Die „Ton-Stiftung-Nottenkämper“ spendete zum zweiten Male
Schermbeck So schnell spricht sich eine gute Tat herum. Während es für die erste Geldausschüttung der „Ton-Stiftung-Nottenkämper“ im April nur den Kirchenchor „Cäcilia“ als Bewerber gab, erhielten heute gleich acht Schermbecker Vereine einen Geldbetrag, der insgesamt 10 000 Euro überstieg.
Die im Sommer 2014 gegründete Stiftung, eine Initiative der Hermann Nottenkämper OHG, die im Gahlen-Gartroper Bereich seit den 80er-Jahren Ton abgräbt und die Gruben mit Materialien der Deponieklasse 1 verfüllt, nahm die Überreichung der einstimmig bewilligten Geldbeträge im Anbau des Gahlener Museums „Olle Schuer“ an der Bruchstraße vor. Dr. Bruno Ketteler, der Vorsitzende des Stiftungsvorstands, sein Stellvertreter Heinrich Rühl und der Kuratoriumsvorsitzende Dr. Horst Griese vertraten die Stiftung.
Die Vertreter der einzelnen Vereine dankten der Ton-Stiftung und erhielten die Gelegenheit, ihre Gruppen und den Verwendungszweck für das erhaltene Geld vorzustellen. Die Bewirtung der Gäste übernahmen Mitglieder des Gahlener Heimatvereins.
Als Vorsitzender des Gemeindemarketingvereins „Wir sind Schermbeck“ nannte Jens Ostermann Schelleckes das touristische Projekt Wander- und Radwegeroute „Schermbeck.Rundum“ als Empfänger des Geldbetrages. Diese Route ist insgesamt 68 Kilometer lang und kann in drei Etappen aufgeteilt werden, die durch Uefte, Damm und Gahlen führen.
Der ehemalige Pfarrer der Georgsgemeinde Wolfgang Bornbusch erhielt von der Stiftung Geld, um seine seit dem Jahre 2000 bestehende anspruchsvolle Konzertreihe in der Georgskirche finanzieren zu können.
Karl-Josef Göderz, der Leiter des 140 Mitglieder zählenden Hegerings Schermbeck, wird den Geldbetrag für die rollende Waldschule verwenden. Sie wird kostenlos in Kindergärten und Schulen eingesetzt, um das Verständnis der Kinder für die heimische Fauna und Flora zu fördern. Mitgebracht hatte er einen präparierten Steinmarder, der bei einer Kollision mit einem Auto auf der Malberger Straße ums Leben gekommen war.

Den Betrag für den Verein Kolping-Begegnungsstätte Schermbeck e.V. nahm der Vorsitzende Herbert Loges in Empfang. Das Geld wird für Renovierungen der Begegnungsstätte in der Widau und für die Bildung von Rücklagen benötigt. In der Begegnungsstätte stehen sechs Zimmer mit 14 Betten zur Verfügung sowie ein Saal, der auch für Seminare und private Feiern vermietet wird.
Der musikalische Leiter der Uefter Jagdhornbläser Berthold Westhoff wird den Geldbetrag zur Finanzierung von Instrumenten für die Jugendarbeit verwenden. Im kommenden Jahr werden weitere sechs Jugendliche ausgebildet.
Als Vorsitzende des Vereins „Bürgertreff Schermbeck e.V.“ übernahm Elke Volkmann den Betrag. Er wird verwendet für die Anschaffung von Geschirr für die Bewirtung der Besucher. Bis zu 70 Gäste kommen zum monatlich stattfindenden Frühstück.
Der Tanzclub Grün-Weiß Schermbeck ließ mitteilen, dass das Geld für die Durchführung des Projektes „mad hot ballroom 2016“ verwendet werden soll.
Als Vorsitzender des Gahlener Heimatvereins teilte Jürgen Höchst mit, dass die Gelder aus der Stiftung für den Ausbau des Museums „Olle Schuer“ verwendet werden soll. „Die Familie Nottenkämper ist für die Region nachhaltig positiv tätig“, bescheinigte Höchst den Vertretern der Stiftung.
Anmeldeschluss für die nächste Förderrunde ist der 30. Juni. Leicht zu bearbeitende Antragsformulare kann man von der Homepage der Stiftung downloaden. H. Scheffler
























