Allgemeiner Bürgerschützenverein Gahlen tagte im Café Holtkamp

Gahlen Mit 54 Mitgliedern des Allgemeinen Bürgerschützenvereins Gahlen beteiligten sich mehr als doppelt so viele Schützen als im Jahre 2012 an der von Oberst Klaus Schürmann geleiteten Jahreshauptversammlung im Café Holtkamp.

Schriftführer Lothar Schürmann ließ die vergangene Schützensaison Revue passieren, die vom Tod der Mitglieder Lothar Paape, Odilo Neuhaus, Ernst Sander, Heinz Nuyken, Erich Tebbe und Fritz Kleinsteinberg überschattet war.

Ralf Dawidowski gewann das Skatturnier, Thomas Benninghoff das Doppelkopfturnier, Michael Haese das Herren-Preisschießen, Heike Overbeck das Damen-Preisschießen und Matthias Stordel das Jugendpreisschießen. Höhepunkt war das dreitägige Schützenfest, in dessen Verlauf die Majestäten Wilhelm Hemmert-Pottmann und Sabine Höchst die Regentschaft an Volker Rademacher und Marlies Horstmann übergaben.

09.06.2013-154

Etwa 90 ältere Gahlener Bürger beteiligten sich an dem vom Schützenverein organisierten und gestalteten Seniorennachmittag im Gemeindehaus an der Kirchstraße.

Kassierer Uwe Schwenzfeier berichtete über die Finanzen des Vereins. Es konnte zwar ein Kassenplus in Höhe von fast 500 Euro erwirtschaftet werden, aber im Abrechnungszeitraum fanden zwei Thronabrechnungen statt. Andererseits fielen diesmal wegen der ausgefallenen Kirmes und zweier verregneter Termine Einnahmen fort. Kassenprüfer sind Bernfried Overbeck und Hans Kutscher.

Oberstadjutant Gerald Ruloff schied aus beruflichen Gründen aus dem Vorstand aus. Sein Nachfolger wurde Dominik Schneider. Feldwebel der ersten Kompanie ist Jens Engelmann. Nachfolger des Fahnenoffiziers Uli Waarlo wurde Lars Engelmann. Gewählt wurden Sven Nuycken als Hauptmann der dritten Kompanie und Markus Mathies als Feldwebel der dritten Kompanie. Wiedergewählt wurden Fahnenoffizier Heinz-Hermann Hülsemann, Majorsadjutant Thorsten Scholten, Schriftführer Lothar Schürmann, Björn Schürmann als Feldwebel der dritten Kompanie und Burkhard Wischerhoff als Hauptmann der ersten Kompanie.

Auf eine von Lutz Wolthaus beantragte Änderung der Satzung wurde verzichtet. Der Vorstand verwies darauf, dass jeder Schütze das ganze Jahr über Anträge stellen könne und dass der Termin der Jahreshauptversammlung auf mehreren Wegen bekannt gemacht werde.

Das bereits im vergangenen Jahr von traditionsbewussten Schützen beanstandete Verhalten einiger Bestener Schützen am Schützenfestmontag stand erneut zur Debatte. Es wurde sehr kontrovers und sehr lange diskutiert. Schließlich einigte man sich darauf, die Lösung des Bestener Fahnenproblems durch einen Arbeitskreis bis zum kommenden Jahr herbeizuführen.

Fürs Schützenfest des Jahres wurden bereits die Musikkapellen verpflichtet: das Tambourkorps Bricht, die „Niederrhein-Musikanten“ und die „Jet Five Band“. Die „Niederrhein-Musikanten werden sonntags nur noch bis 20 Uhr spielen.

In Anbetracht der „dünnen Finanzdecke“ folgte der Verein einem Vorschlag des Generaloberst Gustav Ruloff, nur noch über 80-jährigen Schützen ein Geschenk zu überreichen. Silber- und Goldhochzeitspaare werden nur noch beschenkt, wenn sie eine offizielle Einladung an den Verein schicken. H.Sch.

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Heimatreporter
Unter der Artikel-Kennzeichnung "Heimatreporter" postet der Schermbeck-Dammer Helmut Scheffler seit dem Start dieser Online-Seite im Jahre 2013 Artikel über vergangene und gegenwärtige Entwicklungen der Großgemeinde Schermbeck. Seit 1977 schreibt der inzwischen pensionierte Mathematik- und Erdkundelehrer für Lokalzeitungen. 1990 wurde er freier Mitarbeiter des Lokalfunks "Radio Kreis Wesel", darüber hinaus hat er seit 1976 zahlreiche Bücher und Aufsätze zur Geschichte Schermbecks in niederrheinischen und westfälischen Schriftenreihen veröffentlicht. 32 Jahre lang war er Redakteur des "Schermbecker Schaufenster". Im Jahre 2007 erhielt er für seine niederrheinischen Forschungen den "Rheinland-Taler" des Landschaftsverbandes Rheinland.

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