Dammer Turmverein nutzt Zeit für Renovierung

Turmverein-Vorstand: Strommuseum öffnet wegen der Corona-Pandemie nicht wie üblich Anfang Mai

Der Vorstand des Dammer Turmvereins weist darauf hin, dass das vereinseigene Strommuseum am Elsenberg nicht wie üblich Anfang Mai seine Türen für Besucher öffnet.

Dazu erklärt Vorsitzender Ernst-Hermann Göbel: „Wir können für unser kleines Strommuseum unter den derzeitigen Vorzeichen kein Hygienekonzept erstellen. Deshalb bleibt der Stromturm vorerst geschlossen. Wir werden die Entwicklungen natürlich genauestens verfolgen. Sollte es möglich sein, werden wir sofort wieder öffnen.“ Turnusgemäß hätte das Museum am kommenden Sonntag, 2. Mai, erstmals in der Saison 2021 die Tür für Besucherinnen und Besucher geöffnet.

Der Turm soll renoviert werden

Der Turmverein Damm bleibt indes nicht untätig. In Kürze soll der Turm renoviert werden und bekommt einen neuen Innenanstrich. Bereits Ende 2019 hatte das „Kleinste Strommuseum der Welt“ einen neuen Außenanstrich erhalten. Darüber hinaus weist Vorsitzender Hermann Göbel auf die Wildvogel-Futterwiese hin – die Samentüten sind über den Turmverein Damm erhältlich. Die Samen können auch jetzt noch ausgesät werden. So lässt sich ein Teil des Gartens schnell in ein Paradies für Insekten und Wildvögel verwandeln und bietet auch sehr viel fürs Auge“, weiß Ernst-Hermann Göbel. „In der Satzung des Turmvereins stehen Heimatpflege und Heimatkunde.

Wildvogel-Futterwiese

Der Turmverein unterstützt die Wildvogel-Futterwiese. Das gehört für uns dazu. Wer im Herbst die Aussaat nicht geschafft hat, kann das Saatgut 48 Stunden einfrieren, dann auftauen und einarbeiten. Das Saatgut braucht den Kältereiz. Bei der Aussaat im Herbst gibt es ja meistens den Winterfrost. Wer Fragen hat, kann mich gerne anrufen.“

Hermann-Göbel-blumensamen

Wegen der Corona-Pandemie hat der Turmverein Damm in diesem Jahr bislang noch keine Jahreshauptversammlung durchführen können. „Auch diese wird nachgeholt, sobald dies unter Hygienebedingungen wieder möglich ist“, blickt Hermann Göbel nach vorn.

Vorstandswahlen hatte es bereits vergangenes Jahr gegeben. Hermann Göbel (1. Vorsitzender), Dirk Kühnert (2. Vorsitzender), Friederike Venohr (Schatzmeisterin) und Michael Pankratz (Schriftführer) als Geschäftsführender Vorstand waren in ihren Ämtern bestätigt worden. Kassenprüfer wurde Albert Willich. Pressesprecher blieb Elmar Venohr.

Ob es in diesem Jahr ein Sommerfest oder ein Turmglühen geben wird, ist momentan noch nicht abschätzbar. „Ich hoffe“, so Vorsitzender Ernst-Hermann Göbel, „dass wir eine Veranstaltung, wenn auch klein und in welcher Form auch immer, noch in diesem Jahr durchführen können. Man muss ja optimistisch bleiben.“

Die Samentüten der Wildvogel-Futterwiese sind beim Turmverein zu bestellen und dort sowie beim Hofladen Bauer Graaf in Schermbeck (Weseler Straße 37), der bereits eine Fläche von 10.000 Quadratmetern eingesät hat, für 7,50 Euro erhältlich. Eine Samentüte reicht für 5 qm.

Mail: [email protected]ne.de

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Unter der Artikel-Kennzeichnung "Heimatreporter" postet der Schermbeck-Dammer Helmut Scheffler seit dem Start dieser Online-Seite im Jahre 2013 Artikel über vergangene und gegenwärtige Entwicklungen der Großgemeinde Schermbeck. Seit 1977 schreibt der inzwischen pensionierte Mathematik- und Erdkundelehrer für Lokalzeitungen. 1990 wurde er freier Mitarbeiter des Lokalfunks "Radio Kreis Wesel", darüber hinaus hat er seit 1976 zahlreiche Bücher und Aufsätze zur Geschichte Schermbecks in niederrheinischen und westfälischen Schriftenreihen veröffentlicht. 32 Jahre lang war er Redakteur des "Schermbecker Schaufenster". Im Jahre 2007 erhielt er für seine niederrheinischen Forschungen den "Rheinland-Taler" des Landschaftsverbandes Rheinland.