Fünf Jahre nach Beginn der Corona-Pandemie zeigen die Zahlen von 2020, welche finanziellen Hilfen Arbeitnehmer und Selbstständige in Nordrhein-Westfalen erhielten. Fast 1,9 Millionen Menschen waren auf Lohnersatzleistungen wie Kurzarbeitergeld angewiesen. Im Schnitt wurden pro Person 2.101 Euro ausgezahlt.
Schermbeck im Vergleich
Schermbeck belegte im landesweiten Ranking der Lohnersatzleistungen im Jahr 2020 den 99. Platz und lag damit im oberen Drittel von insgesamt 396 Plätzen. Pro steuerpflichtigem Bezieher wurden hier durchschnittlich 2.163 Euro ausgezahlt. Im Vergleich dazu lagen die Werte in anderen Städten der Region niedriger oder höher:
- Hünxe (Platz 50): 2.421 Euro
- Hamminkeln (Platz 133): 2.079 Euro
- Dorsten (Platz 130): 2.083 Euro
- Wesel (Stadt, Platz 150): 2.032 Euro
- Raesfeld (Platz 183): 1.947 Euro
Lohnersatzleistungen in der Corona-Pandemie
In Nordrhein-Westfalen erhielten im ersten Corona-Jahr 2020 rund 1,9 Millionen Menschen Lohnersatzleistungen wie Kurzarbeitergeld. Laut Information und Technik Nordrhein-Westfalen (IT.NRW) war dies mehr als sechs Mal so viel wie im Jahr 2019 (0,3 Millionen). Insgesamt beliefen sich die Zahlungen auf 4,0 Milliarden Euro, während es 2019 lediglich 1,0 Milliarde Euro waren. Pro steuerpflichtigem Bezieher ergab sich landesweit eine durchschnittliche Zahlung von 2.101 Euro.
Pulheim an der Spitze, Beelen mit den niedrigsten Zahlungen
Die höchsten Lohnersatzleistungen pro Kopf wurden in Pulheim (Rhein-Erft-Kreis) mit 3.047 Euro gezahlt. Am unteren Ende der Skala lag Beelen (Kreis Warendorf) mit durchschnittlich 1.273 Euro pro Person.
Corona-Soforthilfen für Selbstständige und Kleinstunternehmen
Neben den Lohnersatzleistungen wurden 2020 auch Corona-Soforthilfen an Solo-Selbstständige und Kleinstunternehmen ausgezahlt. Mehr als 240.000 Menschen in NRW erhielten diese Unterstützung. Die Gesamtsumme belief sich auf 2,8 Milliarden Euro, was einem durchschnittlichen Zuschuss von 11.736 Euro pro Person entsprach.























