In Schermbeck-Damm geht zum Jahresende eine Ära zu Ende. Das Landhaus Wortelkamp, seit über einem Jahrzehnt ein fester Anlaufpunkt für Genießer und Feiernde, stellt den Betrieb ein.
Damit schließt ein Ort, der für viele mehr war als nur ein Restaurant. In der Schermbecker Gastronomie wird eine spürbare Lücke hinterlassen. Noch keine Nachfolge in Sicht Familiäre Gastlichkeit, ländlicher Charme und ein offenes Haus für viele Anlässe. So kannten Stammgäste das Landhaus an der Weseler Straße. Ob Hochzeiten, runde Geburtstage oder gesellige Abende, die Betreiber, Pit und Simone Schneider, hatten das Anwesen mit viel persönlichem Engagement zu einem Ort gemacht, an dem sich Menschen willkommen fühlten.

Wer in der „Hirschstube“, im hellen Gartenzimmer oder im großen Festsaal gefeiert hat, erinnert sich meist nicht nur an das Essen, sondern an die Atmosphäre. Dass nun Schluss ist, liegt nicht an mangelnder Nachfrage. Vielmehr seien es persönliche Gründe, steigende Kosten und der zunehmende Druck im Arbeitsalltag, die den Entschluss reifen ließen.

Wunsch der Betreiber
Hinzu kommt der Wunsch der Betreiber, sich nach intensiven Jahren neuen Lebensplänen zuzuwenden. Was mit dem rund 4.000 qm großen Anwesen künftig passiert, ist noch offen. Ein Nachfolger wurde bislang nicht gefunden. Für die Gäste bedeutet der Entschluss einen endgültigen Abschied, für die Betreiber einen Rückzug mit Wehmut, aber auch mit Dankbarkeit. Denn die vergangenen 13 Jahre haben Spuren in Schermbeck und der Region hinterlassen. In Form von Erinnerungen, Begegnungen und Geschichten, die das Landhaus geprägt haben. Und davon gab es viele.























