Was muss, das muss sagen sich die Säbelputzer der Kiliangilde Altschermbeck

Strahlender Sonnenschein bei den Umzügen, froh gelaunte Besucher am Antreteplatz, frisch gebügelte Kiliangarderobe und mittendrin ein Offizier mit rostigem Säbel oder stumpfem Koppelschnallen:

Die Blamage wäre perfekt. Um eine solche Peinlichkeit und das damit verbundene Gerede zu vermeiden, rief Oberst Ralf Schlebusch seine Mannen zusammen, um die Säbel auf Hochglanz bringen zu lassen.

Die Säbelputzer der Kiliangilde Altschermbeck

Auf dem Hof Marien in Uefte wurde eifrig gewienert. Zufrieden war der Oberst erst, als die Säbel so richtig blitzten. Zur Belohnung gab es flüssige Kost. Nun kann Kilian kommen. Beim Umzug, bei der Parade oder beim Kirchgang am Kilianssonntag werden die Besucher beurteilen können, welcher Säbelputzer das meiste Lob verdient hat. H.Sch./Foto: Helmut Scheffler

 

Vorheriger ArtikelWSV-Triathleten starteten in Bocholt
Nächster ArtikelSchermbecker F-Junioren sind Feldstadtmeister 2017
Unter der Artikel-Kennzeichnung "Heimatreporter" postet der Schermbeck-Dammer Helmut Scheffler seit dem Start dieser Online-Seite im Jahre 2013 Artikel über vergangene und gegenwärtige Entwicklungen der Großgemeinde Schermbeck. Seit 1977 schreibt der inzwischen pensionierte Mathematik- und Erdkundelehrer für Lokalzeitungen. 1990 wurde er freier Mitarbeiter des Lokalfunks "Radio Kreis Wesel", darüber hinaus hat er seit 1976 zahlreiche Bücher und Aufsätze zur Geschichte Schermbecks in niederrheinischen und westfälischen Schriftenreihen veröffentlicht. 32 Jahre lang war er Redakteur des "Schermbecker Schaufenster". Im Jahre 2007 erhielt er für seine niederrheinischen Forschungen den "Rheinland-Taler" des Landschaftsverbandes Rheinland.