Wer an Schützen denkt, hat marschierende Gruppen vor Augen.

Allenfalls die ältesten Vereinsmitglieder können es sich erlauben, in einer Karre hinter den marschierenden Bataillonen oder Zügen fahren zu dürfen.

Am Schützenfestmontag in Damm wird in manchen Jahren eine Ausnahme gemacht. Montags findet nach dem Antreten der Besuch des Königs statt.

Dammer-Schützen

Wenn, wie in diesem Jahr, der Weg sehr weit ist, dann haben die Schützen wenig Lust, den Weg zu Fuß zurückzulegen. Deshalb wurden in diesem Jahr alle 80 teilnehmenden Schützen mit ein paar Karren zum Wachtenbrink gebracht.

Wer Glück hatte, durfte in einem Planwagen oder in einer komfortablen Jagdkarre Platz nehmen. Der Rest (Foto) musste die unbequemste Art der Beförderung in Kauf nehmen. Nach dem Motto „besser schlecht gelaufen als gut gegangen“ ertrugen die Schützen dennoch die Fahrt in der Sträflingskarre. H.Sch./Foto: Helmut Scheffler

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Heimatreporter
Unter der Artikel-Kennzeichnung "Heimatreporter" postet der Schermbeck-Dammer Helmut Scheffler seit dem Start dieser Online-Seite im Jahre 2013 Artikel über vergangene und gegenwärtige Entwicklungen der Großgemeinde Schermbeck. Seit 1977 schreibt der inzwischen pensionierte Mathematik- und Erdkundelehrer für Lokalzeitungen. 1990 wurde er freier Mitarbeiter des Lokalfunks "Radio Kreis Wesel", darüber hinaus hat er seit 1976 zahlreiche Bücher und Aufsätze zur Geschichte Schermbecks in niederrheinischen und westfälischen Schriftenreihen veröffentlicht. 32 Jahre lang war er Redakteur des "Schermbecker Schaufenster". Im Jahre 2007 erhielt er für seine niederrheinischen Forschungen den "Rheinland-Taler" des Landschaftsverbandes Rheinland.

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