Bereits zum zweiten Mal nahm Ulrich Stiemer, Gemeindeverbandsvorsitzender der CDU,  die Einladung an, beim diesjährigen Sommerfest der AFS Grußworte an die Gasteltern und den Jugendlichen aus aller Welt zu richten.

Er freute sich besonders darüber, dass erneut so viele Jugendliche aus unterschiedlichen Kulturen und Ländern zusammen kamen und miteinander viel Spaß hatten. Auf dem Plan beim Sommerfest der AFS stand am Samstag bei bestem Sommerwetter eine Paddeltour auf der Lippe.

Gestartet wurde in Krudenburg. Alle in einem Boot? Nicht ganz, denn für rund 30 Teilnehmerinnen und Teilnehmern wäre ein Boot definitiv zu klein gewesen.

AFS Paddeltour

„Als Andrea Große-Brinkhaus mich damals bat, einige Grußworte zusagen, habe ich sofort zugesagt. Zum einen, weil ich von der AFS Idee begeistert bin, denn hier wird jungen Menschen durch einen Schüleraustausch die Gelegenheit  gegeben, andere Länder und Menschen kennenzulernen. Zum anderen, weil ich jedes ehrenamtliche Engagement hoch einschätze“, sagte Stiemer in seiner kurzen Begrüßungsrede.

Und was AFS und die Gasteltern an Engagement leisten sei, so Stiemer,  nicht hoch genug einzuschätzen.

AFS Paddeltour

Weiter betonte Stiemer, dass junge Leute Brückenbauern zwischen den unterschiedlichsten Kulturen sind denn „die Welt öffnet sich immer mehr und nationale Gedanken rücken in den Hintergrund.  Trotzdem erleben wir gerade heute wieder mehr Intoleranz. Bedingt durch die Flüchtlingswelle gibt es leider noch viele Menschen, die Fremden aus einem anderen Kulturkreis mit Angst und Misstrauen, oder sogar Ablehnung, begegnen“.

Die Hoffnung von Ulrich Stiemer, um diese Vorurteile zubeseitigen, liegt deshalb, wie er betonte, in der Idee der AFS – Interkulurelle Begnungen e. V.

AFS Paddeltour
Andrea Große-Brinkhaus (r.) mit Gastschülerinnen vor der Paddeltour

Deshalb: „An dieser Stelle ein ganz herzliches Dankeschön an all die Gastfamilien, die jährlich Schülerinnen und Schüler in der Familie aufnehmen. Je mehr jungen Leuten wir ermöglichen, andere Länder und Kulturen kennenzulernen, je größer ist die Chance auf Respekt, Verständnis und Frieden! Jeder Jugendliche der in sein Heimatland zurückkehrt, ist ein Botschafter für Deutschland“. 

In jedem Jahr sucht der AFS Plätze für junge Menschen aus über 40 Ländern in einer deutschen Gastfamilie.

Sein Appell deshalb:  Werden sie Gasteltern. Geben sie einem Jugendlichen aus einem anderen Land die Chance, unsere Kultur kennen zu lernen und Sie werden dadurch selber ganz neue, hochinteressante Erfahrungen machen.

Wer ein Gasstkind in der Familie aufnimmt steht nicht alleine da. Unterstütz werden die Gasteltern von Familienbetreuer, Schülerbetreuer und viele ehrenamtliche Helfer.

Weitere Infos dazu auf der Homepage: www.afs.de

 

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