiche Schafe verletzt und mussten entsprechend versorgt werden. Die genauen Zahlen liegen dem Landrat vor.

Die Wölfin habe es gelernt, sich über den Herdenschutz hinwegzusetzen. Weiter betont Opriel in seinem Antrag, dass er mittlerweile mit seinem Latein am Ende sei.Die mentalen, wie auch die wirtschaftlichen Belastungen durch die Übergriffe bringen ihn an seine Grenzen.

Mittlerweile sei davon auszugehen, dass seine Schafe trotz entsprechender Herdenschutzmaßnahmen einer immer wiederkehrenden Gefahr durch die Wölfin Gloria ausgesetzt seien. Bei keinem Schafhalter im Wolfsgebiet Schermbeck seien so viele Übergriffe zu verzeichnen, wie bei ihm.

Kurt Opriel hofft nun auf eine zeitnahe Rückmeldung vom Landrat.

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celawie
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3 KOMMENTARE

  1. Die Untätigkeit der Politik ist ein Skandal. Ganz besonders in diesem Fall. Zehn Angriffe auf Schafe hinter gefängnisähnlichen Zäunen. Und die Politik tut nichts.

  2. Der Wutreflex einiger Menschen ist ein Skandal. Besonders in diesem Fall. 1 geschütztes Lebewesen in Freiheit. Und die Menschen erkennen ihre Unterlegenheit gegenüber dem Wolf, geben auf und fordern, jemand anders müsse sich kümmern… Also mal ernsthaft, was hat der Schäfer denn bisher alles versucht? Zaun, Wachhund, Nachtwache? Vielleicht schon mal klein gedacht? Z.B. Bewegungsmelder, die Licht, Lärm, Gebell oder das Geräusch angreifender Bienen auslösen? Letzteres klappt sogar bei Elefanten. 🙂 Jedenfalls ist meiner Meinung nach das Töten des Wolfes ebenso wenig eine Option wie das Aufgeben vor einem mandarinengroßen Gehirn.

  3. Die Wölfin hat sm Rand des Ruhrgebietes nichts zusuchen.Welchen Schaden die schon angerichtet hat.Det Landrat in Wesrl sollte endlich aktiv werdrn

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