Drei „Heimspiele“ für den Diersfordter Wald

Das erste von drei geplanten „Heimspielen“ der Ausstellung über den Diersfordter Wald findet vom 5. bis zum 29. Juli im Eiskeller von Schloss Diersfordt statt. Danach werden die insgesamt 14 Info-Tafeln für einige Wochen in den Räumen der Biologischen Station im Kreis Wesel zu sehen sein. Den vorläufigen Schlusspunkt setzt dann die Stadtbücherei Wesel.

Hier wird die auch für den Besuch von Schulklassen sehr geeignete Ausstellung in der Zeit vom 23. September bis zum 21. Oktober gezeigt.

Ab dem 5. Juli ist die Ausstellung „Naturerlebnis Diersfordter Wald“ nun wieder im Kreis Wesel zu sehen. Zunächst hatten sich die von der Biologischen Station im Kreis Wesel im Rahmen eines Beitrages zum Wettbewerb „Erlebnis.NRW“ erarbeiteten Tafeln im Foyer des Kreishauses großer Beliebtheit erfreut. Anschließend waren sie dann für vier Wochen in der Natur- und Umweltschutz-Akademie (NUA)in Recklinghausen zu sehen gewesen.

In der Ausstellung wird mit Bild und Text auf die historische Waldnutzung in dem 350 Hektar großen Wildgatter ebenso eingegangen, wie auf die darin lebenden Hochwildarten Rothirsch, Damhirsch, Wildschwein und Mufflon.

Besonders ausführlich widmen sich die Info-Tafeln den unterschiedlichen Lebensräumen mit ihrer typischen Tier- und Pflanzenwelt, darunter Moorfrosch, Hirschkäfer und Ameisenlöwe, Wollgras, Sonnentau und Wasserschlauch.

Die Ausstellung ist ein wesentlicher Teil des mit Mitteln der Europäischen Union, des Landes NRW und des Kreises Wesel ausgestatteten Projektes „Naturerlebnis Diersfordter Wald“. Im Rahmen der Umsetzung des Projektes, dessen Planungen bis in das Jahr 2008 zurückgehen, waren ein auch für gehbehinderte Menschen nutzbarer Rundweg und ein Moorerlebnisweg angelegt sowie zwei Beobachtungskanzeln errichtet worden.

Nähere Auskünfte erteilt Herbert Spickermann, Tel. 0281 – 2072546.

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Unter der Artikel-Kennzeichnung "Heimatreporter" postet der Schermbeck-Dammer Helmut Scheffler seit dem Start dieser Online-Seite im Jahre 2013 Artikel über vergangene und gegenwärtige Entwicklungen der Großgemeinde Schermbeck. Seit 1977 schreibt der inzwischen pensionierte Mathematik- und Erdkundelehrer für Lokalzeitungen. 1990 wurde er freier Mitarbeiter des Lokalfunks "Radio Kreis Wesel", darüber hinaus hat er seit 1976 zahlreiche Bücher und Aufsätze zur Geschichte Schermbecks in niederrheinischen und westfälischen Schriftenreihen veröffentlicht. 32 Jahre lang war er Redakteur des "Schermbecker Schaufenster". Im Jahre 2007 erhielt er für seine niederrheinischen Forschungen den "Rheinland-Taler" des Landschaftsverbandes Rheinland.