Aktueller Stand der Infektionsfälle mit Coronavirus (Covid-19): 7-Tage-Inzidenz im Kreis Wesel bei 170

Im Kreis Wesel sind zwei weitere Menschen verstorben, die positiv auf das Coronavirus getestet wurden. Hierbei handelt es sich um eine 94-jährige Frau aus Voerde und eine 83-jährige Frau aus Wesel. Damit steigt die Zahl der in Zusammenhang mit dem Coronavirus verstorbenen Menschen im Kreis Wesel auf 44.

Die Anzahl der bestätigten Fälle von labordiagnostisch nachgewiesenen Infektionen mit dem Coronavirus (Covid-19) im Kreis Wesel liegt aktuell bei 4.898, Stand 26.11.2020, 12 Uhr. Zum Vergleich, Stand 25.11.2020, 12 Uhr = 4.750 Fälle.

Corona Update

Die aktuelle 7-Tage-Inzidenz im Kreis Wesel liegt damit bei 170.Die 7-Tage-Inzidenz gibt an, wie viele Neuinfektionen innerhalb der letzten sieben Tage bezogen auf jeweils 100.000 Einwohner gemeldet wurden.

Die Lage stellt sich folgendermaßen dar:

WohnortGesamtanzahl der Infektionen*Zuwachs seit der letzten MeldungGenesen**Verstorben
Alpen                        75+1640
Dinslaken928+337696
Hamminkeln167+21541
Hünxe1231012
Kamp-Lintfort431+83799
Moers1.297+301.1006
Neukirchen-Vluyn233+41895
Rheinberg287+112451
Schermbeck122+31110
Sonsbeck66+2564
Voerde410+313245
Wesel551+164782
Xanten208+71723
Gesamt4.898+1484.14244

* Die Gesamtanzahl der Fälle beinhaltet auch verstorbene und genesene Personen.

** Als „Genesen“ werden die Personen bezeichnet, die aus der Quarantäne entlassen wurden.

Die Meldedaten werden mit jenen, bereits verifizierten Daten abgeglichen, die auch der Bezirksregierung gemeldet werden müssen. Daraus ergibt sich eine leichte zeitliche Verzögerung der Erfassung der noch immer steigenden Infektionszahlen. Damit wird aber auch verhindert, dass Doppelmeldungen das Zahlenbild verzerren.

Die erforderlichen Maßnahmen wurden seitens des Fachdienstes Gesundheitswesen des Kreises Wesel eingeleitet, insbesondere werden die Kontaktpersonen ermittelt und informiert.

Corona-Patienten in Krankenhäusern im Kreis Wesel

Corona-Patienten in KrankenhäusernDavon auf der IntensivstationDavon mit Beatmung
Stand 24.11.20201575728
Aktueller Stand:
25.11.2020
1554232

Die Erhebung der Zahlen in der entsprechenden Landesdatenbank findet verzögert statt, so dass an dieser Stelle immer die Zahlen des Vortages veröffentlicht werden.

Laut Robert Koch-Institut verringern folgende Maßnahmen das Infektionsrisiko:

  • Hände regelmäßig und gründlich mit Seife waschen
  • In die Ellenbeuge und nicht in die Hand husten oder niesen
  • Auf Händeschütteln verzichten
  • Das Gesicht möglichst nicht mit den Händen berühren
  • Mindestens 1,5, besser 2 Meter Abstand zu anderen Menschen halten
  • Das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes, auch selbst hergestellt, in bestimmten Situationen im öffentlichen Raum, kann in Kombination mit den o.g. Maßnahmen ein zusätzlicher Baustein sein, um die Ausbreitungsgeschwindigkeit des Virus zu reduzieren.
  • Regelmäßiges Lüften von Räumen

Was soll man bei einem Verdachtsfall auf das Corona-Virus tun?
Der erste Ansprechpartner für Bürgerinnen und Bürger ist der eigene Hausarzt/die eigene Hausärztin. Hierbei sollte man diesen zunächst telefonisch kontaktieren und die weiteren Schritte abklären.
Ansprechpartner für Nachfragen:

  • Niedergelassene Ärzte: FD 53 Gesundheitswesen
  • Bürger/innen: Hotline des Kreises Wesel: 0281/207-4060
  • Hotline des MAGS 0211 – 9119 1001
  • Schulleitungen: Die jeweiligen Schulträger

