Tovertafel im Bossow-Haus übergeben

(pd). Mit großer Spannung und Freude haben die Bewohner und Mitarbeiter der Senioreneinrichtung „Bossow-Haus“ im Lühlerheim in Schermbeck diesem Termin entgegengefiebert: von den Spendern wurde die langersehnte Tovertafel offiziell übergeben und sogleich von allen Anwesenden intensiv ausprobiert.

Hierbei handelt es sich um ein technisches Spielangebot, dass unterschiedlichste Alltagssituationen, die betagte Menschen aus ihrem früheren Lebensalltag vertraut sind, optisch visualisiert. Das Spielangebot richtet sich dabei speziell an Menschen mit einer fortgeschrittenen Demenz.

Spielerisch werden die Senioren in der Gruppe und mit der Umgebung in Verbindung gebracht und zur Bewegung angeregt. Begeisternd ist die Lebensfreude, die dieses Spiel dabei bei den Nutzern entflammt und dadurch das Alltagsleben auf besondere Art und Weise bereichert.

Vielseitige Einsatzbarkeit

Eine Besonderheit ist die vielseitige Einsatzbarkeit dieser Spiellösung: so sind Zweierkonstellationen ebenso möglich wie kleine bis größere Gruppen, wo Bewohner, Mitarbeitende und Angehörige spielerisch miteinander in Austausch kommen und die dabei entstehende Freude miteinander teilen. Auch Kindern macht das Spielen damit riesigen Spaß, wenn sie zu Besuch der Oma oder des Opas mit ihren Eltern ins Haus kommen. 

Übergabe Tovertafel Lühlerheim
Im Bild (vordere Reihe stehend v.l.n.r.: Frau Elke Bartsch, Frau Elke Landers (beide Inner Wheel-Club Wesel-Dinslaken-Walsum), Herr Reinhard Hofacker (Niederrheinische Sparkasse Wesel), Frau Anne Otting (Präsidentin Inner Wheel-Club Wesel-Dinslaken-Walsum); hintere Reihe stehend v.l.n.r: Herr Theo Lemken (Vorstand Ev. Stiftung Lühlerheim), Herr Michael Stenk, Frau Chantal Graaf (Hausleitung Bossow-Haus), Frau Gudrun Vogel (Inner Wheel-Club Wesel-Dinslaken-Walsum) und Herr Dr. Manfred Wüstemeyer.

Im „Bossow-Haus“ konnten sich die Spender nun selbst davon überzeugen, dass die Tovertafel mit ihren interaktiven Lichtprojektionen immer neue Glückmomente bei den Senioren auslöst und das soziale Miteinander positiv verstärkt.

Im Tagesraum an der Decke montiert werden z.B. Fische auf die Tischplatte projiziert und die Mitspielenden dazu animiert, deren Schwimmbewegungen mit den Händen zu folgen, um sie zu berühren. Im nächsten Moment dann wehen bunte Laubblätter und huschen Käfer vorbei, um die Blicke der Betrachter nach sich zu ziehen.

Wie man deutlich sieht, haben alle sichtlich Spaß an dem Spiel und konnten sich persönlich davon überzeugen, dass ihre finanzielle Unterstützung von der Einrichtung  in ein sinnvolles Vorhaben investiert wurde. Die Stiftung Lühlerheim bedankt sich nochmals herzlich bei allen Unterstützern, die mit ihrer großzügigen Spende die Anschaffung dieses technischen Spiels ermöglichten.

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celawie
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