Drei Wölfe umrundeten in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch eine Pferdeweide im Außenbereich von Kirchhellen.

Dort, wo im Oktober 2020 das Shetlandpony Topolin auf einer Weide in Kirchhellen/Feldhausen von einem Wolf gerissen wurde, tummelten sich in der Nacht drei Wölfe um den Pferdestall.

Dass es sich seinerzeit um einen Wolfsriss handelte, wurde vom Landesumweltamt (LANUV) bestätigt.

Waren es jedoch im letzten Jahr noch zwei Wölfe, die an dem Riss des Shetty’s beteiligt waren, so habe sich die Zahl laut Ponybesitzerin auf drei Wölfe erhöht. „Wir schlafen nur zehn Meter vom Stall entfernt und konnten von unserem Schlafzimmerfenster sehr gut die drei Wölfe beobachten. Sie sind munter um den Pferdestall im Scheinwerferlicht, ausgelöst durch den Bewegungsmelder, herumgesprungen. Das grelle Licht hat die Wölf jedoch nur wenig interessiert“, erzählt die Tierhalterin. Auch der Nachbar habe die Wölfe zeitgleich beobachten können. Nur langsam hätten sich die Raubtiere unverrichteter Dinge wieder zurückgezogen und sind im Nebel untergetaucht.

Tiere kommen in den Abendstunden Stall

Nach dem Riss des Ponys 2020 werden in der Nacht die Pferde immer in den Stall gesperrt. Um sechs Uhr werden die Tiere gefüttert und kommen, sobald es hell ist, erst wieder auf die Weide. „Mittlerweile habe ich Angst, besonders dann, wenn ich früh am Morgen raus muss, um meine Tiere zu füttern“, sagt die Pferdehalterin.

Bei dem Fall in Kirchhellen von Oktober 2020 handelte es sich laut LANUV, um den ersten verursachten Schaden durch einen Wolf an einem Pferd bzw. Pony seit dem ersten Wolfsnachweis im Jahre 2009 in NRW.

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