Patienteninformationen der Kassenärztliche Vereinigung zu Corona-Tests sind zu finden unter https://coronavirus.nrw/wp-content/uploads/2020/08/testpraxen_nordrhein.pdf

Vorheriger ArtikelWebformular für Glasfaser Schermbeck im Außenbereiche
Nächster ArtikelCorona in der KiTa St. Ludgerus
celawie
Netiquette - Kennzeichnen Sie den Kommentar mit Ihrem Namen. Benutzten Sie dabei keine anonymen Namen. Mailadressen und andere persönliche Daten werden vertraulich behandelt und nicht an Dritte weitergegeben. Wir behalten uns vor, Kommentare zu löschen, die gegen unsere Richtlinien verstoßen. Mit dem Abgeben eines Kommentars erklären Sie Ihr Einverständnis, dass Ihr Benutzername und der Kommentartext in Gänze oder in Auszügen auf Schermbeck-Online zitiert werden kann. Achten Sie auf einen sachlichen Umgangston! Beleidigende, diskriminierende oder anstößige Kommentare, die gegen das Gesetz verstoßen, löscht die Redaktion. Petra Bosse

2 KOMMENTARE

  1. Mal eine ganz einfache Rechenaufgabe: 1.138 positiv getestete minus 973 genesene, minus 27 verstorbene ergibt aktuell 138 positiv getestete. Niemand sagt uns, wie viele von denen Symptome zeigen. Warum eigentlich nicht? Ist das geheim? Wieso klärt man uns Bürger eigentlich so blöd auf? Es gibt so viele Krankheiten, die scheinen seit C keine Bedeutung mehr zu haben. Ich kenne nur positive Fälle, die keine Symptome hatten. Ich kenne aber Menschen, die ernsthaft krank geworden sind. Ich kenne auch Fälle von Krebs bis zum Tod. Ich sehe auch alte Menschen, die unter der Gesichtspampers leiden, aber es interessiert niemanden! Wann „packen“ wir es endlich, uns mit der Erkrankung normal auseinander zu setzen? Was tun wir übrigens unseren Kindern an? Habt ihr das Gefühl, wir müssen nur noch etwas durchhalten, dann schaffen wir das schon? Denkste! Wir werden lückenhaft informiert und in dieser Schockstarre bewusst gehalten. Respekt, mit welcher Energie man sich über den Sommer rettet um die Maßnahmen zu rechtfertigen. Dabei sind die Anzahl der Tests, die man uns natürlich verheimlicht, maßgeblich. Denn es gibt auch eine Fehlerquote und die neuen Fälle sind fast allesamt mit der Fehlerquote identisch. Man weiß ja nicht mehr, wo man bei dem Ganzen noch anfangen soll. Wir haben keine Epidemie mehr, aber man geißelt uns mit Maßnahmen, als hätten wir eine. Liebe Leute, glaubt nicht, dass es bald besser wird. Den Gedanken hattet ihr schon vor drei Monaten. Und zwei Monaten. Und vor einem Monat. Das wird so weiter gehen und man erzählt Euch das Märchen von „Fällen“. Die meisten haben nicht einmal Symptome. Was hat man aus dieser Welt nur gemacht?

    • Lieber Herr Feldmann, diese Welt ist menschengemacht. Wir haben selbst Schuld. Konzentrieren Sie daher bitte Ihre Entrüstung und wandeln diese in positive Energie um. Versuchen Sie damit, Ihre Angehörigen bestmöglich zu schützen und zu unterstützen in diesen schwierigen Zeiten. Es kommen sicher auch wieder ruhigere Zeiten. Es bringt jedenfalls nichts, gesetzgeberische Maßnahmen zum Schutze der Bevölkerung anzuprangern, denn die meisten Menschen mit Verstand halten diese für zwingend notwendig und ich persönlich achte lieber deren Meinung als Ihre, es betrifft schließlich auch meine Gesundheit. Wissen Sie, es geht auch nicht nur um die manchmal schwerwiegenden Folgen der Erkrankung, es geht vor allem darum, dass die Krankenhäuser nicht mit Corona-Patienten überfüllt sind und dann andere Menschen sterben, weil keine Kapazitäten für deren Behandlung frei sind, z.B. Unfallopfer, Krebspatienten, Herzinfarkte usw. Vorsicht finde ich jedenfalls besser, als später das Nachsehen zu haben. Dies gilt auch für den Klimaschutz.

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Please enter your comment!
Bitte den vollständigen Vor- und Nachnamen eintragen