Bei der „Langen Nacht der Mathematik“ arbeiteten Schülerinnen und Schüler der Gesamtschule Schermbeck bis in die frühen Morgenstunden an anspruchsvollen Knobelaufgaben. Der Wettbewerb fördert Teamgeist und mathematische Diskussionen.
Wettbewerb mit bundesweiter Beteiligung
Einmal im Jahr findet die Lange Nacht der Mathematik statt. Bundesweit beteiligten sich in diesem Durchgang über 550 Schulen. Auch die Gesamtschule Schermbeck war dabei. Die Veranstaltung wurde erneut von den Mathematiklehrern Mirko Birkholz und Stephan Plietker mit Unterstützung von Christine Sobiech organisiert.

Knobeln in Kleingruppen
Die Aufgaben werden in Doppel-Jahrgangsteams bearbeitet. Nicht jede Kleingruppe muss jede Aufgabe lösen. Im Mittelpunkt stehen gemeinsame Lösungswege und der Austausch über Strategien. Dieses Miteinander war deutlich spürbar. Gruppen aus den Jahrgangsstufen 5/6, 7/8, 9/10 und 11 bis 13 unterstützten sich gegenseitig. Größere Jugendliche halfen bei Bedarf jüngeren Teams.

Schwierige Aufgaben bis in die Nacht
In diesem Jahr dauerte es bis etwa 2.30 Uhr, bis die Teams der Jahrgänge 5/6 und 7/8 die zweite Runde erreichten. Längere Zeit wurde an Aufklebern zur Buchnummerierung oder an der Dauer des Vogelgesangs getüftelt, bevor der Durchbruch gelang. Christine Sobiech sagte, die Aufgaben seien gefühlt schwieriger gewesen als im Vorjahr. Die Kinder hätten jedoch sehr konzentriert gearbeitet. Je später die Nacht, desto größer sei der Ehrgeiz gewesen.

Mit dem Start in die zweite Runde kam neue Motivation auf. Bis 8.00 Uhr konnten die Teams sieben von zehn Aufgaben richtig lösen. Die Teilnehmenden zeigten dabei nicht nur Begeisterung für Mathematik, sondern auch ausgeprägtes Durchhaltevermögen.
Fester Bestandteil des Schulkonzeptes
Die Lange Nacht der Mathematik fand an der Gesamtschule Schermbeck zum vierten Mal statt. Gemeinsam mit dem Pangea- und dem Känguru-Wettbewerb gehört sie zum Konzept der Fachkonferenz Mathematik. Ziel ist es, leistungsstarke Schülerinnen und Schüler zu fördern und ihr Interesse an anspruchsvollen Aufgaben weiterzuentwickeln.























