CDU Schermbeck veranstaltet einen Ehrenamtsabend

Schermbeck Es ist schon lange, dass es in Schermbeck eine Ehrung möglichst vieler ehrenamtlich tätiger Bürger gab. Umso mehr können sich die fleißigen Ehrenamtler freuen, dass nun die Schermbecker CDU einen Ehrenamtsabend veranstaltet.

Am 19. Oktober treffen sich die Ehrenamtler mit ihren Begleitern um 18 Uhr im Begegnungszentrum. Die CDU hat etwa 200 Institutionen und Einzelpersonen angeschrieben. Nach einer kurzen Begrüßung wird es eine etwa einstündige Darbietung des Niederrheinischen Kleinkunsttheaters „Kleine Welten“ geben. Danach steht noch ein gemütliches Beisammensein bei Getränken und einem Imbiss auf dem Programm. Seit 1996 sind die Kleinkunstprogramme von Christian Behrens & Thomas Hunsmann ein fester Bestandteil des niederrheinischen Kulturlebens. Es sind die wesentlichen und menschlichen Miniaturen, die Christian Behrens zum Staunen bringen und ihm die Vorlagen zu seinen Bühnenprogrammen liefern. Und weil alles wahr ist in den „Kleinen Welten“ (zumindest hat noch nie jemand das Gegenteil bewiesen), sehen die Zuhörer und Zuschauer in den Geschichten, Gedichten und Bildern rund um’s flache Land und die Tiefen des Rheins ihr eigenes Spiegelbild. Christian Behrens lebt als freiberuflicher Autor, Fotograf & Kleinkünstler seit 1996 in und von seinen „Kleinen Welten“.

Am Niederrhein ist der 44-jährige Dr. Thomas Hunsmann nicht nur als Musiker bekannt, sondern außerdem als Tennis-Bundesligaspieler, Kirchenmusiker und hauptberuflicher Mediziner. Gemeinsam mit Christian Behrens schmiedete er schon im Kindergarten Pläne für die „Kleinen Welten“. Mal sind es wunderschöne, barock anmutende Arien, mal ein flotter Niederrhein-Ragtime oder gar ein Rap, mit denen Thomas Hunsmann das Publikum der „Kleinen Welten“ überrascht, immer jedoch unterscheidet sich seine durchkomponierte, facettenreiche Musik von moderner Mainstream-Lala. H.Sch.

 

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Heimatreporter
Unter der Artikel-Kennzeichnung "Heimatreporter" postet der Schermbeck-Dammer Helmut Scheffler seit dem Start dieser Online-Seite im Jahre 2013 Artikel über vergangene und gegenwärtige Entwicklungen der Großgemeinde Schermbeck. Seit 1977 schreibt der inzwischen pensionierte Mathematik- und Erdkundelehrer für Lokalzeitungen. 1990 wurde er freier Mitarbeiter des Lokalfunks "Radio Kreis Wesel", darüber hinaus hat er seit 1976 zahlreiche Bücher und Aufsätze zur Geschichte Schermbecks in niederrheinischen und westfälischen Schriftenreihen veröffentlicht. 32 Jahre lang war er Redakteur des "Schermbecker Schaufenster". Im Jahre 2007 erhielt er für seine niederrheinischen Forschungen den "Rheinland-Taler" des Landschaftsverbandes Rheinland.

5 KOMMENTARE

  1. Der Antrag der Fraktion „Bürger für Bürger“ an Bürgermeister Grüter, die Ehrung der Ehrenamtlichen auf eine breitere Basis zu stellen, z. B. in Form einer Ehrenamtsgala, wie sie die Stadt Dorsten ausrichtet, wurde von der CDU-Fraktion abgelehnt. Nunmehr veranstaltet die CDU einen Ehrenamtsabend. Bei jeder Gelegenheit weist der Bürgermeister darauf hin, dass ohne Ehrenamtliche wichtige Angebote nur noch sehr eingeschränkt durchgeführt werden können.

    Meine Einladung zur CDU-Werbeveranstaltung anlässlich der Kommunalwahlen 2014 werde ich nicht wahrnehmen. Wie die Christlich Demokratische Union Schermbeck mit Ehrenamtlichen, zu denen auch Kommunalpolitiker gehören, umgeht, haben die letzten Wochen in Person von Herrn Kleinlosen gezeigt. Mit meiner Person ist die CDU vor 5 Jahren auch nicht anders umgegangen.

