Aktueller Stand der Infektionsfälle mit Coronavirus (Covid-19): 7-Tage-Inzidenz im Kreis Wesel bei 24,4

Im Kreis Wesel ist ein weiterer Mensch verstorben, der positiv auf das Coronavirus getestet wurde. Hierbei handelt es sich um eine 90-jährige Frau aus Neukirchen-Vluyn. Damit steigt die Zahl der in Zusammenhang mit dem Coronavirus verstorbenen Menschen im Kreis Wesel auf 323.

Die Anzahl der bestätigten Fälle von labordiagnostisch nachgewiesenen Infektionen mit dem Coronavirus (Covid-19) im Kreis Wesel liegt aktuell bei 20.525, Stand 20.10.2021, 12 Uhr. Zum Vergleich, Stand 19.10.2021, 12 Uhr = 20.498 Fälle.

Die aktuelle 7-Tage-Inzidenz im Kreis Wesel liegt damit bei 24,4. Die 7-Tage-Inzidenz gibt an, wie viele Neuinfektionen innerhalb der letzten sieben Tage bezogen auf jeweils 100.000 Einwohner gemeldet wurden.

Die Lage stellt sich folgendermaßen dar:

WohnortGesamtanzahl der Infektionen*Zuwachs seit der letzten MeldungGenesen**Verstorben
Alpen347 3387
Dinslaken             3.618+43.50258
Hamminkeln900+388112
Hünxe417+14083
Kamp-Lintfort2.079+72.01140
Moers5.371+45.23676
Neukirchen-Vluyn1.166+21.10625
Rheinberg1.269+21.24213
Schermbeck390 3860
Sonsbeck291 28010
Voerde1.560 1.51528
Wesel2.451+22.38143
Xanten666+26518
Gesamt20.525+2719.937323

In der aktuellen Corona-Schutzverordnung legt das Land NRW keine Maßnahmen mehr aufgrund einer Überschreitung eines festgesetzten 7-Tage-Inzidenzwertes fest. Demzufolge gelten grundsätzlich, auch unabhängig vom Inzidenzwert 35, die bekannten Corona-Schutzmaßnahmen (3G-Regel, Maskenpflicht) in bestimmten Bereichen des öffentlichen Lebens.

Unabhängig davon bewertet das Gesundheitsministerium das Infektionsgeschehen weiterhin über drei Leitindikatoren: 7-Tage-Inzidenz, 7-Tage-Hospitalisierungsinzidenz, Auslastung der Intensivkapazitäten. Es verzichtet dabei aufgrund der Stabilisierung dieser Werte aber bewusst auf eine pauschale Festlegung von entsprechenden Grenzwerten.

Was ist die wichtigste Neuerung der aktuellen Corona-Schutzverordnung?

Vollständig geimpften und von COVID-19 genesenen sowie negativ getesteten Menschen stehen grundsätzlich wieder alle Einrichtungen und Angebote offen. Das ist die Kernaussage der  Corona-Schutzverordnung.

Die Maßnahmen zur Bekämpfung der Corona-Pandemie werden nun nicht mehr allein nach dem Inzidenzwert (Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen) getroffen. Weitere Leitindikatoren sind die 7-Tage-Hospitalisierungsinzidenz (Fälle der Coronapatienten im Krankenhaus pro 100.000 Einwohner in sieben Tagen) und die Auslastung der Intensivbetten.

Was ist die 3G-Regel und wann tritt sie in Kraft?

Die neue Corona-Schutzverordnung schreibt vor, dass bestimmte Angebote und Einrichtungen nur genutzt bzw. besucht werden dürfen, wenn eine vollständige Impfung, Genesung oder negative Testung vorgewiesen werden kann (3G = geimpft, genesen, getestet).
 

Die 3G-Regel gilt immer für den Besuch von

  • Krankenhäusern
  • Alten- und Pflegeheimen
  • besonderen Wohnformen der Eingliederungshilfe
  • Unterkünften für Geflüchtete sowie
  • stationären Einrichtungen der Sozialhilfe

Laut Robert Koch-Institut verringern folgende Maßnahmen das Infektionsrisiko:

  • 1        Hände regelmäßig und gründlich mit Seife waschen
    2        In die Ellenbeuge und nicht in die Hand husten oder niesen
    3        Auf Händeschütteln verzichten
    4       Das Gesicht möglichst nicht mit den Händen berühren
    5        Mindestens 1,5, besser 2 Meter Abstand zu anderen Menschen halten
    6        Das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes in bestimmten Situationen im öffentlichen Raum kann in Kombination mit den o.g. Maßnahmen ein zusätzlicher Baustein sein, um die Ausbreitungsgeschwindigkeit des Virus zu reduzieren.
    7        Regelmäßiges Lüften von Räumen

Was soll man bei einem Verdachtsfall auf das Corona-Virus tun?

Der erste Ansprechpartner für Bürgerinnen und Bürger ist der eigene Hausarzt/die eigene Hausärztin. Hierbei sollte man diesen zunächst telefonisch kontaktieren und die weiteren Schritte abklären.
Ansprechpartner für Nachfragen: Niedergelassene Ärzte: FD 53 Gesundheitswesen
Bürger/innen: Hotline des Kreises Wesel: 0281/207-4060
Hotline des MAGS 0211 – 9119 1001
Schulleitungen:   Die jeweiligen Schulträger