    An einer neutralen Veranstaltung der Gemeinde würde ich teilnehmen.

  2. Es ist korrekt, dass die CDU dem Antrag der BfB zur Einrichtung einer Ehrenamtsgala der Gemeinde abgelehnt hat. Zum einen aus Kostengründen, zum anderen sicher auch, weil die BfB keinerlei Deckungsvorschläge oder überhaupt irgendwie konkret dargelegt hat, wie ein solcher Ehrenamtsabend aussehen/finanziert werden soll.

    Die CDU hat für die Einführung einer Ehrenamtsmedaille gesorgt, welche das Ehrenamt ebenfalls auszeichnet und sich wachsender Beliebtheit erfreut. Hier kann jedoch „leider“ nur eine Person/Gruppe pro Jahr geehrt werden. Trotzdem eine gute Sache gegen die sich die BfB allerdings ausgesprochen hat. Logisch, denn sie kommt ja von der CDU.

    Die CDU hat überlegt, wie sie selber als Partei mit gutem Beispiel vorangehen kann. Dieses Beispiel wollen wir mit dem von uns finanzierten Ehrenamtsabend geben. Es ist ein Versuch, welcher zeigen wird, ob so eine Veranstaltung angenommen wird, oder nicht.

    Statt sich zu freuen, dass es so etwas gibt und das dies der Gemeinde kein Geld kostet, mäkelt Herr Roth wie bei allem was von der CDU kommt, rum.
    Der Ehrenamtsabend ist keine Wahlkampfveranstaltung der CDU. Um diesen Anschein zu vermeiden, haben wir diesen bewusst in das Jahr 2013 gelegt. Knapp 80 Anmeldungen – über alle Parteigrenzen hinweg – aus dem Ehrenamtsbereich stimmen uns da anscheinend zu.
    Die CDU hat in den vergangenen Jahren (auch in denen ohne Wahlkampf)zahlreiche Gruppen unterstützt, bzw. geholfen.
    Dies wären: Die Schermbecker Schulen, den Kindergärten, den Heimatvereinen, dem Jugendheim, der Feuerwehr,etc.

    Insofern ist das was Herr Roth da zum Thema Umgang der CDU mit Ehrenamtlichen loslässt polemisch, dumm und reiner Wahlkampf von seiner Seite. Zwischen Herrn Roth und der CDU hat es menschlich aus vielen Gründen nicht mehr gepasst, die sicherlich nicht alle bei der CDU liegen. Sein Engagement haben wir nie bestritten und auch letztlich seinen Schritt aus der CDU bedauert.

    Wenn Herr Roth als Vorsitzender der BSG nicht teilnehmen möchte, ist das sein gutes Recht, denn wir zwingen niemanden.

    Manchmal wäre es einfach mal nur hilfreich, wenn er nicht alles negativ kommentieren würde. Aber es sind halt Reflexe. Wenn die CDU sagt, dass der Schnee weiß ist, dann ist er für Herrn Roth sicher schwarz.

  3. Die Stadt Dorsten hat bekanntlich noch größere finanzielle Probleme als Schermbeck. Trotzdem bedankt sich die Stadt mit einer Ehrenamtsgala bei den Ehrenamtlichen.

    Ihre Platte, Herr Hötting, die BfB lehnt grundsätzlich alles ab, was von der CDU kommt, hat mittlerweile einen Sprung.

  4. Sie haben völlig Recht Herr Roth. Die Stadt Dorsten hat noch größere finanzielle Probleme als Schermbeck. Darum wird die Dorstener Ehrenamtsgala auch von Sponsoren bezahlt und nicht von der Stadt Dorsten. Das wäre sicher auch eine gute Idee. Allerdings muss man dazu sagen, dass sich die klassischen Sponsoren in Schermbeck bereits vielfach das Ehrenamt unterstützen. Hiervon profitieren zahlreiche Vereine, wie auch die von Ihnen geleitete BSG, was auch gut ist. Aber möglich wäre das sicher.

    Die Platte mag einen Sprung haben, was aber nichts am Wahrheitsgehalt der Platte ändert…

    Mein Vorschlag: Kommen Sie doch einfach morgen Abend vorbei und dann sprechen wir bei einem Bier über die Förderung des Ehrenamtes. Vielleicht haben wir beide ja gute Ideen.

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